Welche Mode und Accessoires ich in den letzten Jahren Secondhand gekauft habe

In den letzten Jahren habe ich viel Secondhand gekauft und das meiste tatsächlich in einem Secondhand-Laden in Berlin.

Da ich mir nicht die Preise jedes einzelnen Kleidungstückes oder Accessoires gemerkt habe, sind die Preise nur aus dem Kopf notiert und können sich um ein paar Euro zum richtigen Betrag differenzieren.

Dieses Kleid habe ich öfter anprobiert und bin 3 Monate darum „herum geschlichen“. Ich kann nicht sagen, ob es wirklich aus dieser Zeit kommt, es gibt jedoch ein paar Anhaltspunkte. Der Schnitt entspricht exakt dem aus der damaligen Zeit. Es gibt kein Label oder Waschanleitung und das Muster ist auch nicht modern. Als es noch einmal 20% reduziert war, habe ich es für 37 Euro gekauft. Meist trage ich einen Petticoat darunter, um einen 50er-Jahre-Stil zu kreieren. Die Mode-Zeitschrift mit Schnittmustern ist original von 1954.

Ein weiteres Kleid, dass ich wegen dem Schnitt und dem Muster liebe. Dafür habe ich 18 Euro bezahlt.

Auf den beiden obigen Bilder siehst du den gleichen Hut in verschiedenen Trage-Variationen. Er ist dunkelblau. Ich habe den Hut auf einen kleinen Markt für Vintage-Mode und -Möbel gekauft.

Dieser Rock war ein Kleid, dass ich ohne Anprobieren für 5 Euro auf einem Hofflohmarkt gekauft habe. Da mir das Kleid nicht so gut gepasst hat, habe ich den Rockteil abgeschnitten und umnähen lassen. Ich liebe das Muster. Er ist weit genug, um einen Petticoat darunter zu tragen und ihm einen Touch von 50s zu geben.

Dieser Mantel war ein spontaner Kauf. Ich brauchte einen Mantel für den Winter und kein Mantel im normalen Handel überzeugte mich. Diesen Mantel habe ich in einem Secondhand-Laden bei den Mänteln für Männer entdeckt. Aus Neugierde habe ich ihn anprobiert und er passte. Aus Sicht einer Schneiderin sind die Schultern zu breit und die Ärmel zu lang. Aber das gefällt mir Alle Damenjacken und -mäntel, die ich noch anprobiert habe, waren eine langweilige Alternative. Das Schiffchen und die Abzeichen hatte der Vorbesitzer nicht entfernt und ich bekam sie dazu. Für diesen Mantel habe ich 40 Euro bezahlt.

Das Tuch, dass ich als Turban trage, ist sehr groß und aus einem dicken Baumwollstoff. Es ist mit Spitze und Rosen bestickt und eignet sich perfekt für kalte Herbst- und Wintertage. Dafür habe ich 8 Euro bezahlt.

An dieser Bluse liebe ich den Glanz und die Farbe. Der Stoff ist kühl und leicht. Bei der Anprobe hatte ich sofort den Begeisterungs-Effekt. Für 10 Euro konnte ich nicht widerstehen. Der Bleistiftrock war ein guter Fang auf einem Flohmarkt. Für 3 Euro und ohne Anprobieren gekauft, war es ein echter Glücksfall. Das Tuch habe ich vor Jahren gekauft. Es ist sehr lang und aus einem weichen Baumwollmaterial. Das Schiffchen (Hut) war beim Matrosenmantel dabei, ohne das ich mehr dazu gezahlt hätte.

Diese Tasche ist robust und groß genug für Geldbeutel, Schlüssel, Handy und eine 05-Liter-Flasche. Ich habe sie auf einem Flohmarkt erworben, der mit „Schätzchen von1950-1970“ ausgewiesen war. Meine Recherchen ergaben jedoch, dass dieser Stil eher in den 1940er Jahren getragen wurde. Ich habe 35 Euro dafür gezahlt.

Hüte liebe ich schon seit Jahren. Vor Jahren besaß ich bereits 10 normale Hüte. Hüte sind für mich das Äquivalent zu „einen Touch mehr investieren in seine Erscheinung und in die Mühe, sich präsentabel zu machen“. Im Moment habe ich 5 Hüte. Den Hut in dunkelblau, den ich oben in verschiedenen Trage-Varianten zeige. Dafür habe ich 45 Euro bezahlt. In einem Secondhand-Shop in Berlin, der nur Frauen- und Männerkleidung verkauft , habe ich einen kleinen „Hut“ in dunkelblau gekauft. Erst danach habe ich gesehen., dass er für Mädchen gedacht ist. Er hat als Verzierung eine Schleife und ist aus festen Filz. Damit hält er die Form. Dann habe ich noch das Schiffchen, dass ich bereits erwähnt habe. ich bin nicht so begeistert, bringe es jedoch nicht übers Herz es weg zu schmeißen. Dann habe ich mich noch an der Form eines Halfhats versucht. Leider ist es mir ein wenig zu klein geraten. Ich habe es selber genäht. Daher trage ihn trotzdem.

Ich möchte dir damit zeigen, dass auch Secondhand gekaufte Kleidung und Accessoires schön, bequem und von guter Qualität sein können. Man muss für gute Qualität und Secondhand nicht zu Designer-Marken greifen und hunderte von Euro ausgeben.

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