Umweltschutz trotz Konsum

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Ich glaube nicht, dass wir hier in Deutschland langfristig ohne Konsum leben können.

Es wird immer Menschen geben, die

  1. immer das Neuste haben wollen.
  2. denen die Umwelt vollkommen egal ist.
  3. die finanziell nicht in der Lage sind, nur bio, regional oder hochwertig einzukaufen.

Ohne Konsum würde unsere Wirtschaft nicht funktionieren.

Viele Ideen gibt es ja schon, die Umwelt zu schützen.

Hier möchte ich euch meine Ideen darlegen, durch eine andere Art des Konsums den Umweltschutz zu unterstützen.

Umweltschutz durch Sachen spenden statt wegschmeissen

Kleidung, Bücher und Dekorationsgegenstände kann man wunderbar spenden. Dafür gibt es viele soziale Einrichtungen, die Spenden gerne annehmen. Meine Sachen (vor Allem Bücher und Kleidung) gebe ich gerne bei Oxfam ab. Oxfam verkauft diese Dinge für wenig Geld und verwendet dieses Geld, um soziale Projekte in Dritte-Welt-Ländern zu unterstützen.

Bücher stelle ich auch gerne in Bücherschränke, die sich oft in großen Einkaufszentren oder Supermärkten befinden z.B. Marktkauf in Stuhr/Brinkum, Edeka im Posthaus am Bremer Hauptbahnhof.

Was, wenigstens in Bremen, immer mehr Trend zu werden scheint: Schränke auf dem Grünstreifen zwischen Gehweg und Straße. Da werden dann Bücher oder kleine Dekorationsobjekte hinein gestellt und jemand anderes nimmt sie.

In Fulda haben meine Schwester und ich auch einmal eine ungenutzte Telefonzelle entdeckt mit Büchern zum Mitnehmen.

In Bremen ist es auch Trend, seine Sachen vors Haus zu stellen. Man nimmt einfach einen kleinen Korb oder Karton, legt kleine Dinge hinein, schreibt dazu ein Schild „zu verschenken“ und stellt es heraus. Ich bin damit schon Bücher, Buntstifte und sogar Badezusätze los geworden. Für die Buntstifte bekam ich auf mein Schild eine niedliche „Danke für die Stifte. Wir freuen uns sehr.“-Nachricht in bunt. Darüber habe ich mich dann sehr gefreut.

Flaschen kann man auch in belebten Gegenden wie der Innenstadt oder an größeren Bahnhöfen auf oder neben den Mülleimer stellen. Es gibt immer Flaschensammler, die diese dankbar annehmen.

Dinge einfach Secondhand kaufen oder meine Tipps von oben umkehren

Ich stöbere auch gerne in diesen Bücherschränken, nehme mal ein Buch mit und stelle es zurück, wenn ich es fertig gelesen habe.

Kleidung kaufe ich gerne auf einem Modeflohmarkt, der dreimal jährlich in Bremen veranstaltet wird.

Schmuck habe ich schon bei Oxfam gekauft, ebenso eine Guglhupfform aus Ton und Bücher.

 

In München gibt es einen Oxfam-Shop nur für Bücher.

Kosmektikproben aus Zeitschriften hebe ich auf für den absoluten Notfall, wenn ich mal wieder vergessen habe, Shampoo oder Duschgel zu kaufen.

Natürlich ist diese Liste nicht vollständig. Ich wollte auch nicht die Klassiker wie Upcycling oder Papier sparen nochmal erwähnen.

Habt ihr noch aussergewöhnliche Ideen?

 

Ich werde noch einen einzelnen Beitrag über Secondhand-Mode schreiben und euch auch meine Beute der letzten Jahre vorstellen.

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