Vintage- und Retro-Mode kaufen und tragen

Wie kannst du damit starten, Vintage- und Retro-Mode zu tragen.

Ich habe mir vor 6 Monaten das erste Vintage-inspirierte Kleid gekauft und baue mir nach und nach eine Vintage-Garderobe auf.

Inzwischen besitze ich: 2 Kleider, 3 Hüte, zwei Paar Handschuhe, einen Mantel und eine Handtasche im Stil der 40er oder 50er Jahre. Ich bin ein paar Gruppen auf Facebook beigetragen und habe ein paar Bücher gelesen.

Daher möchte ich dir Tipps geben, von meinen Erfahrungen berichten und dir die ersten Schritte erklären.

Was ist der Unterscheid zwischen Vintage, Retro und Repro

Vintage ist alles, was von 1920 bis 1980 hergestellt ist. Du kannst dir vorstellen, dass dies sehr unterschiedliche Stile und Materialien einschließt.

Retro dagegen sind Kleidungsstücke und Accessoires, die sich an den Stil der vergangenen Jahrzehnte anlehnen. So wiederholen sich bestimmte Merkmale wie Schulterpolster oder Rüschen, werden jedoch modern umgesetzt.

Bei Repro wird genau beim Design und der „Herstellung“ darauf geachtet, dass der Schnitt, das Muster oder die Materialen dem entsprechen, was in dem jeweiligen Jahrzehnt angesagt war.

Im Handel, sowohl online als auch stationär, gibt es einen großen Markt für Vintage-, Retro- und Repro-Mode.

Du solltest dich von dem allgemeinen Vorurteil lösen, dass Vintage und Retro nur Rockabilty, Bulesque and Pin-up ist.

Erste Überlegungen

Da Vintage alles ist, was von 1920 bis 1980 hergestellt wurde, gibt es eine riesige Auswahl an Stilen und Mustern. Ein Kleid aus den 1920er Jahren sieht vollkommen anders aus als ein Kleid aus den 1980er Jahren oder aus den 1950er Jahren.

Daher solltest du über folgende Fragen nachdenken:
Was gefällt dir?

Die kurzen Kleider der 1920er Jahre, die Petticoat-Kleider der 1950er Jahre oder der Hippie-Stil der 1970er Jahre.
Wie auffällig oder dezent möchtest du dich kleiden?

Ein langes Hippie-Kleid wird weniger auffällig sein, da es lange Kleider ja auch heute zu kaufen gibt.

Ein Kleid mit weitem Petticoat könnte mehr Aufsehen erregen.

Und ein Kleid aus den Goldenen Zwanzigern bringt sicher mehr Blicke als ein Kleid aus den 70ern oder 80ern.
Wie viel Zeit möchtest du investieren, um nach Kleidungsstücken und Accessoires zu suchen?

Je aktueller der Mode-Stile, desto einfacher findest du Kleidung.

Fundstücke aus den 1980er Jahren findest du auch in vielen Secondhand-Läden, die Vintage-Kleidung anbieten.

Ein Kleid aus den 1920er Jahren zu finden ist erstens sehr schwer und zweitens kostenintensiver als Kleidung der aktuelleren Jahre.

Bei Retro-Mode ist die Auswahl an Kleidern im Stil der 50er Jahre größer als im Stil der 20er Jahre.
Wie viel Geld möchtest du ausgeben?

Da kannst du den gleichen Grundsatz ansetzen wie der obigen Frage. Je früher das Jahrzehnt, desto teurer wird es.

Je mehr du dich im Stil des vergangenen Jahrzehnts kleiden möchtest, desto mehr Geld gibst du in der Regel aus.
Wie umfänglich möchtest du dich im Stil des jeweiligen Jahrzehnts kleiden?

Ich erkläre dir dies anhand der 1950er Jahre, da für mich dies genau aus diesem Grund die liebste Zeit ist.

In den 1950er Jahren trug eine Frau außer Haus folgendes: Kleid, Unterkleid, Korselett, Jacke oder Mantel, Handschuhe, Handtasche und passende Schuhe und Hut.

Du solltest dir also überlegen, ob dir nur das Kleid und passende Schuhe reichen oder ob du noch viel weiter gehen möchtest. Je mehr du passende Accessoires, Unterwäsche und originale Stücke kaufen möchtest, desto länger suchst du unter Umständen und je mehr Geld muss investiert werden.

Möchtest du nur originale Vintage-Stücke kaufen oder auch Retro- oder Repro-Stücke?

Kannst du dir auch vorstellen, Secondhand-Kleidung zu kaufen oder darf die Kleidung nur ungetragen sein.

Wieviel möchtest du nach dem Kauf in Umarbeiten oder Umarbeiten lassen investieren?

Selbstverständlich gibt es das Kleid, dass du im Laden findest, nicht in allen Größen. Daher ist es oft eine Überlegung wert, das Stück trotzdem zu kaufen und umnähen oder ändern zu lassen.

Du siehst also, dass es erst einmal gut ist, sich Gedanken und einen Plan zu machen, um Geld und Zeit zu sparen.

Es gab einen großen Unterschied zwischen dem, was die Hollywood-Diven der 30er, 40er und 50er Jahre und die normale Frau trugen. Der Stil der Hollywood-Star wird verständlicherweise schwerer zu erreichen sein.

Auch die Mode unterschied sich, vor Allem während und nach dem 2. Weltkrieg, zwischen Europa und Amerika. Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass es in Amerika wohl leichter war, an Stoffe zu kommen.

Wenn du bereits Kleider oder Röcke getragen hast, kannst du damit schon im kleinen beginnen.

Ein tolles Etui-Kleid kann mit Makeup und Haarstyling einen Touch von 50s oder 60s bekommen.

Ein weiter Rock kann auch mit einem Petticoat kombiniert werden. Dazu kannst du eine einfarbige Bluse und eine Halskette oder eine Brosche kombinieren.

Im folgenden erfährst du, wo du nach Kleidung und Accessoires im Vintage-Stil suchen kannst.
Internet
Im Internet gibt es viele Seiten, auf denen du Vintage oder Retro-Mode bestellen kannst.

Es gibt große Unternehmen, die weltweit verschicken. Daher solltest du darauf achten, was zusätzlich noch an Versandkosten oder Zoll dazu kommen.

Wenn du online bestellen möchtest, bestelle nicht planlos bei ausländischen Firmen oder Privatpersonen. Hol dir Informationen ein, wie vertrauensvoll diese Firma ist. Es gibt schwarze Schafe, die Kleider online anbieten die dann in der Realität von so schlechtem Schnitt und Material sind, dass du sie gar nicht tragen möchtest und zurück schicken ist entweder nicht möglich oder muss von dir selber bezahlt werden.

Wenn du bei Privatpersonen z. B. über Ebay oder Facebook bestellst, solltest du einige Überlegungen tätigen: Ein Rücksendung ist meist nicht möglich. Wenn dir das Kleidungsstück nicht passt, kannst du es nicht zurück geben. Manche möchten, dass du vorher zahlst und dann bekommst du nichts. Ist es dir die Mühe wert, dann unter Umständen E-Mails zu schreiben, das Geld über Bank oder Paypal zurück zu holen und dich mit dem Verkäufer zu „streiten“.

Eine Größe in einem Online-Shop garantiert nicht, dass dir die gleiche Größe auch in einem anderen Online-Shop passt.
Secondhand über Online-Seiten oder auf dem Flohmarkt

Auf dem Flohmarkt hast du den Vorteil, dass du den Artikel anfassen und rundum begutachten kannst. Jedoch gilt hier auch: eine Rückgabe ist nicht möglich. Auch kannst du das Kleidungsstück meist nicht anprobieren. Ich empfehle daher, jemanden mit zu nehmen, der dich gegebenenfalls in deiner Begeisterung bremst und beurteilen kann, wie dir das Kleidungsstück steht.

In Secondhand-Läden und Vintage-Läden

Geschäfte, die sich auf den Verkauf von Vintage- und/oder Retro-Kleidung und Accessoires spezialisiert haben, geben dir den Vorteil, dass sich die Mitarbeiter dort auch auskennen. So kannst du auch mal hinein gehen und nach etwas im Stil deines liebsten Jahrzehnts fragen und bekommst nichts was du 20 Jahre später oder früher ansiedeln würdest.

In Secondhandläden hast du eine große Auswahl. Der Vorteil ist, du findest unter Umständen etwas, dass sich entsprechend umnähen oder stylen lässt. Die Nachteile sind, das du selten etwas wirklich aus der Zeit findest, die du bevorzugst. Fragen sollte man in diesen Läden auch nur, wenn man entweder einschätzen kann, dass sich das Personal auskennt oder du dich soweit auskennst, dass du merkst, wenn dir etwas unpassendes empfohlen wird.

Es gibt auch Flohmärke, auf denen es nur Vintage- oder Retro-Mode gibt. Dies macht es sicher einfacher, etwas zu finden. Als Vintage-Liebhaberin geht man dort selten in normaler Kleidung hin. Auf meinem Lieblingsflohmarkt, dem Old Fleas Market, sind die anwesenden Frauen bereits Vintage gekleidet meist im Stil der 30er bis 70er Jahre.
Meine abschließenden Tipps und Tricks

Lass dich nicht von Personen mit falschen Informationen verwirren, die meinen das das auch die Hollywood-Diven so getragen haben.

Fange klein an: eine Brosche oder ein Haarstyling.

Lass dich von Bilder auf Facebook, Pinterest und Instagram inspirieren.

Es gibt Gruppen auf Facebook, in denen du dir Tipps und Tricks holen und Fragen stellen kannst.

Sieh dir alte Filme oder Filme, die in dieser Zeit spielen sollen an. So bekommst du viele Inspirationen.

Lies wunderbare Bücher wie „Style me Vintage – The 40th“.

Und wenn du es ganz perfekt machen möchtest: In der Facebook-Gruppe „Vintage – Tipps and Tricks“ haben wir sogar die Etikette-Regeln für das Tragen von Handschuhen und Hüten diskutiert.

Wann trägt man Hüte und Handschuhe? Wann sollte man diese ablegen? Trägt man Hüte im Cafè und isst man mit oder ohne Handschuhe?

Nicht jeder wird begeistert sein. Aber du wirst auch Komplimente bekommen.

Meine Zwillingsschwester liebt die Moder der 20er, während ich die Mode der 50er und 40er Jahre liebe.

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Wilhelmine und Persephone

Schon seit einigen Monaten spiele ich mit der Idee, über die Geschichte der Mode und verschiedene Mode-Stile zu schreiben.

Aber das im Stil von „was trugen die Menschen wann und warum“ haben ich und du sicherlich schon zu oft gelesen und dafür gibt es inzwischen Unmengen an Büchern und Dokumentationen.

Daher spukte schon eine Zeitlang die Idee in meinem Kopf, zwei Protagonistinnen zu kreieren, die aus ihrer Sicht erzählen. So kann ich auch mal zwei ( unterschiedliche) Meinungen über Mode-Themen darstellen und auch über Mode-Stile schreiben, die mir vielleicht gar nicht so liegen. Ich habe mir daher viele Gedanken gemacht und die beiden „Mode-Expertinnen“ kreiert:

Wilhelmina und Persephone

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Meine Erfahrungen, Tipps und Tricks zum BH-Kauf

 

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Einen BH zu kaufen, der sitzt und gut aussieht, ist schon fast eine Wissenschaft.

Ich habe viele Frauen gesehen, die einen falschen oder gar keinen BH tragen.

Daher möchte ich dir hier Schritt für Schritt erklären, wie du einen BH kaufst.

Beachte jedoch, dass ich keine ausgebildete Verkäuferin bin und die folgenden Schritte nur aus jahrelanger Erfahrung entstanden sind.

Ich selbst trage übrigens 65J, was wirklich eine Größe ist und als Beispiel dienen soll.

Als erster Schritt ist es wichtig, die richtige Unterbrust-Weite zu wählen.

Damit ist die Zahl bei der Größenangabe gemeint. Je kleiner diese ist, desto schmaler ist die Frau.

Hier solltest du genau darauf achten, das der Bh gerade sitzt, wenn du ihn an den äußeren Haken schließt. Nach einiger Zeit dehnt sich das Material. Daher hat jeder Bh ein bis zwei weitere Hakenreihen, die dann zum Schließen verwendet werden.

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Meine Reise-Tipps

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Meine Tipps für die Reise
Während meiner Tätigkeit als Fotomodell bin ich viel gereist, immer mit der Bahn und quer durch Deutschland.
Ich möchte euch hier meine besten Tipps und Entdeckungen an die Hand geben.
Ich habe in einem Jahr 1000 Euro für Fahrkarten ausgegeben und bin durch fast Deutschland gereist.
Bei etwa durchschnittlich 50 Euro für eine Fahrkarte kannst du dir sicher vorstellen, wie oft ich in einem Jahr mit der Bahn gereist bin.
Wenn du planst, viel zu reisen, kaufe dir eine Bahncard50 oder Bahncard25. Damit sparst du 50 bzw. 25% vom Fahrpreis.

Da die Bahncard etwas kostet, lohnt es sich nur, wenn du diese Kosten durch die Reduzierung wieder ausgleichst.
Beim Kauf eines Ticket sparst du in der Regel auch die Fahrkarte für eine(!) Weiterfahrt in den großen deutschen Städten. Dies ist gleich auf der Fahrkarte mit angegeben.Die schnellste Möglichkeit, eine Fahrkarte zu kaufen, ist der Automat. Anfangs mag es dir verwirrend erscheinen, aber wenn man sich einmal durchgefuchst hat, ist es später einfach. Bevor du bezahlst, kontrolliere nochmal alle Daten. Ein Umtausch der Fahrkarte ist nur schwer möglich.

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Secondhand-Kleidung kaufen

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Ich schrieb auf den Beitrag einer Bloggerin zum Thema Geld sparen, das ich deswegen auch gerne Secondhand-Kleidung kaufe. Die Bloggerin schrieb mir darauf, das sie daran auch schon gedacht hatte, aber unsicher sei.

Daher habe ich hier meine Tipps aufgeschrieben.

Wähle den Ort

Ich gehe auch nicht in das schmierige Secondhand-Lädchen um die Ecke, wo sich die Kleidung stapelt.

Es gibt gut ausgestattete und gepflegte Läden, in der die Besitzerin selbst verkauft und mit Begeisterung bei der Sache ist.

Sieh dir denn Laden an: Ist er sauber? Macht die Besitzerin einen gepflegten Eindruck? Wie ist der Geruch?

Gerne gehe ich auf Mode-Flohmärkte, die meist in einem Gebäude sind und auf denen es nur Damenmode gibt. Meist zahlt man Eintritt. Dafür ist man unabhängig vom Wetter, es gibt Toiletten und oft ein Gastronomie-Angebot.

Wähle die Verkäuferin

Ich sehe mir genaz an, wer da verkauft. Macht diese Person einen gepflegten Eindruck? Passen die Kleidungsstücke, die verkauft werden, auch zu dieser Person? Ansonsten fürchte ich, das die Kleidungsstücke wahllos zusammen getragen wurden, um sie zu verkaufen.

Persönlich kaufe ich lieber bei Frauen, die sich engagieren z. B. fragen, was man sucht oder dezent Vorschläge machen.

Ganz furchtbar ist, wenn die Verkäuferin weiter auf ihr Handy starrt oder sich mit der Freundin oder einer anderen Standbetreiberin unterhält.

Wähle den Stand

Sieh dir den Stand als Gesamtbild an. Sind die Kleidungsstücke ansprechend präsentiert? Wie sieht der Rest des Standes aus? Atme tief ein. Wie riecht der Stand? Nach ungewaschener Kleidung? Dann geh lieber weiter. Wie sieht das Kleidungsstück aus? Kontrolliere den Aufdruck, die Nähte und die Farbe.

Und hier die besten Überlebens-Tipps

Nimm etwas zu trinken und essen mit. Die meisten Flohmärkte, auf denen ich war, waren voll. Keine Angst! Es macht trotzdem Spaß, wenn du dich nicht zu verbissen hinein stürzt.

Nimn eine große Tasche mit, um deine ganzen Schätze zu transportieren

Wenn du etwas kaufen, aber noch weiter am Stand gucken möchtest, dann leg es nicht zur Seite. Eine andere Kundin wied es unter Umständen nehmen und dann musst du ihr erklären, das du das schon ausgesucht hast. Kann sehr zickig werden. Ich halte das Kleidungsstück in der Hand oder gebe es der Standbetreiberin mit der Information: Das nehme ich schon mal und stöbere noch.

Wenn du mehrere Teile nimmst, kannst du auch manchmal einen Paketpreis aushandeln.

Ich gehe erst einmal alle Gänge durch und verschaffe mir einen Überblick. Nichts schlimmer als im ersten Gang schon sein ganzes Geld und seine ganze Energie zu verbrauchen.

Manchmal höre ich nebenbei ein Gespräch zwischen Standbetreiberin und anderer Kundin mit. So findest du heraus, wie die Preise sind, wie verhandlungswillig die Verkäuferin und wie die Kommunikation ist.

Mach eine Pause umd komme in der letzten halben Stunde noch einmal. Das hat zwei Gründe: die Preise fallen, da manche die Kleidungsstücke los werden wollen und du entdeckst manchmal noch das ein oder andere Teil, das vorher in der Masse untergegangen ist. Ich fordere auch gerne das Schicksal heraus. Wenn ich ein Teil entdecke und mir nicht sicher bin, da es nicht in meinem Plan passt, dann warte ich bis zur letzten halben Stunde. Wenn es dann noch da ist, kaufe ich es.

Ich kaufe mir zum Schluss immer noch ein Spaß-Teil: etwas das so gar nicht nötig wäre. Einmal war es eine blaue kleine Tasche, ein anderes Mal das Shirt, das ich auf dem Bild oben trage.

Am wichtigsten aber: Habe Spass, geh nichr zu verbissen an die Sache ran und bring einer weiblichen Bekannten etwas mit. Natürlich nur, wenn sie über das Konzept von Secondhand-Kleidung nicht die Nase rümpft.

Die Armreifen sind von Oxfam, der Schal vom Flohmarkt

Capsule Collection – wie stelle ich eine Gaderobe zusammen, die sich untereinander kombinieren lässt

In der Modebranche simd Capsule Collections sehr beliebt und ein guter Tipp, wenn du dich fragst: Wie kann ich wenige Kleidungsstücke gut kombinieren.

Capsule Collection setzt man im Einzelhandel wie Zeto, Orsay und S.Oliver ein.

Dir wird sicher schon aufgefallen sein, dass Kleidungsstücke , die gut zusammen passen an Stangen hängen. So gibt es dann 2-3 Oberteile, 1-2 Hosen, ein Blazer oder eine Jacke und ein Kleid oder/und ein Rock, die untereinander gemixt werden können.

Das ist eine Capsule Kollektion, die das Einkaufen erleichtern und zum Kauf animieren sollen. Denn wenn das passende Oberteil gleich daneben hängt, braucht Frau ja nicht weiter suchen.

Wenn du aber nun sagst: Diese Kombinationen gefallen mir nicht, zeige ich dir eine Alternative.

Mache dir einen Plan, welche Kleidungsstücke und Farben du kombinieren möchtest. Bei der Farbwahl solltest du dich auf 2 Hauptfarben konzentrieren und eine Zusatzfarbe wählen, wenn du möchtest.

Ich schlage eine neutrale Farbe wie grau, blau, weiß oder braun vor, die dann mit einer auffallenden Farbe kombiniert werden kann.

Gut wären 2 Hosen oder Kleider, drei Oberteile, 2 kurze Jacken oder Blazer.

Wenn du ein Fan von Schals bist, dann kannst du noch 2-3 Schals als Ergänzung in einer dritten Farbe dazu kaufen.

Ein schmaler Schal dient dabei als Schmuck. Ein breiter Schal kann auch als Schutz in kalten Räumen oder am Abend dienen.

Ein Handtasche sollte farblich dazu passen oder die gleiche Farbe wie Schal und Schuhe haben.

Menschen mit heller Haut und hellen Haaren rate ich zu hellen Farben wie hellgrau oder weiss mit Pastellfarben

Menschen mit dunklen Haaren können kontrastreicher auswählen.

Wenn du eine solche Gaderobe erstellt hast, kannst du langsam weitere passende Kleidungsstücke dazu einkaufen. Mache dir eine Liste, welche Kleidungsstücke in welchen Farben du bereuts gekauft hast.

Haben dir diese Tipps geholfen? Hast du noch eine Ergänzung?

Taillen und zu welchem Figurtyp diese passt

Die Mode hat sich in den letzten Jahrhundert extrem gewandelt und hat doch oft auf altbewährtes zurück gegriffen und modern interepretiert.

Die Mode hat über die letzten 3 Jahrhundert 4 Arten erfunden, die Taille zu setzen und die Mode dadurch neu zu erfinden.

Ich möchte hier alle vier Arten vorstellen und erklären, welcher Figurtyp welche Mode tragen kann.

Welche Arten der Taille gibt es?

Charleston

Die Taillierung kanpp unter der Hüfte wird oft als Charleston genannt und war in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts sehr beliebt. Damals wurden die Kleider fließend, flatterig und so kurz, dass man das Knie sehen konnte.

Dazu trugen Frauen knapp geschnitte Hüte ohne Krempe, sogenannte Cloche.

Normale Taille

Kleidungsstücke mit normaler Taille sind wohl heutzutage die gängiste Schnittart. Sie geht davon aus, dass die meisten Frauen an dieser Stelle die schmalste Stelle an ihrem Oberkörper haben. Kleider, Blazer und taillierte Oberteile kann man derzeit vor Allem mit dieser Taillierung kaufen.

Hohe Taille

Die hohe Taille besagt, das es Frauen gibt, die die schmalste Stelle eher bei der Mitte des Oberkörpers haben. Bei mir trifft dies zu, wie du an meinem Bild erkennen kannst.

Zeitlich gab es zwischen dem Stil des Rokkokko, bekannt durch Marie Antoinette, und dem Empire-Stil eine Phase, in der diese Taillierung beliebt war. Die Taille rutschte sozusagen langsam über Jahre hoch, die Kleider wurden lockerer und das Korsett nicht mehr so eng geschnürt.

Empire-Taille

Die Empire-Taille war eine Entwicklung aus der Mode der Antike und sehr beliebt Anfang des 19. Jahrhunderts. Wer die Filme von Jane Austen kennt, weiß von welcher Kleiderform ich spreche. Diese Taillierung wurde knapp unter der Brust geschneidert oder mit einem Band gebunden. Sie setzte die Oberweite in den Fokus. Diese Kleider war leicht und wurden direkt auf der Haut getragen. Dadurch gaben Sie die Körperform der Trägerin preis: Eine Neuerung in der Mode, die vor entweder mit so viel Stoff getragen wurde, dass nichts zu erkennen war oder mit Krinolinen vorgeformt waren.

Wenn dir nun der Kopf schwirrt, möchte ich hier kurz darlegen, welcher Schnitt für welche Körperform geeignet ist.

Wer kann welche Taillenform tragen?

Charleston ist für schlanke Frauen mit wenig Oberweite geeignet, die an eher dem H-Typ entsprechen: Schulter, Taille und Hüfte etwa gleich breit.

Die normale Taille kann von allen Figurtypen getragen werden.

Die hohe Taille eignet sich für Frauen, die wie ich die eher etwas über der normal angesetzten Taille schmaler geschnitten sind.

Die Empire-Taille sollten nur Frauen tragen, die zufrieden mit Ihrer Oberweite sind. Sie eignet sich, da sie den Körper nachzeichnet, für vollbusige und kurvige Frauen nur, wenn diese mit Ihrer Figur zufrieden sind.

Wie ich lernte, auf Eis und Kuchen zu verzichten

Freunde und Kollegen fragen mich oft verwundert: Du isst kein Eis?
Kein Kuchen?
Kein Fleisch? Auch kein Fisch?
Keine Süßigkeiten?

Wie schaffte du das?

Ich mochte dir erklären, wie ich es geschafft habe, auf Eis, Kuchen, Fleisch und Süßigkeiten zu verzichten. Nur Schokolade esse ich noch.

Ich war nicht immer so. Als Kind liebte ich Spaghetti-Eis und Erdbeereis, Chips und Süßigkeiten, Fleisch und Ketchup.

Ich habe mir klar gemacht, dass ich an Eis und Kuchen nur eine gewisse Zeit lang Freude haben werde. Ich brauche vielleicht zehn bis fünfzehn Minuten, um diese Süßwaren zu essen. Den Rest des Tages wird es mich nicht mehr erfreuen.

Mit Kuchen und Süßigkeiten ist es das gleiche.

Ich habe mich oft vor die Eistheke, das Regal mit Süßigkeiten oder die Auswahl an Kuchen gestellt und mir die Gründe bewusst gemacht, warum ich diese Dinge nicht mehr essen möchte: ungesund, bringen nur kurzweilig Freude und ich gebe Geld aus, das ich in andere Dinge investieren kann. Das musst du natürlich ganz bewusst machen und nicht, wenn du gerade unbändige Lust darauf hast.

Auch ganz bewusst „Nein“ habe ich oft gesagt, mich von den Verlockungen weg gedreht und gegangen und festgestellt, dass nach ein paar Minuten meine Lust auf diese Dinge nicht mehr da war.

Fleisch esse ich nicht mehr, seitdem mir klar geworden ist, das es meine Migräne fördert und ich über die Auswirkungen gelesen haben, die beim Konsum von Fleisch entsteht, sowohl ethisch, ökonomisch als auch gesundheitlich.
Heute esse ich Schokolade und sehr selten Erdnussflips. Für eine Tüte Erdnussflips brauche ich eine Woche, da ich mir eine kleine Portion auf einen Teller lege und den Rest in den Schrank verbannte.

Hast du andere Strategien entwickelt, um auf Sünden zu verzichten?