Taillen und zu welchem Figurtyp diese passt

Die Mode hat sich in den letzten Jahrhundert extrem gewandelt und hat doch oft auf altbewährtes zurück gegriffen und modern interepretiert.

Die Mode hat über die letzten 3 Jahrhundert 4 Arten erfunden, die Taille zu setzen und die Mode dadurch neu zu erfinden.

Ich möchte hier alle vier Arten vorstellen und erklären, welcher Figurtyp welche Mode tragen kann.

Welche Arten der Taille gibt es?

Charleston

Die Taillierung kanpp unter der Hüfte wird oft als Charleston genannt und war in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts sehr beliebt. Damals wurden die Kleider fließend, flatterig und so kurz, dass man das Knie sehen konnte.

Dazu trugen Frauen knapp geschnitte Hüte ohne Krempe, sogenannte Cloche.

Normale Taille

Kleidungsstücke mit normaler Taille sind wohl heutzutage die gängiste Schnittart. Sie geht davon aus, dass die meisten Frauen an dieser Stelle die schmalste Stelle an ihrem Oberkörper haben. Kleider, Blazer und taillierte Oberteile kann man derzeit vor Allem mit dieser Taillierung kaufen.

Hohe Taille

Die hohe Taille besagt, das es Frauen gibt, die die schmalste Stelle eher bei der Mitte des Oberkörpers haben. Bei mir trifft dies zu, wie du an meinem Bild erkennen kannst.

Zeitlich gab es zwischen dem Stil des Rokkokko, bekannt durch Marie Antoinette, und dem Empire-Stil eine Phase, in der diese Taillierung beliebt war. Die Taille rutschte sozusagen langsam über Jahre hoch, die Kleider wurden lockerer und das Korsett nicht mehr so eng geschnürt.

Empire-Taille

Die Empire-Taille war eine Entwicklung aus der Mode der Antike und sehr beliebt Anfang des 19. Jahrhunderts. Wer die Filme von Jane Austen kennt, weiß von welcher Kleiderform ich spreche. Diese Taillierung wurde knapp unter der Brust geschneidert oder mit einem Band gebunden. Sie setzte die Oberweite in den Fokus. Diese Kleider war leicht und wurden direkt auf der Haut getragen. Dadurch gaben Sie die Körperform der Trägerin preis: Eine Neuerung in der Mode, die vor entweder mit so viel Stoff getragen wurde, dass nichts zu erkennen war oder mit Krinolinen vorgeformt waren.

Wenn dir nun der Kopf schwirrt, möchte ich hier kurz darlegen, welcher Schnitt für welche Körperform geeignet ist.

Wer kann welche Taillenform tragen?

Charleston ist für schlanke Frauen mit wenig Oberweite geeignet, die an eher dem H-Typ entsprechen: Schulter, Taille und Hüfte etwa gleich breit.

Die normale Taille kann von allen Figurtypen getragen werden.

Die hohe Taille eignet sich für Frauen, die wie ich die eher etwas über der normal angesetzten Taille schmaler geschnitten sind.

Die Empire-Taille sollten nur Frauen tragen, die zufrieden mit Ihrer Oberweite sind. Sie eignet sich, da sie den Körper nachzeichnet, für vollbusige und kurvige Frauen nur, wenn diese mit Ihrer Figur zufrieden sind.

Wie ich lernte, auf Eis und Kuchen zu verzichten

Freunde und Kollegen fragen mich oft verwundert: Du isst kein Eis?
Kein Kuchen?
Kein Fleisch? Auch kein Fisch?
Keine Süßigkeiten?

Wie schaffte du das?

Ich mochte dir erklären, wie ich es geschafft habe, auf Eis, Kuchen, Fleisch und Süßigkeiten zu verzichten. Nur Schokolade esse ich noch.

Ich war nicht immer so. Als Kind liebte ich Spaghetti-Eis und Erdbeereis, Chips und Süßigkeiten, Fleisch und Ketchup.

Ich habe mir klar gemacht, dass ich an Eis und Kuchen nur eine gewisse Zeit lang Freude haben werde. Ich brauche vielleicht zehn bis fünfzehn Minuten, um diese Süßwaren zu essen. Den Rest des Tages wird es mich nicht mehr erfreuen.

Mit Kuchen und Süßigkeiten ist es das gleiche.

Ich habe mich oft vor die Eistheke, das Regal mit Süßigkeiten oder die Auswahl an Kuchen gestellt und mir die Gründe bewusst gemacht, warum ich diese Dinge nicht mehr essen möchte: ungesund, bringen nur kurzweilig Freude und ich gebe Geld aus, das ich in andere Dinge investieren kann. Das musst du natürlich ganz bewusst machen und nicht, wenn du gerade unbändige Lust darauf hast.

Auch ganz bewusst „Nein“ habe ich oft gesagt, mich von den Verlockungen weg gedreht und gegangen und festgestellt, dass nach ein paar Minuten meine Lust auf diese Dinge nicht mehr da war.

Fleisch esse ich nicht mehr, seitdem mir klar geworden ist, das es meine Migräne fördert und ich über die Auswirkungen gelesen haben, die beim Konsum von Fleisch entsteht, sowohl ethisch, ökonomisch als auch gesundheitlich.
Heute esse ich Schokolade und sehr selten Erdnussflips. Für eine Tüte Erdnussflips brauche ich eine Woche, da ich mir eine kleine Portion auf einen Teller lege und den Rest in den Schrank verbannte.

Hast du andere Strategien entwickelt, um auf Sünden zu verzichten?

Wie shoppe ich, um Fehlkäufe zu vermeiden

Ich habe seit Jahren keinen Fehlkauf mehr in meinem Kleiderschrank.

Dazu habe ich mir zwei Shopping-Strategien überlegt und umgesetzt.

Die erste Shopping-Strategie – Plan it und stick to it

Wenn ich etwas brauche, suche ich gezielt nur danach.  Ich überlege also, dass ich ein z.b. ein Kleid brauche und das in den Farben: Beere, blau oder lila haben möchte.

Ich betrete einen Laden und mache einen Rundumblick. Welche Farben werden angeboten?

Ist meine Farbe oder Kleider dabei, steuere ich darauf zu und sehe mir jedes Kleidungsstück genau an.

Ich nehme nur 3 Kleidungsstücke in die Kabine, damit die Auswahl nicht so groß wird. Während der Anprobe prüfe ich dann penibel folgende Aspekte:

Wie gut funktioniert der Reissverschluss und wie gut kann ich ihn handeln?

( Ich habe niemanden, der ihn mir morgens zu und abends wieder aufmacht.)

Wie ist das Material und die Nähte?

Wie einfach kann ich hinein- und herausschlüpfen.

Rutscht das Kleid an der Schulter herunter oder am Oberschenkel hoch?

Wie sieht es aus, wenn ich die Arme hebe oder mich hinsetze?

Vor Allem bei Kleider und Hosen solltest du immer nachsehen, wie es aussieht, wenn du dich hinsetzt: Rutscht das Kleid zu sehr hoch? Rutscht die Hose hinten soweit runter, dass man den Po sieht oder steht der Bund ab?

Ich brauche auch den Begeisterungs-Effekt. Mein Herz muss klopfen. Wenn du auch nur anfängst zu überlegen, dass es ja irgendwie ganz chic ist und eventuell zu dir passen könnte oder du es eventuell dazu oder dazu kombinieren könntest, dann kauf es nicht.

Wichtig auch: Wenn du schon in der Umkleide beginnst, ständig daran herum zu zupfen, dann ist es nichts. Oder willst du den lieben langen Tag nachjustieren.

Ich rate auch immer zu überlegen: Wirst du es öfter tragen? Ist es alltagstauglich oder bist du mutig genug, es auch im Alltag zu tragen?

Kaufe auch nichts, nur weil deine Begleiterinnen meinen: Du musst das nehmen. Das steht dir.

Du musst es tragen. Wenn dein Herz nicht daran hängt, wird es dich unglücklich machen.

Ich finde z.b. (weiße) Blusen sehr chic und praktisch. Aber ich kann mich einfach nicht dafür begeistern.

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Kommunikation auf Schuhen

Dafür liebe ich diese Schuhe. Sie sind verspielt, trotzdem elegant und passend, wenn man Kontakt mit Kunden über Telefon, E-Mail und Chat hat.

Wenn es sie dieses Jahr geben wird, werde ich sie mir das vierte Jahr in Folge kaufen.

Und das ist ein weiterer Punkt: Wenn ich ein Geschäft gefunden, das Kleidungstücke hat, die meinen Stil entsprechen, Dann gehe ich dort gerne wieder hin.

 

Die zweite Shopping-Strategie – do not buy anything but try on a lot

Das mache ich gerne, wenn ich einen Tag Zeit, aber nichts brauche.

Ich streife dann nur duch die Geschäfte, nehme Kleidungsstücke, die mich interessieren in die Hand und probiere Sachen an. Ich nenne das meine Inspirations-Tage für meine Modeentwürfe.

Ich muss mich dann auf nichts konzentrieren, habe keinen Plan und muss mich nicht stressen. Dann sehe ich mir auch Läden an, in die ich normalerweise nicht gehe.

 

Ich denke mir für jeden Sommer auch ein Thema aus. Dieses Jahr: Vintage-Mode und Accessoires in den Alltag integrieren

Was ist deine Strategie, um Fehlkäufe zu vermeiden