Wie verwendet man einen Tripod mit Fernbedienung

Wie mache ich Fotos ohne Fotograf mit Hilfe eines Tripod mit Fernbedienung mache

Meine Fotos mache ich selber. Am Anfang wollte ich mir einen Fotografen suchen, damit ich die Fotos für meinen Blog und Instagram-Account shooten kann. Die Suche erwies sich jedoch als schwierig. Die meisten Fotografen, mit denen ich schrieb, hatten von „Vintage“ eine vollkommen andere, meist eher dem allgemeinen Bild von Pinup und Rockabily angelehnte, Vorstellung. Auch die Preise, so sehr ich akzeptiere, dass sie angemessen sind, wollte ich nicht zahlen für die Arbeit eines Fotografen, der unterschiedliche Vorstellungen hat. Ich wollte mich keinen Experiment hingeben, einen „gelangweilten“ Fotografen vor mir zu haben, den ich jede Pose während des Shootings erklären müsste und der nur auf den Auflöser drückt.

Ich habe früher viele Shootings gemacht und die Erfahrung, dass Fotografen gerne vollkommen hinstilierte, aber dafür wenige Fotos zu machen. Ich möchte eher viele Bilder haben.

Daher war schlussendlich mein Entschluss gereift, Fotos selber zu machen oder wenigstens zu testen, wie weit ich komme.

Anfangs habe ich Fotos mit einer Kamera, Fernbedienung und in einem Miet-Fotostudio gemacht.

Ein 3 Kilogramm schwere Kamera und ein klobiges Stativ sind im öffentlichen Personen-Nahverkehr nicht sehr praktisch.

Als ich plante, nach Bonn zu fahren, war mein Plan erst, beides mitzunehmen. Upps, 3 Kilogramm den ganzen Tag mitzuschleppen erschien mir nicht so angenehm.

Dann recherchierte ich online und entdeckte einen Tripod für 30 Euro. Dieser war zwar teuerer als die vergleichbaren, hat aber eine Mini-Fernbedienung. Das macht mich frei von der 10-Sekunden-Verzögerung beim Aktivieren der Kamera und dem Zwang, innerhalb von diesen Sekunden eine Pose und einen Gesichtsausdruck einzunehmen, dann ein Foto zu machen und das sehr oft zu wiederholen. Die Fernbedienung ist so klein, dass sie selbst in meiner kleinen Hand versteckt werden kann.

Der Tripod kann als Selfie-Stick verwendet werden, aber auch wie ein Stativ aufgestellt werden. Die Fernbedienung ist in einem kleinen Bereich eingeklemmt und kann entnommen werden.

Das Handy wird in den Handy-Bereich eingeklemmt. Das Handy und die Fernbedienung „kommunizieren“ durch Bluetooth und die Kamera-Funktion des Handys macht die Bilder.

Der Tripod ist mit seinen drei aufklappbaren Füßen schnell aufgestellt. Dadurch lassen sich auch spontan Bilder machen. Bei großen Stativen stört mich meist, das man erst einmal lange braucht, um alles zu justieren.

Im Park von Schloß Drachenburg habe ich schnell eine kurze Unterbrechung genützt, bevor wieder andere Personen über den Weg gelaufen sind. Da ist der Tripod schneller aufgestellt als ein normales Stativ.

Auch im Botanischen Garten im Poppesldorfer Schloß in Bonn konnte ich so schnell ein paar Fotos machen.

Meine Tipps und Tricks dazu:

  1. Der Tripod sollte stabil stehen. Im Bild unten hatte ich ihn auf Felsen gestellt. Hier solltest du prüfen, ob auch mit Handy eine Stabilität gewährleistet ist.
  2. Nach 2-3 Bilder solltest du prüfen, ob der Ausschnitt weit genug gewählt ist.
  3. Mache sehr viele Fotos, von einer Pose ruhig auch 2 oder 3. So musst du nicht jedes Mal zum Handy gehen, das Foto überprüfen, dann wieder zurück zur Position und dann das nächste Bild machen. Bedenke, dass du nicht zu allen Location wieder zurück kommen kannst. Da wäre es ärgerlich nur wenige Fotos gemacht zu haben, die dann nichts geworden sind.
  4. Wenn du mehrere Location kurz hintereinander shooten möchtest, kannst du das Handy am Stativ lassen und das Stativ nicht ganz zusammenschieben.
  5. Die Fernbedienung funktioniert mit einer Knopfzellen-Batterie. Eine Ersatz-Batterie solltest du bei längeren Shootings dabei haben.
  6. Mit der Fernbedienung lässt sich auch die Video-Funktion des Handys aktivieren, wenn du dies am Handy ausgewählt hast. Damit habe ich kleine Videos gedreht, in denen seitlich ins Bld hinein laufe.
  7. Verwende den Tripod allerdings nicht, wenn zu viele Personen herum laufen. Handy und Tripod könnten dir sonst geklaut werden.
  8. Nach dem Shooting sieh dir alle Fotos auf einem großen Bildschirm an. So kannst du besser sehen, ob die Pose und der Gesichtsausdruck gut aussieht. Manchmal ist es besser, auf einem Bild zu prüfen, ob du nur einen Ausschnitt verwenden kannst: ein schöner Gesichtsausdruck oder Hände, die eine gute Pose zeigen. Damit lassen sich gute Fotos gestalten.

Die Regel ist, und das ist auch bei professionellen Fotoshooting so, das nicht alle Fotos gut werden und nicht alle Fotos verwendet werden. Shootings bei denen viele Leute beteiligt sind und einer die Pose kontrolliert, der nächste den Fall des Kleidungsstückes, der nächste den Gesichtsausdruck des Models und so weiter und erst, wenn alle ihr Einverständnis geben, der Fotograf den Auslöster drückt, sind davon ausgenommen.

Probiere verschieden Posen und Hintergründe aus, lass dir Zeit, sei kreativ und übe, übe, übe.

Der Vorteil eines Tripods ist ja, dass du alleine losgehen kannst und dich nicht mit einem Fotografen oder einer anderen Personen absprechen musst.

Hast du einen Tripod bereits ausprobiert?

Was sind deine Tipps und Tricks?

buying secondhand clothes and accessoires in Germany

I wrote a comment at another bloggers´s post about saving money that I like to buy secondhand clothes and accessoires at secondhand-stores and fleamarkets. The blogger answered that she thought about buying secondhand, but isn´t sure how and where.

Here are my tipps

Right locations

I also do not buy at any secondhand-shop that I see. I always check out the store. Look at the variety of clothes, how neat the store is, and if it smells good. If it doesn´t meet any of these criteria, it may not be the place for you.

Are there „tons“ of clothing drown in a heap?

Does the shop smell strange?

In Germany, there a fleamarkets there are flea markets that specialize in selling women´s clothing. This is a good place because you have a good selection and don´t have to pass other stalls.

Most of this special flea markets are inside of buildings. There are restrooms and places where you can buy food and drinks. Also even in cold and/or rainy weather this flea market are open.

There is a price to pay for entry. From 2-3.50 Euros.

Right seller

Call me bias, but I like to buy from seller who are engage with their buyers. Talking and having fun with us. It gives you a sense they are engaged and happy to help.

I choose seller who show knowledge for the clothes they sell and make suggest something else depending on what you are searching for. Often times, you`ll find sellers who are more engeged with their mobile phones and looking bored and annoyed.

Survey what the seller offers. Sometimes there are different sizes and styles and too much clothes for one person. This is how you know if the seller is a commercial one.

For secondhand-stores: Always check out the second-hand store from the outside. Is there  light.  Or is it dark inside? I would not go into a storeif I couldn´t see the clothes properly.

Right clothes and accessoires

When you find something check the colour, the seams, the smell. Look at the stall. Are the clothes and the stall tidy? Do the clothes look and smell good? If it doesn´t look or smell right, don´t buy there.

Don´t buy something you are unsure about buying. I need a wow effect when I think about buying a piece. When I think „Well, maybe, I don´t know“ then I put it back and move on until Ido find something I want.

Survival tipps and insights

In Germany the fleamarkets are very crowded. But still I like to go there once in a while.

Always take food and drinks with you. The ones they sell at the flea markets are expensive. Take ab big bag to carry all the treasures you can find. Always come prepared.

Make a plan for what you want to get. Buy things you really want to wear. I see people who buy tons of clothes and say:  „If I don´t wear it, I will ditch it.“ That is a waste of money and not ecological.

If you find someting at one stall but want to look through other clothes there, keep the clothes in your hand. If you place it back another buyer could pick it. Another way is to give the clothes or accessoires to the seller and tell them that you want to look what else they have.

When you buy more from one seller you could negotiate a smaller prize.

When I enter the hall with stalls my first step is to pass all the corridors and check the stalls from a distance,

What do they offer?

How does the seller engage (exited, bored, annoyed)?

I memorize which stalls I want to visit and start from the entrance. Nothing more bad than waste all your money on one stall.

If possible follow this strategy: Come in the last hour of the fleamarket again. You can find clothes and accessoires that you didn´t find before due to the mass of stuff someone sells. Some sellers lower the prices because „better sold for less than bring it back home and store it there“.

When I found something that is expensive or I love it even it is not what I searched for. I let fate decided. It is still there at the end of the time and I still want it, then I buy it.

I often buy something small and inexpensive that wasn´t really one my list. Something that I buy spontaneous but of course what I want.

Once it was this scarf for 1 Euro. I still wear it. Or this t-shirt.

What are your tipps and tricks?

Mein Corona-Alltag in Bildern

Vicky von https://flausenundwunder.com hat in einer Blogparade https://flausenundwunder.com/2020/05/22/dein-corona-alltag-in-10-bildern-aufruf-zur-blogparade/ dazu aufgerufen, seinen eigenen Alltag in 10 Bildern und mit Worten zu beschreiben.

Ich möchte hier meinen Beitrag dazu geben. Ich bin Single und arbeite Vollzeit für ein Callcenter, das für verschiedene Verkehrsunternehmen in Deutschland den Kundenservice übernimmt.

Der Job-Alltag verändert sich

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Da Home-Office ein großes Thema wurde, gab es auch in meiner Firma Pläne und Umsetzungen dazu. Da jedoch nicht für alle ein Laptop zur Verfügung gestellt werden konnte, habe ich mir einen Laptop für 300 Euro bestellt.

Mein Experiment mit Home-Office war für mich jedoch stressiger, da die Technik und auch die Software nie einwandfrei liefen. Bei mir muss Technik funktionieren. Ich kann mich nicht „tief“ in Technik rein denken, um komplexe Lösungen zu finden. Nach einiger Zeit habe ich daher beschlossen, wieder in die Arbeit zu fahren.

Zu Hause zu arbeiten ist glücklicherweise auf freiwilliger Basis möglich.

Die Kunden sind, wie zu erwarten, auch nicht glücklich. Da muss geduldig erklärt, wie eine Fahrkarte zurück gegeben werden kann oder ein Abonnement pausiert oder gekündigt werden kann.

Auch die Maskenpflicht trifft nicht immer auf Begeisterung. Hier müssen ich und die Kollegen auch mal erklären, dass es nichts bringen würde, das Verkehrsunternehmen zu verklagen und das nicht in jeder U-Bahn, Tram und Bus kontrolliert werden kann, ob alle Fahrgäste Masken tragen. Personal könnte in dem Umfang gar nicht aufgestockt werden.

Fahren die Züge heute regelmäßig?

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Da ich keinen Führerschein habe, bin ich auf den ÖPNV angewiesen. Als es Ausgangsperren gab und die Geschäfte/Schulen/Kindergärten zumachen mussten, kam es zu Einschränkungen und Ausfällen bei den Zügen, Bussen und anderen Verkehrsmitteln. Ich habe also teilweise doppelt so lange zur Arbeit gebraucht wie sonst und auch die Abfahrtszeiten waren anders. Das Gute allerdings: in den Zügen und Bussen waren kaum andere Fahrgäste.

Ich habe meine Nichte und meinen Neffen lange nicht mehr gesehen

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(Hier kein Foto, da ich keine Fotos der beiden veröffentliche.)

Meine Nichte und meinen Neffen habe ich lange nicht mehr gesehen. Außer den beiden dazu gehörigen Mamas habe ich keine Familie mehr.

Meine Nichte wohnt in Norddeutschland, mein Neffe in Süddeutschland und ich im Ruhrgebiet. Gewöhnlich fahre ich 2 mal runter und 2 mal rauf.

Ich „sehe“ beide jedoch zwischendurch über Skype bzw. Facebook-Anruf. Das ist für uns neu und spannend. So müssen wir uns über diese „Telefonate“ und kleine Berichte und Fotos auf dem Laufenden halten.

Italienisch lernen und Rezepte ausprobieren

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Was anfangen mit der vielen Zeit, die man nun zu Hause verbringt?

Am Anfang war ich ratlos und wollte mich nicht so recht damit abfinden, mir etwas auszudenken. Dann erkannte ich, dass ich meine Zeit nur planlos vertrödle und dann noch frustrierter werde.

Es mussten daher mehrere Ideen her.

Da ich schon immer eine Sprache lernen wollte, habe ich mit italienisch angefangen. Ein Kurs wäre nicht möglich gewesen. Daher habe ich mich für Babbel entschieden.

Da ich ja, wie schon erwähnt, Single bin, wäre ein großer Kuchen viel zu viel. Zwei kleine Kuchen kann ich jedoch aufteilen auf zwei Tage. Also habe ich damit experimentiert, kleine Versionen von etwas zu backen oder zu kochen.

Fotos für Instagram und Facebook

Ich blogge und poste gewöhnlich über Second Hand- und Vintage-Mode und mache meine eigenen Fotoshootings, ich als Model und Fotografin über Fernbedienung) im Freien oder in einem Fotoshooting. Auch da musste ich umdenken.

Also habe ich Fotos vor einer weißen Wand gemacht und mich in Bildbearbeitungsprogramme hinein gearbeitet und mit Filtern etc. experimentiert.

Maskenpflicht

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( Das Bild habe ich vor der Arbeit mit Hilfe einer matten Glassäule gemacht. Daher ist die Qualität nicht so gut.)

Die Maskenpflicht trifft mich nicht so hart. Ich kann gut atmen und finde sie nicht unangenehm. Als es bereits Diskussionen gab, ob und wann eine Pflicht eingeführt wird, war ich wohl eine der Wenigen, die schon eine trug. Nun trage ich ab dem Zeitpunkt des Betreten der Bahnanlage bis zur Arbeit eine Maske. Unser Arbeitgeber bittet uns darum, diese zu tragen, bis wir an unserem Platz sind und auch, wenn wir im Callcenter herum laufen.

Ich mache, wie viele in der “ weltweiten Vintage-Szene“ aus der Vorschrift etwas Gutes und habe mir mehrere Masken gekauft.

Berlin

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Am 25.05 sind mein Mitbewohner und ich für 3 Tage nach Berlin gefahren. Ich habe diese Stadt noch nie so „leer“ erlebt. Vorletztes Jahr habe ich dort 1 Jahr gewohnt. Daher kenne ich die Stadt auch mit Touristen und dem üblichen Trubel durch Veranstaltungen, Feste und offene Geschäfte.

Im Park Sanssouci sind uns nur 10 Personen innerhalb einer Stunde entgegen gekommen, bei strahlenden Wetter und milden Temperaturen.

Selbstverständlich haben wir uns an die gebotenen Hygiene-Regeln gehalten.

Ich hoffe, dass wir mit neuem Lebensmut aus dieser Zeit heraus kommen und erkennen, das wir auch anders leben können und schwierige Situationen meistern können.

Mein Herz, dass auch für Umweltschutz und Nachhaltigkeit schlägt, hofft, dass die Leute erkennen, das man nicht so viel braucht, wie man immer denkt und das man nicht in die Ferne reisen muss, um Urlaub zu machen.

Buying small shoes as a grown-up woman

(For reader from other countrys: my size in Germany is 33/34, depending on the shoes or season. Sizes for grown-up woman start at 36, rarely at 35).

When I want to buy shoes I go to a shop with shoes for children.

No, you didn´t mesread this

Fate, god or nature decided small feets are enough for me.

When I was a teenager I bought shoes especially sneakers and boots. After all you could lace them up tightly. But, I needed beautiful shoes to war with my dress at my graduation. A 36 in pumps was too big for me.  My stepmother didn´t believe me when I told her how small of shoes I wore. So I showed her the pump sliding off my feet.  That  convinced her I was telling the truth. 

My twinsister have a size 34 or 35. 

Vintage- und Secondhand-Mode online kaufen

Kleidung und Accessoires online zu kaufen ist eine gute Alternative, wenn man sich nicht durch Geschäfte „kämpfen“ möchte und keine Zeit hat, um auf Gut Glück durch das Sortiment der Geschäfte zu suchen.

Vor allem bei Vintage- und Secondhand-Kleidung und – Accessoires (im weiteren Blogtext werde ich nur von Kleidung schreiben, meine aber beides) ist das Stöbern in Geschäften mehr Glück als Versicherung, das man etwas bekommt. Das liegt natürlich daran, dass diese Kleidung erst von anderen Personen abgegeben werden muss und diese auch nicht in jeder Größe vorhanden ist wie bei neu produzierter Kleidung.

Lange habe ich mich gegen den Kauf von Kleidung im Internet gesträubt. Noch heute liebe ich das Stöbern in Secondhand- und Vintage-Läden.

Jedoch sind die Vorteile des Online-Kaufes nicht von der Hand zu weisen.

Wie trägt man Kleider und Röcke im Winter, ohne zu frieren.

Ich liebes es, Kleider und Röckte zu tragen. Auch im Winter lasse ich mich davon nicht abhalten. Bei Kleidern und Röcke mache ich auch keinen Unterschied zwischen Sommer- und Winterkleidung. Am liebsten trage ich meinen Blumenrock auch im Winter. Das bringt Farbe und Leichtigkeit in den Alltag.
Viele fragen mich, wie ich dabei warm bleibe.


Das sind meine Tricks.

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Ich habe mein erstes Fotoshooting in einem Mietstudio ohne Fotograf geshootet

Vor ein paar Monaten entdeckte ich, dass es in meiner Nähe ein Fotostudio gibt, dass man auch selber mieten kann. Nach einiger Überlegung entschied ich mich, dieses für 2 Stunden zu mieten. Ein Fotostudio zu mieten hat ein paar Vorteile. Du wirst nicht von schlechten Wetter davon abgehalten. Du musst nicht auf andere Personen achten wie bei Outdoor-Shootings. Du kannst verschiedene Hintergründe wählen. Du musst nicht darauf aufpassen, das niemand dir deine Sachen stiehlt. Du hast andere Möglichkeiten. Meiner Meinung nach sind Dessous-Shootings im Studio mit einem neutralen, eleganten Hintergrund ansprechender als in der Natur.

Mein Plan war vor allem zu zeigen, wie ich meine Vintage- und Vintage-inspiererte Kleidung trage.

Ich hatte im Mietstudio nicht Bescheid gesagt, dass ich ohne Fotograf komme. Der Mitarbeiter dort war sehr erstaunt, als ich erklärte, es käme kein Fotograf und ich wäre Fotomodel und Fotografin in einem.

Die Fotos habe ich mit Kamera, Stativ und Fernbedienung selber gemacht. Dabei musste ich auch vieles selber achten. Habe ich den richtigen Ausschnitt, die richtige Pose und genug Zeit, um mich zu bewegen?

Hier sind meine Tipps und Anregungen:

Bereite spätestens am Tag davor: Kleidung, Accessoires, Equipment, Batterien, gegebenfalls einen Plan, was shooten möchtest. Prüfe, ob Kamera, Fernbedienung und Stativ funktionieren und keine Falten oder Löcher in Kleidung oder Accessoires sind. Lege dir heraus, wie du zum Fotosstudio kommst und plane Staus oder Ausfall von Bus und Bahn ein. Wenn du die Miete vor Ort zahlst, habe das Geld dabei. Sieh dir an, welche Settings (Hintergründe, Requisiten wie Stühle, Spiegel, Accessoires) das Fotostudio anbietet.

Den Ausschnitt solltest du nicht zu klein wählen. Immerhin möchtest du nicht genau abpassen, wo du stehst und wie du dich bewegst, damit du noch auf dem Bild zu sehen bist. Zuschneiden lassen sich die Bilder dann immer noch. Auf dem Bild oben siehst du, was passiert, wenn der Ausschnitt zu knapp gewählt wurde. Glücklicherweise ist das Ergebnis gut geworden.

Das Originalbild mit Hintergrund, Spiegel und Softbox.

Und hier der Zuschnitt:

Wenn du noch unerfahren bist, mache von einer Pose mehrere Fotos. Du kannst dabei deinen Gesichtsausdruck und die Position der Hände variieren. Probiere auch Posen aus, die im ersten Moment seltsam erscheinen. Oftmals kann man durch Bearbeitung spannende Bilder kreieren.

Falls du die Zeit zu knapp gebucht hast, konzentriere dich lieber auf ein Thema oder weniger Kombination, als durch alle Ideen durch zu hetzen und schlechte/verwackelte/“hingeschmissene“ Fotos zu produzieren.

Lass dich nicht stressen. Wenn du dich gestresst fühlst, mache eine kurze Pause. Stress und Unruhe ist am Gesichtsausdruck zu sehen. Finde ein Gleichgewicht zwischen angespannten und entspannten Muskeln und übe vor dem Spiegel.

Verwende am Handy die Weckerfunktion und stelle dir den Wecker auf eine halbe Stunde vor Ende der Zeit und prüfe, ob du noch eine gute Idee umsetzen möchtest.

Achte auch auf deinen Flow und spontane Ideen. Es macht Spaß und Sinn, auch spontane Ideen umzusetzen als sich verbissen an einen Plan zu halten.

Gute Fotos entstehen auch in der Bewegung. Stelle dazu deine Kamera so ein, dass sie ein paar Fotos hintereinander macht oder drücke die Fernbedienung mit der Einstellung „Zeitauslösung“.

Welche Fragen hast du noch, die ich ergängen könnte?

Welche Mode und Accessoires ich in den letzten Jahren Secondhand gekauft habe

In den letzten Jahren habe ich viel Secondhand gekauft und das meiste tatsächlich in einem Secondhand-Laden in Berlin.

Da ich mir nicht die Preise jedes einzelnen Kleidungstückes oder Accessoires gemerkt habe, sind die Preise nur aus dem Kopf notiert und können sich um ein paar Euro zum richtigen Betrag differenzieren.

Dieses Kleid habe ich öfter anprobiert und bin 3 Monate darum „herum geschlichen“. Ich kann nicht sagen, ob es wirklich aus dieser Zeit kommt, es gibt jedoch ein paar Anhaltspunkte. Der Schnitt entspricht exakt dem aus der damaligen Zeit. Es gibt kein Label oder Waschanleitung und das Muster ist auch nicht modern. Als es noch einmal 20% reduziert war, habe ich es für 37 Euro gekauft. Meist trage ich einen Petticoat darunter, um einen 50er-Jahre-Stil zu kreieren. Die Mode-Zeitschrift mit Schnittmustern ist original von 1954.

Ein weiteres Kleid, dass ich wegen dem Schnitt und dem Muster liebe. Dafür habe ich 18 Euro bezahlt.

Auf den beiden obigen Bilder siehst du den gleichen Hut in verschiedenen Trage-Variationen. Er ist dunkelblau. Ich habe den Hut auf einen kleinen Markt für Vintage-Mode und -Möbel gekauft.

Dieser Rock war ein Kleid, dass ich ohne Anprobieren für 5 Euro auf einem Hofflohmarkt gekauft habe. Da mir das Kleid nicht so gut gepasst hat, habe ich den Rockteil abgeschnitten und umnähen lassen. Ich liebe das Muster. Er ist weit genug, um einen Petticoat darunter zu tragen und ihm einen Touch von 50s zu geben.

Dieser Mantel war ein spontaner Kauf. Ich brauchte einen Mantel für den Winter und kein Mantel im normalen Handel überzeugte mich. Diesen Mantel habe ich in einem Secondhand-Laden bei den Mänteln für Männer entdeckt. Aus Neugierde habe ich ihn anprobiert und er passte. Aus Sicht einer Schneiderin sind die Schultern zu breit und die Ärmel zu lang. Aber das gefällt mir Alle Damenjacken und -mäntel, die ich noch anprobiert habe, waren eine langweilige Alternative. Das Schiffchen und die Abzeichen hatte der Vorbesitzer nicht entfernt und ich bekam sie dazu. Für diesen Mantel habe ich 40 Euro bezahlt.

Das Tuch, dass ich als Turban trage, ist sehr groß und aus einem dicken Baumwollstoff. Es ist mit Spitze und Rosen bestickt und eignet sich perfekt für kalte Herbst- und Wintertage. Dafür habe ich 8 Euro bezahlt.

An dieser Bluse liebe ich den Glanz und die Farbe. Der Stoff ist kühl und leicht. Bei der Anprobe hatte ich sofort den Begeisterungs-Effekt. Für 10 Euro konnte ich nicht widerstehen. Der Bleistiftrock war ein guter Fang auf einem Flohmarkt. Für 3 Euro und ohne Anprobieren gekauft, war es ein echter Glücksfall. Das Tuch habe ich vor Jahren gekauft. Es ist sehr lang und aus einem weichen Baumwollmaterial. Das Schiffchen (Hut) war beim Matrosenmantel dabei, ohne das ich mehr dazu gezahlt hätte.

Diese Tasche ist robust und groß genug für Geldbeutel, Schlüssel, Handy und eine 05-Liter-Flasche. Ich habe sie auf einem Flohmarkt erworben, der mit „Schätzchen von1950-1970“ ausgewiesen war. Meine Recherchen ergaben jedoch, dass dieser Stil eher in den 1940er Jahren getragen wurde. Ich habe 35 Euro dafür gezahlt.

Hüte liebe ich schon seit Jahren. Vor Jahren besaß ich bereits 10 normale Hüte. Hüte sind für mich das Äquivalent zu „einen Touch mehr investieren in seine Erscheinung und in die Mühe, sich präsentabel zu machen“. Im Moment habe ich 5 Hüte. Den Hut in dunkelblau, den ich oben in verschiedenen Trage-Varianten zeige. Dafür habe ich 45 Euro bezahlt. In einem Secondhand-Shop in Berlin, der nur Frauen- und Männerkleidung verkauft , habe ich einen kleinen „Hut“ in dunkelblau gekauft. Erst danach habe ich gesehen., dass er für Mädchen gedacht ist. Er hat als Verzierung eine Schleife und ist aus festen Filz. Damit hält er die Form. Dann habe ich noch das Schiffchen, dass ich bereits erwähnt habe. ich bin nicht so begeistert, bringe es jedoch nicht übers Herz es weg zu schmeißen. Dann habe ich mich noch an der Form eines Halfhats versucht. Leider ist es mir ein wenig zu klein geraten. Ich habe es selber genäht. Daher trage ihn trotzdem.

Ich möchte dir damit zeigen, dass auch Secondhand gekaufte Kleidung und Accessoires schön, bequem und von guter Qualität sein können. Man muss für gute Qualität und Secondhand nicht zu Designer-Marken greifen und hunderte von Euro ausgeben.

Was sind deine Erfahrungen?

Was hast du dir Secondhand gekauft?

Gründe, einen Schal dabei zu haben

Ich bin einer dieser Frauen, die gerne mehr in ihrer Handtasche mittragen, um auch für ungewöhnliche Situationen vorbereitet zu sein.

So gehe ich nie mit weniger als 20 Euro aus dem Haus oder ohne ein kleines Schreibheft und Papier.

Seit etwa einem halben Jahr ist in meiner Handtasche auch immer ein Schal oder ein Tuch. Anhand von ein paar Beispielen möchte ich dir erläutern, warum dies eine gute Idee ist. Der Vereinfachung halber konzentriere ich mich dabei auf ein Tuch.

Tücher und Schals sind eines meiner Lieblingsaccessoires und ich habe diese in verschiedenen Farben, Mustern und Größen.

Ein Tuch als Schutz vor Kälte und Sonne

Ein warmes Tuch eignet sich dazu, im Winter den Kopf zu schützen. Geht es dir auch so, dass du manchmal denkst, es sei wärmer als es dann tatsächlich ist. Manchmal gehe ich ohne Kopfbedeckung aus dem Haus und stelle dann fest, dass der Wind eisig ist. Mit einem großen Tuch kannst du deinen Kopf schützen. Ich habe diese Technik perfektioniert und kann mir ohne Spiegel einen Turban kreieren. Probiere vor dem Spiegel zu Hause einfach ein paar Stile aus.

Turban gegen die Kälte

Ein leichtes Tuch kann dich im Sommer auch vor der Sonne und einen Sonnenstich schützen und deine Haare vor den „bösen“ Sonnenstrahlen.

Ein warmes Tuch kann an kühlen Sommerabenden und an kalten Wintertagen deine Schultern und deinen Oberkörper vor kalter Luft schützen. Falte das Tuch dazu zu einem Dreieck und lege es dir um die Schultern. Wenn du die Hände frei haben willst, dann knote das Tuch vor der Brust oder befestige eine Brosche daran. Wenn es groß genug ist, kannst du es auch noch einmal am Rücken knoten.

Ein leichtes Tuch oder ein breiter Schal lassen sich auch zu einem Rock oder Sommertop umfunktionieren. Im Internet findest du dazu unzählige Anleitungen und Anleitungsvideos.

Ein Tuch oder Schal um ein Buch zu schützen

Ein Buch lässt sich ein großes Tuch einfach einwickeln. So schützt du es vor Schmutz und harten Gegenständen. Ich wickle ein Buch auch manchmal in einen Schal, wenn ich in der gleichen Tasche noch Einkäufe transportieren möchte. Sicher hast du auch schon die Erfahrung gemacht, dass Lebensmittel klebrig sind oder „auftauen“. Ein Tuch schützt dann wenigstens etwas.

Ein Tuch oder Schal als Unterlage

im öffentlichen Raum sind manche Ablageflächen nicht so sauber. Vor Allem Tische in Zügen werden verständlicherweise nicht öfter am Tag gereinigt. Ein Tuch schützt deine Habseligkeiten wie Buch, Handy oder Besteck vor Verschmutzung und lässt sich am Abend in der Waschmaschine oder per Hand und Hygiene-Waschmittel schnell reinigen.

Ein Tuch als Tragetasche

Im Notfall lässt sein Tuch auch zu einer Tragetasche umfunktionieren, um leichte Dinge zu transportieren. Dazu knotest du nur alle vier Ecken zusammen. Dazu sollte das Tuch natürlich groß genug sein.

Ein Schal als medizinische Unterstützung (ohne Gewähr)

Ein Schal kann auch bei medizinischen Notfällen helfen. Ein paar Jahre hatte ich öfter Schmerzen im Handgelenk aufgrund einer Sehnenscheidenentzündung. Gegen den Schmerz half mir immer ein fester Verband oder eine Schiene. Wenn beides nicht zur Hand ist, hilft vorübergehend auch ein Tuch. Auch bei einer Schnittwunde kann ein Tuch ein sauberes Taschentuch befestigen.

10 Tipps um auch mit wenig Kleidung gut angezogen zu sein

In einer Gruppe für Vintage-Fans fragt eine der Frauen, wie die anderen es schaffen, immer so toll auszusehen. Die kluge Antwort: Wenn du nur Kleidung im Stil der 40er und 50er Jahre da hast, hast du keine andere Wahl.

So weit möchte ich in diesem Blogbeitrag nicht gehen und dir „einfachere“ Tipps geben,

  1. Du brauchst nicht mehrere Kuscheloutfits oder Aufräumoutfits oder Renovieroutfits. Ein Set aus kuscheliger Hose und T–Shirt und Pullover reicht.
  2. Wenn du nur schöne Kleidung zu Hause hast, hast du keine andere Wahl, als schöne Kleidung anzuziehen. Auch für die Arbeit in einem Callcenter bin ich lieber etwas overdressed angezogen als casual.
  3. Lege dich auf einen Stil fest: Vintage, sportlich, elegant oder verspielt. Das hat den Vorteil, dass du nicht so viele Kleidungsstücke brauchst und besser kombinieren kannst.
  4. Bleibe in einem Stil bei deinem Outfit. Ein glänzende Bluse mit einer Baggy-Jeans und dazu eine Tasche mit Blumen passt nicht zusammen.
  5. Style auch den Rest deiner Erscheinung zu deinem Outfit oder andersrum.
  6. Trage Kleidung aus einer oder zwei Farbgruppen, die sich dadurch gut kombinieren lässt. Wähle immer eine ausdrucksstarke Farbgruppe und kombiniere diese mit einer neutralen Farbgruppe. Ich kombiniere Kleidungsstücke in rose, creme und himbeerfarben mit dunklem Blau. Weitere Tipps dazu findest du in meinem Blogbeitrag: https://dielilamuse.wordpress.com/2018/04/02/capsule-collection-wie-stelle-ich-eine-gaderobe-zusammen-die-sich-untereinander-kombinieren-laesst/
  7. Renne nicht jedem Trend hinterher, sondern bleibe lieber bei  Kleidungsstücken, die nicht wild gemustert sind. Ich bin z.B. kein Fan von Sprüche-Pullover oder Animalprint.
  8. Es gibt eine 3-Tage-Regel: Wenn du das Kleidungsstück entdeckst, dass dir gefällt, dann warte drei Tage. Wenn du dich dann noch daran erinnerst, dann kaufe es.
  9. Accessoires verändern die Erscheinung eines Outfits maßgeblich. Ich habe ein Handtasche aus den 50er Jahren (original, braun und aus Leder). Kombiniert mit passender Frisur und Hut wird die Erscheinung sehr 50er, mit Turban und Tasche eher 40er Jahre angelehnt. Mit Dutt, einfachem Kleid und Ballerina wird der Look entspannt und bietet durch die Tasche einen Eyecatcher.
  10. Ich habe drei Hüte in dunkelblau. Dazu habe ich mir Broschen mit Blütenblättern und Blumen gebastelt.
  11. Lass dich nicht von anderen verwirren, die erzählen, dass sie 40 T-Shirts und 20 Jeans im Schrank haben. Erfahrungen zeigen, dass diese Menschen trotzdem nur die 3 liebsten T-Shirts und Hosen tragen.
  12. Trage schwarz und grau und braun im Sommer und Blumen im Winter.
4 blaue Hüte und ein selbst genähter halfhat