Welche Mode und Accessoires ich in den letzten Jahren Secondhand gekauft habe

In den letzten Jahren habe ich viel Secondhand gekauft und das meiste tatsächlich in einem Secondhand-Laden in Berlin.

Da ich mir nicht die Preise jedes einzelnen Kleidungstückes oder Accessoires gemerkt habe, sind die Preise nur aus dem Kopf notiert und können sich um ein paar Euro zum richtigen Betrag differenzieren.

Dieses Kleid habe ich öfter anprobiert und bin 3 Monate darum „herum geschlichen“. Ich kann nicht sagen, ob es wirklich aus dieser Zeit kommt, es gibt jedoch ein paar Anhaltspunkte. Der Schnitt entspricht exakt dem aus der damaligen Zeit. Es gibt kein Label oder Waschanleitung und das Muster ist auch nicht modern. Als es noch einmal 20% reduziert war, habe ich es für 37 Euro gekauft. Meist trage ich einen Petticoat darunter, um einen 50er-Jahre-Stil zu kreieren. Die Mode-Zeitschrift mit Schnittmustern ist original von 1954.

Ein weiteres Kleid, dass ich wegen dem Schnitt und dem Muster liebe. Dafür habe ich 18 Euro bezahlt.

Auf den beiden obigen Bilder siehst du den gleichen Hut in verschiedenen Trage-Variationen. Er ist dunkelblau. Ich habe den Hut auf einen kleinen Markt für Vintage-Mode und -Möbel gekauft.

Dieser Rock war ein Kleid, dass ich ohne Anprobieren für 5 Euro auf einem Hofflohmarkt gekauft habe. Da mir das Kleid nicht so gut gepasst hat, habe ich den Rockteil abgeschnitten und umnähen lassen. Ich liebe das Muster. Er ist weit genug, um einen Petticoat darunter zu tragen und ihm einen Touch von 50s zu geben.

Dieser Mantel war ein spontaner Kauf. Ich brauchte einen Mantel für den Winter und kein Mantel im normalen Handel überzeugte mich. Diesen Mantel habe ich in einem Secondhand-Laden bei den Mänteln für Männer entdeckt. Aus Neugierde habe ich ihn anprobiert und er passte. Aus Sicht einer Schneiderin sind die Schultern zu breit und die Ärmel zu lang. Aber das gefällt mir Alle Damenjacken und -mäntel, die ich noch anprobiert habe, waren eine langweilige Alternative. Das Schiffchen und die Abzeichen hatte der Vorbesitzer nicht entfernt und ich bekam sie dazu. Für diesen Mantel habe ich 40 Euro bezahlt.

Das Tuch, dass ich als Turban trage, ist sehr groß und aus einem dicken Baumwollstoff. Es ist mit Spitze und Rosen bestickt und eignet sich perfekt für kalte Herbst- und Wintertage. Dafür habe ich 8 Euro bezahlt.

An dieser Bluse liebe ich den Glanz und die Farbe. Der Stoff ist kühl und leicht. Bei der Anprobe hatte ich sofort den Begeisterungs-Effekt. Für 10 Euro konnte ich nicht widerstehen. Der Bleistiftrock war ein guter Fang auf einem Flohmarkt. Für 3 Euro und ohne Anprobieren gekauft, war es ein echter Glücksfall. Das Tuch habe ich vor Jahren gekauft. Es ist sehr lang und aus einem weichen Baumwollmaterial. Das Schiffchen (Hut) war beim Matrosenmantel dabei, ohne das ich mehr dazu gezahlt hätte.

Diese Tasche ist robust und groß genug für Geldbeutel, Schlüssel, Handy und eine 05-Liter-Flasche. Ich habe sie auf einem Flohmarkt erworben, der mit „Schätzchen von1950-1970“ ausgewiesen war. Meine Recherchen ergaben jedoch, dass dieser Stil eher in den 1940er Jahren getragen wurde. Ich habe 35 Euro dafür gezahlt.

Hüte liebe ich schon seit Jahren. Vor Jahren besaß ich bereits 10 normale Hüte. Hüte sind für mich das Äquivalent zu „einen Touch mehr investieren in seine Erscheinung und in die Mühe, sich präsentabel zu machen“. Im Moment habe ich 5 Hüte. Den Hut in dunkelblau, den ich oben in verschiedenen Trage-Varianten zeige. Dafür habe ich 45 Euro bezahlt. In einem Secondhand-Shop in Berlin, der nur Frauen- und Männerkleidung verkauft , habe ich einen kleinen „Hut“ in dunkelblau gekauft. Erst danach habe ich gesehen., dass er für Mädchen gedacht ist. Er hat als Verzierung eine Schleife und ist aus festen Filz. Damit hält er die Form. Dann habe ich noch das Schiffchen, dass ich bereits erwähnt habe. ich bin nicht so begeistert, bringe es jedoch nicht übers Herz es weg zu schmeißen. Dann habe ich mich noch an der Form eines Halfhats versucht. Leider ist es mir ein wenig zu klein geraten. Ich habe es selber genäht. Daher trage ihn trotzdem.

Ich möchte dir damit zeigen, dass auch Secondhand gekaufte Kleidung und Accessoires schön, bequem und von guter Qualität sein können. Man muss für gute Qualität und Secondhand nicht zu Designer-Marken greifen und hunderte von Euro ausgeben.

Was sind deine Erfahrungen?

Was hast du dir Secondhand gekauft?

Gründe, einen Schal dabei zu haben

Ich bin einer dieser Frauen, die gerne mehr in ihrer Handtasche mittragen, um auch für ungewöhnliche Situationen vorbereitet zu sein.

So gehe ich nie mit weniger als 20 Euro aus dem Haus oder ohne ein kleines Schreibheft und Papier.

Seit etwa einem halben Jahr ist in meiner Handtasche auch immer ein Schal oder ein Tuch. Anhand von ein paar Beispielen möchte ich dir erläutern, warum dies eine gute Idee ist. Der Vereinfachung halber konzentriere ich mich dabei auf ein Tuch.

Tücher und Schals sind eines meiner Lieblingsaccessoires und ich habe diese in verschiedenen Farben, Mustern und Größen.

Ein Tuch als Schutz vor Kälte und Sonne

Ein warmes Tuch eignet sich dazu, im Winter den Kopf zu schützen. Geht es dir auch so, dass du manchmal denkst, es sei wärmer als es dann tatsächlich ist. Manchmal gehe ich ohne Kopfbedeckung aus dem Haus und stelle dann fest, dass der Wind eisig ist. Mit einem großen Tuch kannst du deinen Kopf schützen. Ich habe diese Technik perfektioniert und kann mir ohne Spiegel einen Turban kreieren. Probiere vor dem Spiegel zu Hause einfach ein paar Stile aus.

Turban gegen die Kälte

Ein leichtes Tuch kann dich im Sommer auch vor der Sonne und einen Sonnenstich schützen und deine Haare vor den „bösen“ Sonnenstrahlen.

Ein warmes Tuch kann an kühlen Sommerabenden und an kalten Wintertagen deine Schultern und deinen Oberkörper vor kalter Luft schützen. Falte das Tuch dazu zu einem Dreieck und lege es dir um die Schultern. Wenn du die Hände frei haben willst, dann knote das Tuch vor der Brust oder befestige eine Brosche daran. Wenn es groß genug ist, kannst du es auch noch einmal am Rücken knoten.

Ein leichtes Tuch oder ein breiter Schal lassen sich auch zu einem Rock oder Sommertop umfunktionieren. Im Internet findest du dazu unzählige Anleitungen und Anleitungsvideos.

Ein Tuch oder Schal um ein Buch zu schützen

Ein Buch lässt sich ein großes Tuch einfach einwickeln. So schützt du es vor Schmutz und harten Gegenständen. Ich wickle ein Buch auch manchmal in einen Schal, wenn ich in der gleichen Tasche noch Einkäufe transportieren möchte. Sicher hast du auch schon die Erfahrung gemacht, dass Lebensmittel klebrig sind oder „auftauen“. Ein Tuch schützt dann wenigstens etwas.

Ein Tuch oder Schal als Unterlage

im öffentlichen Raum sind manche Ablageflächen nicht so sauber. Vor Allem Tische in Zügen werden verständlicherweise nicht öfter am Tag gereinigt. Ein Tuch schützt deine Habseligkeiten wie Buch, Handy oder Besteck vor Verschmutzung und lässt sich am Abend in der Waschmaschine oder per Hand und Hygiene-Waschmittel schnell reinigen.

Ein Tuch als Tragetasche

Im Notfall lässt sein Tuch auch zu einer Tragetasche umfunktionieren, um leichte Dinge zu transportieren. Dazu knotest du nur alle vier Ecken zusammen. Dazu sollte das Tuch natürlich groß genug sein.

Ein Schal als medizinische Unterstützung (ohne Gewähr)

Ein Schal kann auch bei medizinischen Notfällen helfen. Ein paar Jahre hatte ich öfter Schmerzen im Handgelenk aufgrund einer Sehnenscheidenentzündung. Gegen den Schmerz half mir immer ein fester Verband oder eine Schiene. Wenn beides nicht zur Hand ist, hilft vorübergehend auch ein Tuch. Auch bei einer Schnittwunde kann ein Tuch ein sauberes Taschentuch befestigen.

10 Tipps um auch mit wenig Kleidung gut angezogen zu sein

In einer Gruppe für Vintage-Fans fragt eine der Frauen, wie die anderen es schaffen, immer so toll auszusehen. Die kluge Antwort: Wenn du nur Kleidung im Stil der 40er und 50er Jahre da hast, hast du keine andere Wahl.

So weit möchte ich in diesem Blogbeitrag nicht gehen und dir „einfachere“ Tipps geben,

  1. Du brauchst nicht mehrere Kuscheloutfits oder Aufräumoutfits oder Renovieroutfits. Ein Set aus kuscheliger Hose und T–Shirt und Pullover reicht.
  2. Wenn du nur schöne Kleidung zu Hause hast, hast du keine andere Wahl, als schöne Kleidung anzuziehen. Auch für die Arbeit in einem Callcenter bin ich lieber etwas overdressed angezogen als casual.
  3. Lege dich auf einen Stil fest: Vintage, sportlich, elegant oder verspielt. Das hat den Vorteil, dass du nicht so viele Kleidungsstücke brauchst und besser kombinieren kannst.
  4. Bleibe in einem Stil bei deinem Outfit. Ein glänzende Bluse mit einer Baggy-Jeans und dazu eine Tasche mit Blumen passt nicht zusammen.
  5. Style auch den Rest deiner Erscheinung zu deinem Outfit oder andersrum.
  6. Trage Kleidung aus einer oder zwei Farbgruppen, die sich dadurch gut kombinieren lässt. Wähle immer eine ausdrucksstarke Farbgruppe und kombiniere diese mit einer neutralen Farbgruppe. Ich kombiniere Kleidungsstücke in rose, creme und himbeerfarben mit dunklem Blau. Weitere Tipps dazu findest du in meinem Blogbeitrag: https://dielilamuse.wordpress.com/2018/04/02/capsule-collection-wie-stelle-ich-eine-gaderobe-zusammen-die-sich-untereinander-kombinieren-laesst/
  7. Renne nicht jedem Trend hinterher, sondern bleibe lieber bei  Kleidungsstücken, die nicht wild gemustert sind. Ich bin z.B. kein Fan von Sprüche-Pullover oder Animalprint.
  8. Es gibt eine 3-Tage-Regel: Wenn du das Kleidungsstück entdeckst, dass dir gefällt, dann warte drei Tage. Wenn du dich dann noch daran erinnerst, dann kaufe es.
  9. Accessoires verändern die Erscheinung eines Outfits maßgeblich. Ich habe ein Handtasche aus den 50er Jahren (original, braun und aus Leder). Kombiniert mit passender Frisur und Hut wird die Erscheinung sehr 50er, mit Turban und Tasche eher 40er Jahre angelehnt. Mit Dutt, einfachem Kleid und Ballerina wird der Look entspannt und bietet durch die Tasche einen Eyecatcher.
  10. Ich habe drei Hüte in dunkelblau. Dazu habe ich mir Broschen mit Blütenblättern und Blumen gebastelt.
  11. Lass dich nicht von anderen verwirren, die erzählen, dass sie 40 T-Shirts und 20 Jeans im Schrank haben. Erfahrungen zeigen, dass diese Menschen trotzdem nur die 3 liebsten T-Shirts und Hosen tragen.
  12. Trage schwarz und grau und braun im Sommer und Blumen im Winter.
4 blaue Hüte und ein selbst genähter halfhat

Wie ich Fotos ohne Fotograf mache

Das Original, einfach auf dem Balkon aufgenommen

Die letzten 2 Jahre habe ich nach Fotografen/Fotografinnen gesucht, um Fotos für meinen Blog zu machen. Trotz einiger Beiträge in Facebook-Gruppen und Kontakte zu Fotografen bin ich nicht fündig geworden. Ich bin auch kein Fan dieser Selfie-Fotos vor dem Spiegel und Selfies über die Kamera am Handy reichen nur für Portraitfotos. Nun habe ich eine Möglichkeit gefunden, Ganzkörperfotos zu machen ohne die Hilfe eines Fotografen.

Vorteile und Nachteile dieser Methode

Die Vorteile hatte ich mir vorher gar nicht so überlegt. Sie fielen mir aber im Laufe der Vorbereitung und Umsetzung meines ersten eigenen Fotoshootings auf.

1. Du bist flexibler. Du musst mit keinem Fotografen Termine absprechen. Du kannst spontan Ideen umsetzen und so auch schneller auf Trends reagieren. Du kannst die Umgebung und damit den Hintergrund frei wählen.

2. Du kannst schneller fotografieren und musst nicht warten, bis der Fotograf das Foto geschossen hat.

3. Du hast alle Fotos sofort. Dadurch kannst du diese selbst bearbeiten und entscheiden, welche dir gefallen. Als Model habe ich die Erfahrung gemacht, dass Fotografen pingelig sein können, die Bilder angucken möchten und diese manchmal „falsch“ für dich bearbeiten. Ich habe eine Narbe, die von oben nach unten an meinem rechten Oberschenkel entlang läuft. Eine Fotografin hat diese Narbe weg retouchiert. Dadurch erscheine ich mir fremd. Das Original hatte sie gelöscht.

4. Du kannst auch ungewöhnliche Ideen umsetzen, die der Fotograf unter Umständen gar nicht shooten möchte.

Eine moderene Zeit, vintage-inspierierter Stil und ein Buch „Style me Vintage- the 1940s

Die Nachteile sind lösbar, sollten jedoch berücksichtigt werden.

1. Je nach Location brauchst du einen Begleiter, der die Kamera bewacht. Speziell wenn du ein paar Meter weiter weg bist, könnt sonst jemand deine Kamera stehlen.

2. Die Fotos musst du bei Bedarf selber bearbeiten oder jemanden finden, der dies übernimmt. Es gibt gute Programme, mit denen du Bilder selber bearbeiten kannst.

3. Du hast keinen Input von außen, der Ideen beisteuern kann.

4. Kamera, Objektiv und Fernbedienung sind eine hohe Investition.

Ich shooter mit einer Nikon D90 und einer Fernbedienung ohne Kabel.

Ich habe mir drei verschiedene Möglichkeiten angesehen: Fernbedienung mit Kabel, Fernbedienung ohne Kabel und eine Kombination aus Kamera und App.

Die Variante mit der App funktioniert natürlich nur, wenn App und Kamera kompatibel sind. Bei der Variante “ Fernbedienung mit Kabel“ gefiel mir nicht, das man dadurch eingeschränkt ist und das Kabel auf jedem Bild zu sehen ist oder retouchiert werden müsste

Daher war für mich die Entscheidung zur einfachen Fernbedienung einleuchtend.

Meine Tipps und Tricks zum Schluss:

Wenn du Anfängerin bist, sieh dir Bilder online an. Es gibt im Handel auch Bücher nur mit Model-Posen. Auf Youtube geben erfahrene Blogger Tipps zu Posen und Mimik. Überlege dir vorher Ideen, aber lass dich auch inspirieren.

Mach eine Menge Fotos. Selbst bei Highclass-Fotoshoots werden nur ein Bruchteil der Fotos verwendet. Wundere dich also nicht, wenn du von 50 Fotos nur 5 verwendest.

Setz dich nicht unter Druck. Das sieht man auf den Bildern.

Finde deinen eigenen Stil. Kopiere nicht den Stil von bekannten Bloggern oder Youtubern zu 100 Prozent.

Lass dich von SocialMedia inspirieren, entdecke neue Apps und Ideen und lass dich nicht stoppen von Alter, Aussehen oder dummen Sprüchen.

Ohrschmuck tragen ohne Löcher

Ohrclips mit rosa Stein, Secondhand gekauft

Ich bekam als junges Mädchen Ohrlöcher gestochen. Jedoch reagierte ich allergisch auf Ohrringe und -stecker und die Wunden bluteten oft. Daher ging mein Traum von Ohrsteckern verloren.

Als ich etwa 20 Jahre alt war, ließ ich mir noch einmal Ohrlöcher stechen. Jedoch reagiert ich mit Juckreiz und Schmerzen und meine Ohrlöcher wuchsen innerhalb von einer Nacht wieder zu.

Jahrelang beneidete ich die Frauen, die Ohrstecker und Ohrringe tragen konnten und zerbrach mir den Kopf, ob ich es noch einmal versuchen solle.

Dann fand ich folgende Lösung: Ohrclipse.

Meine ersten Erfahrungen waren nicht zufriedenstellend. Ich kaufte mir Ohrclipse auf dem Flohmarkt, die vor ein paar Jahrzehnten hergestellt wurden. Diese drückten und schmerzten furchtbar und man konnte diese kaum mehr als wenige Minuten tragen.

Ohrclipse, die jedoch neu gekauft werden können, sind besser verarbeitet und drücken kaum noch.

Folgende Tipps solltest du auch beim Kauf von Ohrclipsen beachten:

Kaufe Ohrclipse nur, wenn du das Material verträgst. Ich kann keinen Modeschmuck tragen und behelfe mich damit, dass ich den Ohrclips an der Kontaktstelle zur Haut mit farblosen Überlack bestreiche.

Kaufe keine zu großen Ohrclipse. Je kleiner die Ohrläppchen sind, desto kleiner sollten auch die Ohrclipse sein.

Bevor du die Ohrclipse wirklich lange für ein Fest oder eine Party tragen möchtest, trage sie als Test ein paar Stunden.

Ich habe mir erst einmal sehr günstige gekauft. So konnte ich heraus finden, ob mir das Tragen von Ohrclipsen auch nach ein paar Stunden noch angenehm war.

Wie bei allen Kaufentscheidungen empfehle ich: Die Ohrclipse sollten zu dir und deinem Stil passen. Las dir Zeit, eine Auswahl an Ohrclipsen anzulegen und wähle verschiedene: Ohrclipse mit hängendem Element für den dramatischen Auftritt, Zarte mit einer Perle für den Altag und verspiele für Sommertage.

Da ich ein großer Fan von Modeschmuck bin und leider weniger von hochwertigen Goldschmuck, kaufe ich mir meine Ohrclipse gerne bei Bijou Brigitte.

Der Stand der folgende Recherche bezieht sich auf den März 2019.

In den Shops von Bijou Brigitte findest du sowohl Ohrclipse angelehnt an die neueste Mode als auch Ohrclipse im klassischen Design.

Auf http://www.otto.de habe ich von 20 bis 999 Euro eine Auswahl an eher klassischen Stücken.
Meine zwei Chats mit dem Kundenservice zur Möglichkeit, die Ohrclipse anzuprobieren und gegebenfalls zurück zu senden, ergab, dass die Ohrclipse wohl anprobiert und zurück gesendet werden können.

Bei Swarovski kann man Ohrclipse nur online bestellen.

Auf Amazon können Ohrclipse bestellt werden. Hier sollest du jedoch genau darauf achten, bei welchem Verkäufer du bestellst, wie die Rücksendebedingungen sind und wo der Verkäufer sitzt. Im Zweifel schreibe den Verkäufer vorher an oder ruf den Kundenservice von Amazon an, um dich beraten zu lassen.

Auf Marktplätzen wie http://www.etsy.com und http://www.ebay.de finde sich eine Auswahl an Ohrclipsen.
Auch Karstadt und Kaufhof bieten auf ihren Online-Seiten Ohrclipse an. In den Geschäften selber habe ich keine gefunden.
Meine Recherche hat ergeben, dass Baur, Karstadt, Kaufhof und Otto mehr oder weniger die gleichen Designs anbieten.

Bei Swarovksi findest du hochpreisige Ohrclipse.

Abschließend würde ich dir empfehlen, bei Unklarheiten immer erst den entsprechenden Kundenservice zu kontaktieren. Und wie bei allen Käufen online, den Verkäufer zu prüfen.
Woher kommt der Verkäufer?
Gibt es auf der Homepage ausreichend Informationen zum Verkäufer, zum Bestell- und Rückgabeprozess?
Was findet man im Netz noch über diesen Verkäufer?
Gibt es schon negative Mitteilungen über diesen Verkäufer online?
Wie reagiert er auf Fragen des Kunden?
Wie sind die Zahlungsmodalitäten? Bei einem unbekannten Verkäufer, der nur gegen Vorkasse verschickt, solltest du vorsichtig sein.

Eine weitere Möglichkeit, Ohrclipse zu bekommen ist folgende:
Bastle dir selber welche. Für einen kleinen Test habe ich mir Basis-Ohrclipse bei Idee gekauft und versuche, darauf diese Perlen zu kleben.

Sicher sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Du solltest darauf achten, dass der Ohrclip nicht zu schwer wird.

In Secondhand-Shops und auf Flohmärkten habe ich Ohrclips entdeckt, die mir jedoch vom Stil her nicht gefallen haben. Das ist jedoch auch eine Möglichkeit., an Ohrclips zu gelangen.

Während meiner Recherche vor Ort habe ich mit den Verkäuferinnen vor Ort gesprochen. Meist wurde ich nur verständnislos angesehen, wenn ich nach Ohrclips fragte.

Die Ohrclisp auf dem Bild habe ich in folgenden Geschäften gekauft:

die Herzform bei Oxfam (den zweiten habe ich leider verloren)

die Perlen bei Bijou Brigitte

die Rohlinge bei Idee

Hast du noch Ideen, die ich hier nicht erwähnt habe?

17. gute Tipps für schöne Fotos

Mit guten Fotos steht und fällt jeder Blogbeitrag, jeder Instragram-Post und jeder Online-Auftritt.

Jede Foto-Technik für einen Beitrag im vierstelligen Bereich und jede Erfahrung des Fotografen bringen nichts, wenn das „Model“ vor der Kamera aussieht, wie ein toter Fisch oder gelangweilt.

Ich habe jahrelang als Fotomodell gearbeitet und möchte dir daher hier einfache Tipps vorstellen, wie du gute Fotos erreichst.

  1. Der passende Fotograf ist wichtig. Vor allem bei außergewöhnlichen Foto-Ideen wie Cosplay, Vintage oder Fantasy-Fotos sollte der Fotograf Ahnung und ein Gespür, noch besser Begeisterung, für dieses Thema haben. Nichts schlimmeres als ein Fotograf, der das Shooting dann nur schnell durchziehen will und unter Umständen gelangweilt ist.
  2. Ein Telefonat oder noch ein besser ein Treffen auf einen Kaffee mit dem Fotografen sollte Pflicht sein. Nur im direkten Kontakt erkennst du, ob dir der Fotograf sympathisch ist und Wissen hat. Im schriftlichen Kontakt kann jede Nachricht und Antwort eingehen recherchiert werden. Bei einem Telefonat oder Treffen müssen beide spontan antworten.
  3. Du musst wissen, was du willst! Hör dir die Vorschläge des Fotografen an, aber setze deine Ideen durch, wenn dir diese mehr zusagen und passender für deinen Online-Auftritt sind.
  4. Sei aber auch spontan, wenn euch beiden etwas anderes einfällt oder “ über den Weg läuft“.
  5. Sieh dir vor dem Shooting Fotos aus deinem Bereich an. So bekommst du ein Idee für gute Posen und Mimiken.
  6. Sieh dir Fotos des Fotografen an.
  7. Bereite dich auf das Shooting vor: Schönheitspflege, mentale und/oder schriftliche Vorbereitung und tolle Musik
  8. Hab Spaß bei dem Shooting. Wenn du unsicher oder lustlos bist, kommt dies auch auf den Fotos rüber.
  9. Finde eine Balance zwischen angespannter und entspannter Muskeln.
  10. Jedes Outfit solltest du in verschiedenen Posen shooten: halte die Arme anders, blicke anders in die Kamera oder nicht in die Kamera, versuche verschiedene Gesichtsausdrücke. Aber nimm dir nicht unbedingt ein Beispiel an den Super-Models auf dem Laufsteg.
    Model Sunny Montana
     Dieses Bild ist nicht gestellt. Es ist aus der Bewegung heraus entstanden und zeigt für mich Freude und Spaß. Ein Ventilator lässt die Haare fliegen.
  11. Sieh dir zwischendurch die Fotos an, die der Fotograf gemacht hat. Viele Fotografen bieten das in der Regel selber an.
  12. Bitte den Fotografen, immer zwei Fotos von einer Pose und Mimik zu machen. Auf dem ersten Bild sind die Muskeln noch nicht entspannt.
  13. Ich empfehle bei verschiedenen Outfits oder Themen auch immer, eine Auswahl an Make-up und Haar-Accessoires dabei zu haben. So kannst du beides variieren
  14. Suche dir einen Fotografen, der mehr Fotos machst als jemand der jedes Bild akribisch genau durchplant. Oft sind spontane Fotos oder Fotos aus der Bewegung heraus die Besten.
  15. Wenn du es dir finanziell und zeitlich leisten kannst, mache mit mehrerer Fotografen ein Shooting. Jeder Fotograf kann so auch eigenen Input geben.
  16. Bringe zum Shooting auch eine Auswahl an Accessoires wie Tücher, Hüte und Schmuck mit.
  17. Recherchiere gute Location. Diese sollten gut erreichbar sein, aber nicht von Menschenmassen überlaufen. Oft hilft es schon, möglichst früh dort zu sein.

Das sind die Tipps, die ich am wichtigsten empfinde, jedoch sicher nicht alle.

Bei allem solltest du natürlich überlegen, was du mit den Bilder aussagen möchtest.

Auf Instagram oder Facebook erhalten nicht immer nur die wunderschönen gestellten Fotos die meisten Likes.

Hast du noch weitere Tipps?

vintage-inspirierte Mode mit einer Tasche aus den 50er Jahren

Ein Plädoyer für Veränderungen und Entscheidungen im Beruf

Lass dich nicht von anderen überzeugen, etwas zu tun, das du nicht willst.

Ich bin 38 Jahre alt und arbeite seit 19 Jahren. Ich habe in so vielen Firmen gearbeitet, mich aber meist selbst dafür entschieden zu wechseln.
Mein Lebenslauf ist keine Aufzählung an Fehlentscheidungen oder Scheitern, sondern der Wunsch immer Neues zu lernen und neue Menschen kennen zu lernen.

Ich liebe es, neue Arbeitsbereiche kennen zu lernen. Bei jeder neuen Tätigkeit versuche ich, viel zu lernen, mir die Arbeitsabläufe anzusehen und verschiedene Bereiche kennen zu lernen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, das ich dadurch viel mehr Wissen und Erfahrungen habe als manch einer der eine Ausbildung gemacht hat und dann nur noch, tagein und tagaus, in diesem Beruf gearbeitet hat.

Ich habe als Fotomodel gearbeitet, als Verpackerin in einem großen Lager eines Versandhandelsunternehmen, als Kundenbetreuerin und in der Gastronomie.

Alle diese Jobs haben mir verschiedene Facetten von Arbeiten und Menschen gelehrt.

Ich habe sogar einmal im Lager eines Versandhandels gearbeitet und zwei Jahre später für die gleiche Firma in der Kundenbetreuung. Dadurch konnte ich Kunden einen kleinen Einblick verschaffen, warum z.B. der bestellte Artikel nun doch nicht geliefert werden kann oder warum der Karton, in der der Kunde seine Bestellung bekommen hat, so groß ist.

Bleib nicht an einer Arbeitsstelle, wenn es dir dort nicht gefällt. Lass dich nicht davon abhalten, im Berufsleben etwas anderes auszuprobieren. Nur weil du die Ausbildung in einem Beruf gemacht hast, heißt das nicht, dass du dein ganzen Leben in diesem Beruf arbeiten musst.

ich war mutig und habe einfach geprüft, was ich noch machen kann und welche Stärken und Fähigkeiten ich habe.

Kollegen versuchen mich gerne zu beeinflussen, nicht zu kündigen. Sie meinen dann gerne: So schwer ist es ja nicht. Außerdem seien sie ja auch hier und könnten nicht wechseln.

Vor Allem die ältere Generation oder die die schon Jahre in der gleichen Firma sind, wollen einen gerne davon überzeugen, sich zu „opfern“. Immerhin würden sie sich ja auch durchkämpfen und „Opfer“ bringen.

Früher war ich leider genauso. Ich bin lange in einer Firma geblieben, obwohl es mir nicht gefallen hat. Aber die Firma brauchte mich ja und es gab ja so viel Arbeit. Und wie hätte ich all den dort Arbeitenden in den Rücken fallen können.

Lass dich nicht von dem „Opfer“ der Anderen falsch inspirieren oder falsch beeinflussen.

Sieh dir die Aussagen der Kollegen und Vorgesetzen genau an.

Meine Lieblingssprüche aus den letzten Jahren, die ich mir angehört habe:

Ich arbeite jetzt schon so lange hier. Da kann ich nicht wechseln. Die Vorgesetzten verlassen sich auf mich.

Ich suche ja etwas Neues, aber finde nichts. Wenn man dann nachfragt, was sie suchen, kommt so etwas ähnliches wie: maximal 5 km von meinem Zuhause entfernt, Gehalt mindestens X, Arbeitszeit von 8-17Uhr, auf jeden Fall keine Überstunden und nur in dem Job, den ich gelernt habe. All diese Bedingungen müssen bei der neuen Arbeitsstelle natürlich erfüllt sein

Wir müssen alle Opfer bringen. Da kannst du auch bleiben.

Das ist doch in jeder Firma das gleiche. (Das kommt gerne von Kollegen, die bereits seit 10 oder mehr Jahren in der gleichen Firma arbeiten).

Man muss ein paar Jahre in einer Firma bleiben, dann findet man einfacher etwas Neues (Von der Bekannten, die 10 Jahre in der gleichen Firma war und jeden Tag das gleiche gemacht hat und nun keine neue Arbeitsstelle findet, weil die Arbeitgeber sie für unflexibel halten.)

Es gibt nicht den Königsweg. Beide Wege, oft wechseln oder lange in Firmen bleiben, können zu Erfolg oder Misserfolg führen und keiner kann dir sagen, was richtig ist.

Denn keiner kann in die Zukunft sehen.

Bei aller freien Entscheidung sei auch realistisch.

Ich pflege immer zu sagen: Herzchirurgin werde ich dann doch nicht, auch nicht Politikerin.

Wenn du dich zu sehr in deinen Erwartungen festlegst, wird es schwer etwas anderes zu finden.

Es gibt genug andere Menschen, die in einem vollkommen anderen Beruf erfolgreich geworden sind als den, den sie gelernt haben.
Sei mutig, mach beruflich was dir gefällt und lass dich nicht von Kollegen beeinflussen, die angeblich mehr Lebenserfahrung haben, obwohl sie seit 20 Jahren in der gleichen Firma arbeiten.

Die Vorgehensweise der letzten Jahrzehnte hat heute nicht mehr viel Gewicht.

Was ist deine Strategie?

Hotels, Hostels und Pensionen – preiswert übernachten

Im Laufe des letzten Jahres bin ich ein paar Mal verreist.

Aus finanziellen Gründen habe ich dabei nicht nur in Hotels übernachtet, wie man sie üblicherweise kennt.

Wie kann man auf Reisen günstig übernachten?

Es gibt Angebote wie couchsurfing, bei denen man vollkommen umsonst übernachtet oder Angebote wie Arbnb.

Da ich diese jedoch nicht ausprobiert habe, wäre es müßig, darüber zu schreiben.

Ich erzähle ich daher von Möglichkeiten, die ich genutzt habe.

Nachtzug verwenden – kostengünstig schlafen und am nächsten Tag am Zielort ankommen 

Ich habe den Nachtzug in den letzten Jahren 2 oder 3 Mal verwendet. Der Vorteil ist, dass du Zeit sparst. Man steigt am Abend am Abfahrtsbahnhof ein und kommt am nächsten Morgen am Zielbahnhof an. Wenn man nicht gerade zu den Feiertagen oder am Wochenende fährt, sind die Züge meist nicht voll. Man kann verschiedene Kategorien wählen. In der Kategorie Liegewagen bekommst du einen normalen Sitzplatz und die Rückenlehne lässt sich leicht nach hinten klappen.

Was du je nach Bedarf dabei haben solltest:

  • Schlafmaske
  • Ohrenstöpsel
  • warmen Pullover
  • etwas zu essen und zu trinken
  • etwas um deine Wertsachen körpernah zu verstauen
  • eine Möglichkeit, dich wecken zu lassen

Ich war meist eine halbe Stunde vor dem Eintreffen am Zielbahnhof wach und habe dem Hellwerden zugesehen.

Nachteile gibt es leider auch:

Es ist nicht besonders bequem, vor Allem wenn du dich gerne zusammen rollst. Es ist laut, da ja noch mehr Personen anwesend sind und je nach Ziel bekommst du nicht so viel Schlaf. Wenn die Lichter erst um etwa 23 Uhr ausgemacht werden, du aber schon um 5 Uhr ankommst, ist die Schafzeit nicht sehr lange.

Hostels – fremde Leute kennenlernen und günstig übenachten

Hostels sind wohl vielen ein Begriff. In Hostels teilst du dir das Zimmer mit mehreren Personen. Du hast also nur das Bett für dich. Dafür zahlst du erheblich weniger als in einer Pension oder einem Hotel.

Bad und Toilette gibt etwas entweder je Zimmer oder mehrere Zimmer teilen sich mehrere Bäder.

Die meisten Hostels haben mindestens einen Aufenthaltsraum, manche auch eine Bar oder ein kleines Restaurant oder eine Küche zum Selber kochen. Du solltest dich immer über die Ausstattung informieren. Nicht jedes Hostel hat eine Küche in der du kochen kannst und manche verbieten das Essen von mitgebrachten Speisen. Was, aus Erfahrung gesagt, manche trotzdem nicht davon abhält, Essen mitzubringen. Wenn dann viele in der Hostelküche kochen, bewahrheitet sich der Spruch „Die besten Partys finden in der Küche statt“.

Pensionen – das Zwischending zwischen Hostel und Hotel 

In einer Pension kann man auf einfachen Niveau übernachten. Man hat sein eigenes Zimmer. Das Bad wird jedoch oft mit anderen Pensionsgästen geteilt. Man sollte beachten, dass viele Pensionen Eigentümer-geführt sind. 24-Stunden-Rezeption sollte man daher nicht erwarten. Es wird nicht immer Frühstück angeboten und wenn dann ist eher einfach. Es gibt meist nur Kaffee und eine kleine Auswahl an Frühstücksbrötchen und Beilagen. Bei eigentümer-geführten Pensionen kann man bei längeren Aufenthalt auch mal über den Preis verhandeln.

Hotel – mehr Service und am bekannsten

Über Hotels wurde wohl schon viel geschrieben. Meine Erfahrungen dazu sind vielfältig. 

Das wichtigste, das ich gelernt habe: Man kann alles und nichts erwarten. Von Hotels mit super-freundlichen Angestellten, einem tollen Frühstück und einer 24-Stunden-Rezeption bis zu Absteigen habe ich alles erlebt. Man sollte sich da leider nicht von Fotos blenden lassen. Die größten Absteigen geben sich auf Buchungsseiten als das beste Hotel aus und dann sind die Mitarbeiter desinteressiert, die Bäder verdreckt und die Rezeption nur von 18-22Uhr geöffnet. Und das ganze dann für einen „angemessenen“ Preis.

Meine wichtigste Regel:

Ein Preis von X bedeutet nicht, dass du überall den gleichen Standard bekommst. 

Und hier noch ein paar weitere Tipps:

Übernachten werden für den gleichen Tag am Nachmittag manchmal günstiger angeboten. Wenn du daher flexibel bist, kannst du an dem Tag an dem du das Zimmer brauchst bis zum Nachmittag warten und dann die Buchung tätigen. Du solltest trotzdem die Angebote beobachten, damit nicht dann alles ausgebucht ist.

50 Euro für eine Übernachtung kann dir Luxus bringen oder die größte Absteige. Daher helfen hier die Bewertungen von anderen Hotelgästen.

Die Lage des Hotels solltest du je nach Plan abwägen. Ein Hotel das 5-10 Euro günstiger ist, aber dafür weiter von der Innenstadt oder deinem Ziel oder Termin am Abend/Nachmittag weg ist, bringt dir nicht viel, wenn du die Differenz für Fahrtkarten ausgeben musst. Und diesen Fehler habe ich ein paar Mal gemacht.

Jedes Hotel hat unterschiedliche Zeiten für den Check-in, Check-out und Frühstück.

In manchen Hostels kannst du dir das Bett selber aussuchen. Da lohnt es sich, früh zu kommen. So kann man sich das Bett oben oder unten im Stockbett aussuchen.

 

 

 

 

 

 

Die Farbe des Jahres 2019 – Living Coral

Wie du die Farbe kombinierst zeige ich dir hier.

Jedes Jahr legt das Farbinstitut Pantone die Farbe des Jahres fest. Für die Farbe des Jahres 2018 habe ich dir letztes Jahr gezeigt, wie du diese mit den anderen Farben des Jahres und Basic-Farben kombinieren kannst.

Während letztes Jahr ein dunkler Violett-Ton, nämlich Ultra-Violett, die Trend-Farbe war, hat Pantone dieses Jahr einen hellen Ton der ins Orange geht und leicht und frisch ist:

Living Coral

Obwohl ich kein Fan von hellen Farben mit orangen Touch habe, habe ich mir trotzdem gute Farben zum Kombinieren überlegt.

Ein Blau in einer mittleren Intensität reduziert  die Strahlkraft von Living Coral einerseits, jedoch gibt Living Coral Blau ein frisches Update.

Schwarz, dunkles Braun und Grau halte ich für zu dunkel. Alle drei würden Living Coral zu sehr die Strahlkraft nehmen und sollten daher nur als Accessoires z. B. ein Gürtel, eine Tasche oder Schuhe dazu kombiniert werden.

Sehr spontan kam mir die Farbe Harbour Mist als Kombinationspartner in den Sinn.  . Das ist ein sehr helles, fast schon nebeliges grau. Als Farbe würde es Living Coral nicht ausstechen und die Strahlkraft intensivieren.

Rot sollte immer punktgenau kombiniert werden, die Farbe Blooming Dahlia unterstützt die Strahlkraft von Living Coral. 

Grün gefällt mir nicht als Partner, da sich beide Farben ausstechen würden.

Orange solltest exakt im Farbton kombinieren.

Creme und weiß sind gute Farben, die mit Living Coral kombiniert werden können.

Eine wunderbare Kombination, die auch für den Berufsalltag geeignet ist, ist die Kombination aus einem mittleren Grau und Living Coral.

Wenn du von dieser Farbe begeistert bist, dich jedoch nicht so recht heran traust, gönn dir erst ein Accessoires wie ein Tuch oder ein Armband. So kannst du leicht prüfen, ob dir die Farbe auch dauerhaft gefällt.

Ein Tuch ist auch eine gute Möglichkeit um zu prüfen, ob dir die Farbe steht. Halte dir das Tuch an dein Gesicht. Wie sehen deine Augen aus? Wie dein Hautton- klar und frisch oder kränklich? Bringt die Farbe deine Augen und deine Haut zum Leuchten?

Für mich lässt sich Living Coral entweder mit neutralen Farben wie creme, weiß, grau kombinieren oder mit ähnlichen Farben.

Wie kannst du die Farbe des Jahres 2019 mit den Farben des Jahres 2018 kombinieren?

In diesem Artikel habe ich ja bereits dargestellt, was die Farben des Jahres 2018 waren und wie du diese untereinander kombinieren kannst.

Aber welche diese Farben kannst du nun mit der neuen Farbe kombinieren:

Am elegantesten lassen sich wohl Harbour Mist, Coconut Milk, Spring Crocus und Warm Sand mit Living Coral kombinieren.

Für Modemutige, die gerne auffallen, empfehle ich die Kombination mit Chili Oil und Chery Tomato oder Arcadia.

 

Welche Farbkombinationen gefallen dir?

 

 

 

 

 

 

 

Vintage- und Retro-Mode kaufen und tragen

Wie kannst du damit starten, Vintage- und Retro-Mode zu tragen.

Ich habe mir vor 6 Monaten das erste Vintage-inspirierte Kleid gekauft und baue mir nach und nach eine Vintage-Garderobe auf.

Inzwischen besitze ich: 2 Kleider, 3 Hüte, zwei Paar Handschuhe, einen Mantel und eine Handtasche im Stil der 40er oder 50er Jahre. Ich bin ein paar Gruppen auf Facebook beigetragen und habe ein paar Bücher gelesen.

Daher möchte ich dir Tipps geben, von meinen Erfahrungen berichten und dir die ersten Schritte erklären.

Was ist der Unterscheid zwischen Vintage, Retro und Repro

Vintage ist alles, was von 1920 bis 1980 hergestellt ist. Du kannst dir vorstellen, dass dies sehr unterschiedliche Stile und Materialien einschließt.

Retro dagegen sind Kleidungsstücke und Accessoires, die sich an den Stil der vergangenen Jahrzehnte anlehnen. So wiederholen sich bestimmte Merkmale wie Schulterpolster oder Rüschen, werden jedoch modern umgesetzt.

Bei Repro wird genau beim Design und der „Herstellung“ darauf geachtet, dass der Schnitt, das Muster oder die Materialen dem entsprechen, was in dem jeweiligen Jahrzehnt angesagt war.

Im Handel, sowohl online als auch stationär, gibt es einen großen Markt für Vintage-, Retro- und Repro-Mode.

Du solltest dich von dem allgemeinen Vorurteil lösen, dass Vintage und Retro nur Rockabilty, Bulesque and Pin-up ist.

Erste Überlegungen

Da Vintage alles ist, was von 1920 bis 1980 hergestellt wurde, gibt es eine riesige Auswahl an Stilen und Mustern. Ein Kleid aus den 1920er Jahren sieht vollkommen anders aus als ein Kleid aus den 1980er Jahren oder aus den 1950er Jahren.

Daher solltest du über folgende Fragen nachdenken:
Was gefällt dir?

Die kurzen Kleider der 1920er Jahre, die Petticoat-Kleider der 1950er Jahre oder der Hippie-Stil der 1970er Jahre.
Wie auffällig oder dezent möchtest du dich kleiden?

Ein langes Hippie-Kleid wird weniger auffällig sein, da es lange Kleider ja auch heute zu kaufen gibt.

Ein Kleid mit weitem Petticoat könnte mehr Aufsehen erregen.

Und ein Kleid aus den Goldenen Zwanzigern bringt sicher mehr Blicke als ein Kleid aus den 70ern oder 80ern.
Wie viel Zeit möchtest du investieren, um nach Kleidungsstücken und Accessoires zu suchen?

Je aktueller der Mode-Stile, desto einfacher findest du Kleidung.

Fundstücke aus den 1980er Jahren findest du auch in vielen Secondhand-Läden, die Vintage-Kleidung anbieten.

Ein Kleid aus den 1920er Jahren zu finden ist erstens sehr schwer und zweitens kostenintensiver als Kleidung der aktuelleren Jahre.

Bei Retro-Mode ist die Auswahl an Kleidern im Stil der 50er Jahre größer als im Stil der 20er Jahre.
Wie viel Geld möchtest du ausgeben?

Da kannst du den gleichen Grundsatz ansetzen wie der obigen Frage. Je früher das Jahrzehnt, desto teurer wird es.

Je mehr du dich im Stil des vergangenen Jahrzehnts kleiden möchtest, desto mehr Geld gibst du in der Regel aus.
Wie umfänglich möchtest du dich im Stil des jeweiligen Jahrzehnts kleiden?

Ich erkläre dir dies anhand der 1950er Jahre, da für mich dies genau aus diesem Grund die liebste Zeit ist.

In den 1950er Jahren trug eine Frau außer Haus folgendes: Kleid, Unterkleid, Korselett, Jacke oder Mantel, Handschuhe, Handtasche und passende Schuhe und Hut.

Du solltest dir also überlegen, ob dir nur das Kleid und passende Schuhe reichen oder ob du noch viel weiter gehen möchtest. Je mehr du passende Accessoires, Unterwäsche und originale Stücke kaufen möchtest, desto länger suchst du unter Umständen und je mehr Geld muss investiert werden.

Möchtest du nur originale Vintage-Stücke kaufen oder auch Retro- oder Repro-Stücke?

Kannst du dir auch vorstellen, Secondhand-Kleidung zu kaufen oder darf die Kleidung nur ungetragen sein.

Wieviel möchtest du nach dem Kauf in Umarbeiten oder Umarbeiten lassen investieren?

Selbstverständlich gibt es das Kleid, dass du im Laden findest, nicht in allen Größen. Daher ist es oft eine Überlegung wert, das Stück trotzdem zu kaufen und umnähen oder ändern zu lassen.

Du siehst also, dass es erst einmal gut ist, sich Gedanken und einen Plan zu machen, um Geld und Zeit zu sparen.

Es gab einen großen Unterschied zwischen dem, was die Hollywood-Diven der 30er, 40er und 50er Jahre und die normale Frau trugen. Der Stil der Hollywood-Star wird verständlicherweise schwerer zu erreichen sein.

Auch die Mode unterschied sich, vor Allem während und nach dem 2. Weltkrieg, zwischen Europa und Amerika. Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass es in Amerika wohl leichter war, an Stoffe zu kommen.

Wenn du bereits Kleider oder Röcke getragen hast, kannst du damit schon im kleinen beginnen.

Ein tolles Etui-Kleid kann mit Makeup und Haarstyling einen Touch von 50s oder 60s bekommen.

Ein weiter Rock kann auch mit einem Petticoat kombiniert werden. Dazu kannst du eine einfarbige Bluse und eine Halskette oder eine Brosche kombinieren.

Im folgenden erfährst du, wo du nach Kleidung und Accessoires im Vintage-Stil suchen kannst.
Internet
Im Internet gibt es viele Seiten, auf denen du Vintage oder Retro-Mode bestellen kannst.

Es gibt große Unternehmen, die weltweit verschicken. Daher solltest du darauf achten, was zusätzlich noch an Versandkosten oder Zoll dazu kommen.

Wenn du online bestellen möchtest, bestelle nicht planlos bei ausländischen Firmen oder Privatpersonen. Hol dir Informationen ein, wie vertrauensvoll diese Firma ist. Es gibt schwarze Schafe, die Kleider online anbieten die dann in der Realität von so schlechtem Schnitt und Material sind, dass du sie gar nicht tragen möchtest und zurück schicken ist entweder nicht möglich oder muss von dir selber bezahlt werden.

Wenn du bei Privatpersonen z. B. über Ebay oder Facebook bestellst, solltest du einige Überlegungen tätigen: Ein Rücksendung ist meist nicht möglich. Wenn dir das Kleidungsstück nicht passt, kannst du es nicht zurück geben. Manche möchten, dass du vorher zahlst und dann bekommst du nichts. Ist es dir die Mühe wert, dann unter Umständen E-Mails zu schreiben, das Geld über Bank oder Paypal zurück zu holen und dich mit dem Verkäufer zu „streiten“.

Eine Größe in einem Online-Shop garantiert nicht, dass dir die gleiche Größe auch in einem anderen Online-Shop passt.
Secondhand über Online-Seiten oder auf dem Flohmarkt

Auf dem Flohmarkt hast du den Vorteil, dass du den Artikel anfassen und rundum begutachten kannst. Jedoch gilt hier auch: eine Rückgabe ist nicht möglich. Auch kannst du das Kleidungsstück meist nicht anprobieren. Ich empfehle daher, jemanden mit zu nehmen, der dich gegebenenfalls in deiner Begeisterung bremst und beurteilen kann, wie dir das Kleidungsstück steht.

In Secondhand-Läden und Vintage-Läden

Geschäfte, die sich auf den Verkauf von Vintage- und/oder Retro-Kleidung und Accessoires spezialisiert haben, geben dir den Vorteil, dass sich die Mitarbeiter dort auch auskennen. So kannst du auch mal hinein gehen und nach etwas im Stil deines liebsten Jahrzehnts fragen und bekommst nichts was du 20 Jahre später oder früher ansiedeln würdest.

In Secondhandläden hast du eine große Auswahl. Der Vorteil ist, du findest unter Umständen etwas, dass sich entsprechend umnähen oder stylen lässt. Die Nachteile sind, das du selten etwas wirklich aus der Zeit findest, die du bevorzugst. Fragen sollte man in diesen Läden auch nur, wenn man entweder einschätzen kann, dass sich das Personal auskennt oder du dich soweit auskennst, dass du merkst, wenn dir etwas unpassendes empfohlen wird.

Es gibt auch Flohmärke, auf denen es nur Vintage- oder Retro-Mode gibt. Dies macht es sicher einfacher, etwas zu finden. Als Vintage-Liebhaberin geht man dort selten in normaler Kleidung hin. Auf meinem Lieblingsflohmarkt, dem Old Fleas Market, sind die anwesenden Frauen bereits Vintage gekleidet meist im Stil der 30er bis 70er Jahre.
Meine abschließenden Tipps und Tricks

Lass dich nicht von Personen mit falschen Informationen verwirren, die meinen das das auch die Hollywood-Diven so getragen haben.

Fange klein an: eine Brosche oder ein Haarstyling.

Lass dich von Bilder auf Facebook, Pinterest und Instagram inspirieren.

Es gibt Gruppen auf Facebook, in denen du dir Tipps und Tricks holen und Fragen stellen kannst.

Sieh dir alte Filme oder Filme, die in dieser Zeit spielen sollen an. So bekommst du viele Inspirationen.

Lies wunderbare Bücher wie „Style me Vintage – The 40th“.

Und wenn du es ganz perfekt machen möchtest: In der Facebook-Gruppe „Vintage – Tipps and Tricks“ haben wir sogar die Etikette-Regeln für das Tragen von Handschuhen und Hüten diskutiert.

Wann trägt man Hüte und Handschuhe? Wann sollte man diese ablegen? Trägt man Hüte im Cafè und isst man mit oder ohne Handschuhe?

Nicht jeder wird begeistert sein. Aber du wirst auch Komplimente bekommen.

Meine Zwillingsschwester liebt die Moder der 20er, während ich die Mode der 50er und 40er Jahre liebe.