buying secondhand clothes and accessoires in Germany

I wrote a comment at another bloggers´s post about saving money that I like to buy secondhand clothes and accessoires at secondhand-stores and fleamarkets. The blogger answered that she thought about buying secondhand, but isn´t sure how and where.

Here are my tipps

Right locations

I also do not buy at any secondhand-shop that I see. I always check out the store. Look at the variety of clothes, how neat the store is, and if it smells good. If it doesn´t meet any of these criteria, it may not be the place for you.

Are there „tons“ of clothing drown in a heap?

Does the shop smell strange?

In Germany, there a fleamarkets there are flea markets that specialize in selling women´s clothing. This is a good place because you have a good selection and don´t have to pass other stalls.

Most of this special flea markets are inside of buildings. There are restrooms and places where you can buy food and drinks. Also even in cold and/or rainy weather this flea market are open.

There is a price to pay for entry. From 2-3.50 Euros.

Right seller

Call me bias, but I like to buy from seller who are engage with their buyers. Talking and having fun with us. It gives you a sense they are engaged and happy to help.

I choose seller who show knowledge for the clothes they sell and make suggest something else depending on what you are searching for. Often times, you`ll find sellers who are more engeged with their mobile phones and looking bored and annoyed.

Survey what the seller offers. Sometimes there are different sizes and styles and too much clothes for one person. This is how you know if the seller is a commercial one.

For secondhand-stores: Always check out the second-hand store from the outside. Is there  light.  Or is it dark inside? I would not go into a storeif I couldn´t see the clothes properly.

Right clothes and accessoires

When you find something check the colour, the seams, the smell. Look at the stall. Are the clothes and the stall tidy? Do the clothes look and smell good? If it doesn´t look or smell right, don´t buy there.

Don´t buy something you are unsure about buying. I need a wow effect when I think about buying a piece. When I think „Well, maybe, I don´t know“ then I put it back and move on until Ido find something I want.

Survival tipps and insights

In Germany the fleamarkets are very crowded. But still I like to go there once in a while.

Always take food and drinks with you. The ones they sell at the flea markets are expensive. Take ab big bag to carry all the treasures you can find. Always come prepared.

Make a plan for what you want to get. Buy things you really want to wear. I see people who buy tons of clothes and say:  „If I don´t wear it, I will ditch it.“ That is a waste of money and not ecological.

If you find someting at one stall but want to look through other clothes there, keep the clothes in your hand. If you place it back another buyer could pick it. Another way is to give the clothes or accessoires to the seller and tell them that you want to look what else they have.

When you buy more from one seller you could negotiate a smaller prize.

When I enter the hall with stalls my first step is to pass all the corridors and check the stalls from a distance,

What do they offer?

How does the seller engage (exited, bored, annoyed)?

I memorize which stalls I want to visit and start from the entrance. Nothing more bad than waste all your money on one stall.

If possible follow this strategy: Come in the last hour of the fleamarket again. You can find clothes and accessoires that you didn´t find before due to the mass of stuff someone sells. Some sellers lower the prices because „better sold for less than bring it back home and store it there“.

When I found something that is expensive or I love it even it is not what I searched for. I let fate decided. It is still there at the end of the time and I still want it, then I buy it.

I often buy something small and inexpensive that wasn´t really one my list. Something that I buy spontaneous but of course what I want.

Once it was this scarf for 1 Euro. I still wear it. Or this t-shirt.

What are your tipps and tricks?

Mein Corona-Alltag in Bildern

Vicky von https://flausenundwunder.com hat in einer Blogparade https://flausenundwunder.com/2020/05/22/dein-corona-alltag-in-10-bildern-aufruf-zur-blogparade/ dazu aufgerufen, seinen eigenen Alltag in 10 Bildern und mit Worten zu beschreiben.

Ich möchte hier meinen Beitrag dazu geben. Ich bin Single und arbeite Vollzeit für ein Callcenter, das für verschiedene Verkehrsunternehmen in Deutschland den Kundenservice übernimmt.

Der Job-Alltag verändert sich

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Da Home-Office ein großes Thema wurde, gab es auch in meiner Firma Pläne und Umsetzungen dazu. Da jedoch nicht für alle ein Laptop zur Verfügung gestellt werden konnte, habe ich mir einen Laptop für 300 Euro bestellt.

Mein Experiment mit Home-Office war für mich jedoch stressiger, da die Technik und auch die Software nie einwandfrei liefen. Bei mir muss Technik funktionieren. Ich kann mich nicht „tief“ in Technik rein denken, um komplexe Lösungen zu finden. Nach einiger Zeit habe ich daher beschlossen, wieder in die Arbeit zu fahren.

Zu Hause zu arbeiten ist glücklicherweise auf freiwilliger Basis möglich.

Die Kunden sind, wie zu erwarten, auch nicht glücklich. Da muss geduldig erklärt, wie eine Fahrkarte zurück gegeben werden kann oder ein Abonnement pausiert oder gekündigt werden kann.

Auch die Maskenpflicht trifft nicht immer auf Begeisterung. Hier müssen ich und die Kollegen auch mal erklären, dass es nichts bringen würde, das Verkehrsunternehmen zu verklagen und das nicht in jeder U-Bahn, Tram und Bus kontrolliert werden kann, ob alle Fahrgäste Masken tragen. Personal könnte in dem Umfang gar nicht aufgestockt werden.

Fahren die Züge heute regelmäßig?

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Da ich keinen Führerschein habe, bin ich auf den ÖPNV angewiesen. Als es Ausgangsperren gab und die Geschäfte/Schulen/Kindergärten zumachen mussten, kam es zu Einschränkungen und Ausfällen bei den Zügen, Bussen und anderen Verkehrsmitteln. Ich habe also teilweise doppelt so lange zur Arbeit gebraucht wie sonst und auch die Abfahrtszeiten waren anders. Das Gute allerdings: in den Zügen und Bussen waren kaum andere Fahrgäste.

Ich habe meine Nichte und meinen Neffen lange nicht mehr gesehen

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(Hier kein Foto, da ich keine Fotos der beiden veröffentliche.)

Meine Nichte und meinen Neffen habe ich lange nicht mehr gesehen. Außer den beiden dazu gehörigen Mamas habe ich keine Familie mehr.

Meine Nichte wohnt in Norddeutschland, mein Neffe in Süddeutschland und ich im Ruhrgebiet. Gewöhnlich fahre ich 2 mal runter und 2 mal rauf.

Ich „sehe“ beide jedoch zwischendurch über Skype bzw. Facebook-Anruf. Das ist für uns neu und spannend. So müssen wir uns über diese „Telefonate“ und kleine Berichte und Fotos auf dem Laufenden halten.

Italienisch lernen und Rezepte ausprobieren

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Was anfangen mit der vielen Zeit, die man nun zu Hause verbringt?

Am Anfang war ich ratlos und wollte mich nicht so recht damit abfinden, mir etwas auszudenken. Dann erkannte ich, dass ich meine Zeit nur planlos vertrödle und dann noch frustrierter werde.

Es mussten daher mehrere Ideen her.

Da ich schon immer eine Sprache lernen wollte, habe ich mit italienisch angefangen. Ein Kurs wäre nicht möglich gewesen. Daher habe ich mich für Babbel entschieden.

Da ich ja, wie schon erwähnt, Single bin, wäre ein großer Kuchen viel zu viel. Zwei kleine Kuchen kann ich jedoch aufteilen auf zwei Tage. Also habe ich damit experimentiert, kleine Versionen von etwas zu backen oder zu kochen.

Fotos für Instagram und Facebook

Ich blogge und poste gewöhnlich über Second Hand- und Vintage-Mode und mache meine eigenen Fotoshootings, ich als Model und Fotografin über Fernbedienung) im Freien oder in einem Fotoshooting. Auch da musste ich umdenken.

Also habe ich Fotos vor einer weißen Wand gemacht und mich in Bildbearbeitungsprogramme hinein gearbeitet und mit Filtern etc. experimentiert.

Maskenpflicht

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( Das Bild habe ich vor der Arbeit mit Hilfe einer matten Glassäule gemacht. Daher ist die Qualität nicht so gut.)

Die Maskenpflicht trifft mich nicht so hart. Ich kann gut atmen und finde sie nicht unangenehm. Als es bereits Diskussionen gab, ob und wann eine Pflicht eingeführt wird, war ich wohl eine der Wenigen, die schon eine trug. Nun trage ich ab dem Zeitpunkt des Betreten der Bahnanlage bis zur Arbeit eine Maske. Unser Arbeitgeber bittet uns darum, diese zu tragen, bis wir an unserem Platz sind und auch, wenn wir im Callcenter herum laufen.

Ich mache, wie viele in der “ weltweiten Vintage-Szene“ aus der Vorschrift etwas Gutes und habe mir mehrere Masken gekauft.

Berlin

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Am 25.05 sind mein Mitbewohner und ich für 3 Tage nach Berlin gefahren. Ich habe diese Stadt noch nie so „leer“ erlebt. Vorletztes Jahr habe ich dort 1 Jahr gewohnt. Daher kenne ich die Stadt auch mit Touristen und dem üblichen Trubel durch Veranstaltungen, Feste und offene Geschäfte.

Im Park Sanssouci sind uns nur 10 Personen innerhalb einer Stunde entgegen gekommen, bei strahlenden Wetter und milden Temperaturen.

Selbstverständlich haben wir uns an die gebotenen Hygiene-Regeln gehalten.

Ich hoffe, dass wir mit neuem Lebensmut aus dieser Zeit heraus kommen und erkennen, das wir auch anders leben können und schwierige Situationen meistern können.

Mein Herz, dass auch für Umweltschutz und Nachhaltigkeit schlägt, hofft, dass die Leute erkennen, das man nicht so viel braucht, wie man immer denkt und das man nicht in die Ferne reisen muss, um Urlaub zu machen.