Wie trägt man Kleider und Röcke im Winter, ohne zu frieren.

Ich liebes es, Kleider und Röckte zu tragen. Auch im Winter lasse ich mich davon nicht abhalten. Bei Kleidern und Röcke mache ich auch keinen Unterschied zwischen Sommer- und Winterkleidung. Am liebsten trage ich meinen Blumenrock auch im Winter. Das bringt Farbe und Leichtigkeit in den Alltag.
Viele fragen mich, wie ich dabei warm bleibe.


Das sind meine Tricks.

 

Layering

Meine erste Schicht ist näturlich Unterwäsche. Darüber trage ich ein warmes Unterkleid aus Baumwolle oder mein Unterkleid aus den 1940er Jahren.
Dies kombiniere ich mit einer dicken oder zwei Strumpfhosen, eine dünne und eine dicke. Im Handel gibt es auch Thermo-Strumpfhosen, die wunderbar warm halten. Darunter trage ich als zusäztliche Schicht noch warme Socken.
Dann kommen Bluse und Kleid.
Unter mein Kleid mit weitem Rockteil aus den 50er Jahren und meinen weiten Blumenrock trage ich einen Petticoat. Ein bauschiger Unterrock hält wirklich warm und macht einen Unterschied bei kalten Bänken an Bahnhöfen.


Meine Lieblingskombination ist auch ein kurzes zweilagiges Minikleid mit meinem Blumenrock und Petticoat.
Darüber kommt eine Strickjacke.

Leider ist mein Wintermantel, ein Ausgehmantel für Matrosen, nicht sehr warm, so dass ich eine warme Weste drunter trage.
Ein warmes Tuch um den Hals und Handschuhe und ein Tuch als Turban oder ein gehäckelter Halfhat machen den Look perfekt.

ein langer Mantel, Kopfbedeckung und Handschuhe im Winter


Schuhe sind mein Steckenpferd. Bei meiner kleinen Größe bekomme ich Stiefel nur in der Kinderabteilung.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kleidungsstücke aus verschiedenen Materialien warm halten. Es muss daher nicht alles aus dickem Baumwollstoff sein.
Meine Blusen sind alle aus einem leichten Material mit Schimmer. Das bringt einen edlen Touch in die Garderobe.

Nun, um bei der Wahrheit zu bleiben, würde ich in meinem Winter-Outfit keine Wanderung durch eine Winterlandschaft machen. Aber für den Weg zur Arbeit oder ein Einkaufsbummel ist es durchaus warm genug.

Eine Zeitlang habe ich unter weiter geschnittenen Kleidern auch gerne mal eine lange Strickjacke drunter getragen. Diese Strickjacke hat niemand gesehen, sondern nur das leichte Sommerkleid. So habe ich gerne eine Illusion geschaffen.

Nicht einreden, dass es kalt ist

Wenn man sich einredet, dass es kalt ist, friert man noch mehr. Also ablenken und an etwas anderes denken.

Gleichmäßig warm angezogen sein.

Ich fühle mich wärmer, wenn ich gleichmäßig warm angezogen bin. Am Rest des Körpers kuschelig zu sein, hilft mir nicht, wenn ich dann an den Füßen oder an den Ohren friere.

Aus der Erfahrung der letzten Jahren weiß ich, dass man auf jeden Fall von den Schultern abwärts bis zur Mitte des Oberschenkels bedeckt sein sollt, um am wenigsten zu frieren. Selbst nackte Unterschenkel sind dann nicht mehr so tragisch.

Ein wichtiger Punkt ist auch, nicht am unteren Rücken zu frieren. Die Kombination aus hochgerutschten Oberteil und Wind sorgt für unangenehmes Frieren, das man unterwegs auch nicht so schnell ändern kann.

Frieren ist natürlich auch immer eine persönliche Auslegungssache. Aber ich friere lieber ein bisschen und fühle mich elegant und gut angezogen in meiner Kleidung als warm zu sein und nachlässig angezogen.

Was sind deine Tipps und Tricks?

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