Wie trägt man Kleider und Röcke im Winter, ohne zu frieren.

Ich liebes es, Kleider und Röckte zu tragen. Auch im Winter lasse ich mich davon nicht abhalten. Bei Kleidern und Röcke mache ich auch keinen Unterschied zwischen Sommer- und Winterkleidung. Am liebsten trage ich meinen Blumenrock auch im Winter. Das bringt Farbe und Leichtigkeit in den Alltag.
Viele fragen mich, wie ich dabei warm bleibe.


Das sind meine Tricks.

Layering

Meine erste Schicht ist näturlich Unterwäsche. Darüber trage ich ein warmes Unterkleid aus Baumwolle oder mein Unterkleid aus den 1940er Jahren.
Dies kombiniere ich mit einer dicken oder zwei Strumpfhosen, eine dünne und eine dicke. Im Handel gibt es auch Thermo-Strumpfhosen, die wunderbar warm halten. Darunter trage ich als zusäztliche Schicht noch warme Socken.
Dann kommen Bluse und Kleid.
Unter mein Kleid mit weitem Rockteil aus den 50er Jahren und meinen weiten Blumenrock trage ich einen Petticoat. Ein bauschiger Unterrock hält wirklich warm und macht einen Unterschied bei kalten Bänken an Bahnhöfen.


Meine Lieblingskombination ist auch ein kurzes zweilagiges Minikleid mit meinem Blumenrock und Petticoat.
Darüber kommt eine Strickjacke.

Leider ist mein Wintermantel, ein Ausgehmantel für Matrosen, nicht sehr warm, so dass ich eine warme Weste drunter trage.
Ein warmes Tuch um den Hals und Handschuhe und ein Tuch als Turban oder ein gehäckelter Halfhat machen den Look perfekt.

ein langer Mantel, Kopfbedeckung und Handschuhe im Winter


Schuhe sind mein Steckenpferd. Bei meiner kleinen Größe bekomme ich Stiefel nur in der Kinderabteilung.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kleidungsstücke aus verschiedenen Materialien warm halten. Es muss daher nicht alles aus dickem Baumwollstoff sein.
Meine Blusen sind alle aus einem leichten Material mit Schimmer. Das bringt einen edlen Touch in die Garderobe.

Nun, um bei der Wahrheit zu bleiben, würde ich in meinem Winter-Outfit keine Wanderung durch eine Winterlandschaft machen. Aber für den Weg zur Arbeit oder ein Einkaufsbummel ist es durchaus warm genug.

Eine Zeitlang habe ich unter weiter geschnittenen Kleidern auch gerne mal eine lange Strickjacke drunter getragen. Diese Strickjacke hat niemand gesehen, sondern nur das leichte Sommerkleid. So habe ich gerne eine Illusion geschaffen.

Nicht einreden, dass es kalt ist

Wenn man sich einredet, dass es kalt ist, friert man noch mehr. Also ablenken und an etwas anderes denken.

Gleichmäßig warm angezogen sein.

Ich fühle mich wärmer, wenn ich gleichmäßig warm angezogen bin. Am Rest des Körpers kuschelig zu sein, hilft mir nicht, wenn ich dann an den Füßen oder an den Ohren friere.

Aus der Erfahrung der letzten Jahren weiß ich, dass man auf jeden Fall von den Schultern abwärts bis zur Mitte des Oberschenkels bedeckt sein sollt, um am wenigsten zu frieren. Selbst nackte Unterschenkel sind dann nicht mehr so tragisch.

Ein wichtiger Punkt ist auch, nicht am unteren Rücken zu frieren. Die Kombination aus hochgerutschten Oberteil und Wind sorgt für unangenehmes Frieren, das man unterwegs auch nicht so schnell ändern kann.

Frieren ist natürlich auch immer eine persönliche Auslegungssache. Aber ich friere lieber ein bisschen und fühle mich elegant und gut angezogen in meiner Kleidung als warm zu sein und nachlässig angezogen.

Was sind deine Tipps und Tricks?

Schuhgrösse 33/34 als erwachsene Frau

Um Schuhe zu kaufen, gehe ich in die Kinderabteilung.

Ja, du hast richtig gelesen.

Das Schicksal, Gott oder die Natur meinte wohl, kleine Füsse wären für mich genug.

Als Teenager habe ich Stiefel und Turnschuhe in Größe 37 gekauft und hatte damit kein Problem, denn diese konnte man fest schnüren.

Als ich jedoch für die Abschlussfeier der Realschule schöne Schuhe brauchte, passten mir keine Ballerina oder Pumps in Größe 36.

Meine Stiefmutter konnte das nicht glauben und so musste ich noch einmal in Schuhgröße 36 schlüpfen. Danach war auch sie überzeugt.

Als Ausweg blieb uns nur zum Schuhgeschäft Horsch-Schuhe zu gehen. Dort wurden wir freundlich und geduldig beraten.

Dort gibt es Schuhe in Unter- und Übergrößen für Männer und Frauen.

Und ich bekam Pumps in weiß für 120 Euro. Diese sind ähnlich, meine waren noch mit gekreuzten Bändern über dem Spann.

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Vintage- und Secondhand-Mode online kaufen

Kleidung und Accessoires online zu kaufen ist eine gute Alternative, wenn man sich nicht durch Geschäfte „kämpfen“ möchte und keine Zeit hat, um auf Gut Glück durch das Sortiment der Geschäfte zu suchen.

Vor allem bei Vintage- und Secondhand-Kleidung und – Accessoires (im weiteren Blogtext werde ich nur von Kleidung schreiben, meine aber beides) ist das Stöbern in Geschäften mehr Glück als Versicherung, das man etwas bekommt. Das liegt natürlich daran, dass diese Kleidung erst von anderen Personen abgegeben werden muss und diese auch nicht in jeder Größe vorhanden ist wie bei neu produzierter Kleidung.

Lange habe ich mich gegen den Kauf von Kleidung im Internet gesträubt. Noch heute liebe ich das Stöbern in Secondhand- und Vintage-Läden.

Jedoch sind die Vorteile des Online-Kaufes nicht von der Hand zu weisen.

Speziell beim Kauf von originaler Vintage-Kleidung („True vintage) aus der richtigen Zeit hat der Online-Kauf Vorteile: Es gibt wenige Läden im stationären Handel, die True-Vintage verkaufen. Das Angebot ist daher online sehr viel größer und es lässt sich gegebenfalls auch über die Landesgrenzen hinweg nach originalen Stücken suchen.

Außerdem ist man natürlich unabhängig von unangenehmen Wetter und dem Gedränge in Läden.

Anhand meiner Erfahrung mit dem Kauf eines Kleides aus den 40er Jahren möchte ich dir Tipps geben.

Auswahl des Verkäufers

Hier solltest du folgende Punkte genau prüfen

  • woher ist der Verkäufer
  • wie sind die Bewertungen
  • welche Artikel werden verkauft

Bei einem Verkäufer im Ausland fallen neben hoher Lieferkosten unter Umständen auch Zollkosten an und die Lieferzeit verlängert sich verständlicherweise. Mein Kleid habe ich über Etsy bei einem Verkäufer aus Norwegen gekauft. Dadurch betrug die Lieferzeit auch 1 Monat. Für die Sendungsverfolgung hätte ich noch einmal 15 Euro zahlen müssen. Dies war mir nicht bewusst. Daher wäre es unter Umständen auch schwer gewesen, zu beweisen, dass ich es nicht bekommen habe. Glücklicherweise kam es dann doch noch an.

Ich habe dann noch 20 Euro Zollkosten bezahlt.

Prüfe bei einem Verkäufer, seit wann dieser verkauft und wie andere Kunden diesen bewerten. Nicht jede Plattform prüft die Verkäufer auf Herz und Nieren. So können sich leider auch Verkäufer anmelden, die sogenannte Scams sind. Manchmal hilft eine Online-Suche über den Namen, um auf anderen Plattformen Bewertungen zu lesen. Auch ein Blick ins Impressum hilft hier. Ist dort kein Impressum angegeben, ist Vorsicht geboten. Es gibt Verkäufer, die aus weit entfernten Ländern versenden. Hier können sich Nachteile ergeben, wenn der Versand oder die Rücksendung nicht funktionieren oder es Beschwerden gibt. Bei Unstimmigkeiten hat man kaum Handhabe. Auf deutsches Recht und deutsche Tugenden zu bestehen hilft nicht viel, wenn der Verkäufer von „irgendwo weit entfernt aus einem x000-Seelen-Dorf“ verschickt. Hier begrenze ich meine Suche auf europäische Verkäufer, um die Ergebnisse einzugrenzen.

Bewertungen zu lesen hilft, heraus zu finden, wie der Verkäufer sich bei Reklamation und Fragen verhält und ob die Beschreibungen der Produkte der Realität entsprechen. Hier ist natürlich zu differenzieren. Aus meiner Erfahrung im Kundenservice kann ich dir erzählen, das es immer Kunden geben wird, die für den Preis, den sie bezahlen ein „Königreich“ erwarten und absolut nicht zufrieden zu stellen sind.

Vielleicht ist der letzte Punkt nur meine persönliche Einschätzung. Aber bei einem gewerblichen Verkäufer, der sonst nur Technik anbietet und 1 Kleidungsstück fällt es mir zu bestellen, auch wenn das Angebot gut wäre.

Auswahl des Artikels

Je eindeutiger du angibst, was du suchst, desto weniger Angebote erhälst du. Hier ist jedoch zu beachten, dass die Angaben von den Verkäufern selber gemacht werden und die Suchfunktion nach Schlagwörtern sucht.

Wenn du also nach einem Kleid suchst und folgende Schlagwörter eingibst: 40er Jahre, Vintage, Kleid, grün dann wird dir unter Umständen ein Kleid nicht angezeigt, das nicht unter diesen Schlagwörtern geführt wird aber das perfekte Kleid für dich wäre.

Mein Kleid hatte ich mit den Schlagwörtern 40s dress purble auf etsy gefunden. Auf englischen Seiten suche ich gerne mit englischen Begriffen, da dann die Auswahl größer ist. Etsy erkennt jedoch, in welchem Land du bist und übersetzt die Bezeichnungen und Beschreibungen ins Deutsche. Ich lese mir daher lieber die englische Beschreibung durch, da die automatische Übersetzung ins Deutsche inhaltlich holprige Ergebnisse anzeigt.

Die Beschreibung sollte zumindestens die Angabe der Größe, der Länge, etwaiger Mängel und der Farbe enthalten. Bei Vintage-Kleidung ist die Angabe des Jahrzehnts, aus dem das Kleidungsstück stammt, wichtig.

Bei all den Angaben, die von den Verkäufern selber ausgesucht werden, solltest du vorsichtig und nicht zu gutgläubig sein. Der Begriff Vintage wird gerne missbräuchlich verwendet, da es im Moment einen sogenannten Hype gibt. So wird auch gerne einmal ein Kleidungsstück als Vintage bezeichnet, dass von einem modernen Unternehmen stammt und gerade einmal 10 Jahre alt oder nur auf alt gemacht ist. Vintage ist nur, was älter als 20 und jünger als 100 Jahre alt ist und in dieser Zeit auch hergestellt wurde. In Fachkreisen ist dies im Moment die Zeit von 1920 bis 1980. Mein Kleid aus den 40er Jahren kommt also genau aus dieser Zeit.

Hier ist also eine gewisse Kenntnis von Stylen, Materialen und Besonderheiten nötig. So wurde z. B. der Reissverschluss erst in den 1950 aus Plastik, davor aus Metall hergestellt. Auch die Materialen, Stoffe und Drucke waren anders. Detailfotos, die den Druck und den Reissverschluss zeigen, helfen dabei.

Manchmal ist die Suche mit zu expliziten Suchwörtern auch hinderlich, da Verkäufer nicht immer so genaue Angaben machen. So wird manchmal keine Farbe angegeben. Wenn du dann eine Farbe angibst, kommt unter Umständen ein Kleidungsstück nicht, da der Verkäufer die Farbe in der Überschrift nicht angegeben hat.

Manchmal entdecke ich Verkäufer, die Kleidung anbieten, die mir gefallen aber die ich nicht kaufen würde. Diese Anbieter hinterlege ich als Favoriten, um zwischendurch das Angebot zu prüfen.

Bestellung und Lieferung

Die folgenden Tipps sind eher basierend auf meiner Tätigkeit im Kundenservice entstanden.

  1. Wenn du viel bestellst, mach dir eine Liste, wo du was bestellt hast. Ich hatte Kunden (als Kundenbetreuerin großer Versandhandelshäuser) am Telefon ohne Überblick über bestellte Artikel. Die sind dann auf Betrüger-Mails herein gefallen. Diese E-Mails gaukeln dem Empfänger vor, was er angeblich bestellt und nicht bezahlt hat und androhen, damit vor Gericht zu gehen.
  2. Denk an die Rücksendefristen und halte diese ein.
  3. Lehn dich nicht mit dem Argument zurück ,du hättest das nicht gelesen. Wenn es in der Beschreibung oder in den AGBs stand, akzeptierst du es mit der Bestellung. Bei Ebay gibt es meist die Klausel, das Rücksendungen nicht akzeptiert werden.
  4. Gib niemals!!! dein Passwort/deine Zugangsdaten heraus.

Kaufe nichts, was vielleicht irgendwann einmal, wenn du x Kilo zu oder abgenommen hast oder wenn sich die Gelegenheit ergibt anziehen wirst.

Überprüfe bei Lieferung den Inhalt und den Zustand der Kleidung, um Reklamationen in einer angemessenen Frist anzubringen.

Das Wichtigste zusammengefasst: Informiere dich über den Verkäufer, lass dir Zeit, kaufe nicht überstürzt und nichts, was du nicht auch im stationären Handel kaufen würdest.

Ich habe mein erstes Fotoshooting in einem Mietstudio ohne Fotograf geshootet

Vor ein paar Monaten entdeckte ich, dass es in meiner Nähe ein Fotostudio gibt, dass man auch selber mieten kann. Nach einiger Überlegung entschied ich mich, dieses für 2 Stunden zu mieten. Ein Fotostudio zu mieten hat ein paar Vorteile. Du wirst nicht von schlechten Wetter davon abgehalten. Du musst nicht auf andere Personen achten wie bei Outdoor-Shootings. Du kannst verschiedene Hintergründe wählen. Du musst nicht darauf aufpassen, das niemand dir deine Sachen stiehlt. Du hast andere Möglichkeiten. Meiner Meinung nach sind Dessous-Shootings im Studio mit einem neutralen, eleganten Hintergrund ansprechender als in der Natur.

Mein Plan war vor allem zu zeigen, wie ich meine Vintage- und Vintage-inspiererte Kleidung trage.

Ich hatte im Mietstudio nicht Bescheid gesagt, dass ich ohne Fotograf komme. Der Mitarbeiter dort war sehr erstaunt, als ich erklärte, es käme kein Fotograf und ich wäre Fotomodel und Fotografin in einem.

Die Fotos habe ich mit Kamera, Stativ und Fernbedienung selber gemacht. Dabei musste ich auch vieles selber achten. Habe ich den richtigen Ausschnitt, die richtige Pose und genug Zeit, um mich zu bewegen?

Hier sind meine Tipps und Anregungen:

Bereite spätestens am Tag davor: Kleidung, Accessoires, Equipment, Batterien, gegebenfalls einen Plan, was shooten möchtest. Prüfe, ob Kamera, Fernbedienung und Stativ funktionieren und keine Falten oder Löcher in Kleidung oder Accessoires sind. Lege dir heraus, wie du zum Fotosstudio kommst und plane Staus oder Ausfall von Bus und Bahn ein. Wenn du die Miete vor Ort zahlst, habe das Geld dabei. Sieh dir an, welche Settings (Hintergründe, Requisiten wie Stühle, Spiegel, Accessoires) das Fotostudio anbietet.

Den Ausschnitt solltest du nicht zu klein wählen. Immerhin möchtest du nicht genau abpassen, wo du stehst und wie du dich bewegst, damit du noch auf dem Bild zu sehen bist. Zuschneiden lassen sich die Bilder dann immer noch. Auf dem Bild oben siehst du, was passiert, wenn der Ausschnitt zu knapp gewählt wurde. Glücklicherweise ist das Ergebnis gut geworden.

Das Originalbild mit Hintergrund, Spiegel und Softbox.

Und hier der Zuschnitt:

Wenn du noch unerfahren bist, mache von einer Pose mehrere Fotos. Du kannst dabei deinen Gesichtsausdruck und die Position der Hände variieren. Probiere auch Posen aus, die im ersten Moment seltsam erscheinen. Oftmals kann man durch Bearbeitung spannende Bilder kreieren.

Falls du die Zeit zu knapp gebucht hast, konzentriere dich lieber auf ein Thema oder weniger Kombination, als durch alle Ideen durch zu hetzen und schlechte/verwackelte/“hingeschmissene“ Fotos zu produzieren.

Lass dich nicht stressen. Wenn du dich gestresst fühlst, mache eine kurze Pause. Stress und Unruhe ist am Gesichtsausdruck zu sehen. Finde ein Gleichgewicht zwischen angespannten und entspannten Muskeln und übe vor dem Spiegel.

Verwende am Handy die Weckerfunktion und stelle dir den Wecker auf eine halbe Stunde vor Ende der Zeit und prüfe, ob du noch eine gute Idee umsetzen möchtest.

Achte auch auf deinen Flow und spontane Ideen. Es macht Spaß und Sinn, auch spontane Ideen umzusetzen als sich verbissen an einen Plan zu halten.

Gute Fotos entstehen auch in der Bewegung. Stelle dazu deine Kamera so ein, dass sie ein paar Fotos hintereinander macht oder drücke die Fernbedienung mit der Einstellung „Zeitauslösung“.

Welche Fragen hast du noch, die ich ergängen könnte?

Welche Mode und Accessoires ich in den letzten Jahren Secondhand gekauft habe

In den letzten Jahren habe ich viel Secondhand gekauft und das meiste tatsächlich in einem Secondhand-Laden in Berlin.

Da ich mir nicht die Preise jedes einzelnen Kleidungstückes oder Accessoires gemerkt habe, sind die Preise nur aus dem Kopf notiert und können sich um ein paar Euro zum richtigen Betrag differenzieren.

Dieses Kleid habe ich öfter anprobiert und bin 3 Monate darum „herum geschlichen“. Ich kann nicht sagen, ob es wirklich aus dieser Zeit kommt, es gibt jedoch ein paar Anhaltspunkte. Der Schnitt entspricht exakt dem aus der damaligen Zeit. Es gibt kein Label oder Waschanleitung und das Muster ist auch nicht modern. Als es noch einmal 20% reduziert war, habe ich es für 37 Euro gekauft. Meist trage ich einen Petticoat darunter, um einen 50er-Jahre-Stil zu kreieren. Die Mode-Zeitschrift mit Schnittmustern ist original von 1954.

Ein weiteres Kleid, dass ich wegen dem Schnitt und dem Muster liebe. Dafür habe ich 18 Euro bezahlt.

Auf den beiden obigen Bilder siehst du den gleichen Hut in verschiedenen Trage-Variationen. Er ist dunkelblau. Ich habe den Hut auf einen kleinen Markt für Vintage-Mode und -Möbel gekauft.

Dieser Rock war ein Kleid, dass ich ohne Anprobieren für 5 Euro auf einem Hofflohmarkt gekauft habe. Da mir das Kleid nicht so gut gepasst hat, habe ich den Rockteil abgeschnitten und umnähen lassen. Ich liebe das Muster. Er ist weit genug, um einen Petticoat darunter zu tragen und ihm einen Touch von 50s zu geben.

Dieser Mantel war ein spontaner Kauf. Ich brauchte einen Mantel für den Winter und kein Mantel im normalen Handel überzeugte mich. Diesen Mantel habe ich in einem Secondhand-Laden bei den Mänteln für Männer entdeckt. Aus Neugierde habe ich ihn anprobiert und er passte. Aus Sicht einer Schneiderin sind die Schultern zu breit und die Ärmel zu lang. Aber das gefällt mir Alle Damenjacken und -mäntel, die ich noch anprobiert habe, waren eine langweilige Alternative. Das Schiffchen und die Abzeichen hatte der Vorbesitzer nicht entfernt und ich bekam sie dazu. Für diesen Mantel habe ich 40 Euro bezahlt.

Das Tuch, dass ich als Turban trage, ist sehr groß und aus einem dicken Baumwollstoff. Es ist mit Spitze und Rosen bestickt und eignet sich perfekt für kalte Herbst- und Wintertage. Dafür habe ich 8 Euro bezahlt.

An dieser Bluse liebe ich den Glanz und die Farbe. Der Stoff ist kühl und leicht. Bei der Anprobe hatte ich sofort den Begeisterungs-Effekt. Für 10 Euro konnte ich nicht widerstehen. Der Bleistiftrock war ein guter Fang auf einem Flohmarkt. Für 3 Euro und ohne Anprobieren gekauft, war es ein echter Glücksfall. Das Tuch habe ich vor Jahren gekauft. Es ist sehr lang und aus einem weichen Baumwollmaterial. Das Schiffchen (Hut) war beim Matrosenmantel dabei, ohne das ich mehr dazu gezahlt hätte.

Diese Tasche ist robust und groß genug für Geldbeutel, Schlüssel, Handy und eine 05-Liter-Flasche. Ich habe sie auf einem Flohmarkt erworben, der mit „Schätzchen von1950-1970“ ausgewiesen war. Meine Recherchen ergaben jedoch, dass dieser Stil eher in den 1940er Jahren getragen wurde. Ich habe 35 Euro dafür gezahlt.

Hüte liebe ich schon seit Jahren. Vor Jahren besaß ich bereits 10 normale Hüte. Hüte sind für mich das Äquivalent zu „einen Touch mehr investieren in seine Erscheinung und in die Mühe, sich präsentabel zu machen“. Im Moment habe ich 5 Hüte. Den Hut in dunkelblau, den ich oben in verschiedenen Trage-Varianten zeige. Dafür habe ich 45 Euro bezahlt. In einem Secondhand-Shop in Berlin, der nur Frauen- und Männerkleidung verkauft , habe ich einen kleinen „Hut“ in dunkelblau gekauft. Erst danach habe ich gesehen., dass er für Mädchen gedacht ist. Er hat als Verzierung eine Schleife und ist aus festen Filz. Damit hält er die Form. Dann habe ich noch das Schiffchen, dass ich bereits erwähnt habe. ich bin nicht so begeistert, bringe es jedoch nicht übers Herz es weg zu schmeißen. Dann habe ich mich noch an der Form eines Halfhats versucht. Leider ist es mir ein wenig zu klein geraten. Ich habe es selber genäht. Daher trage ihn trotzdem.

Ich möchte dir damit zeigen, dass auch Secondhand gekaufte Kleidung und Accessoires schön, bequem und von guter Qualität sein können. Man muss für gute Qualität und Secondhand nicht zu Designer-Marken greifen und hunderte von Euro ausgeben.

Was sind deine Erfahrungen?

Was hast du dir Secondhand gekauft?

Gründe, einen Schal dabei zu haben

Ich bin einer dieser Frauen, die gerne mehr in ihrer Handtasche mittragen, um auch für ungewöhnliche Situationen vorbereitet zu sein.

So gehe ich nie mit weniger als 20 Euro aus dem Haus oder ohne ein kleines Schreibheft und Papier.

Seit etwa einem halben Jahr ist in meiner Handtasche auch immer ein Schal oder ein Tuch. Anhand von ein paar Beispielen möchte ich dir erläutern, warum dies eine gute Idee ist. Der Vereinfachung halber konzentriere ich mich dabei auf ein Tuch.

Tücher und Schals sind eines meiner Lieblingsaccessoires und ich habe diese in verschiedenen Farben, Mustern und Größen.

Ein Tuch als Schutz vor Kälte und Sonne

Ein warmes Tuch eignet sich dazu, im Winter den Kopf zu schützen. Geht es dir auch so, dass du manchmal denkst, es sei wärmer als es dann tatsächlich ist. Manchmal gehe ich ohne Kopfbedeckung aus dem Haus und stelle dann fest, dass der Wind eisig ist. Mit einem großen Tuch kannst du deinen Kopf schützen. Ich habe diese Technik perfektioniert und kann mir ohne Spiegel einen Turban kreieren. Probiere vor dem Spiegel zu Hause einfach ein paar Stile aus.

Turban gegen die Kälte

Ein leichtes Tuch kann dich im Sommer auch vor der Sonne und einen Sonnenstich schützen und deine Haare vor den „bösen“ Sonnenstrahlen.

Ein warmes Tuch kann an kühlen Sommerabenden und an kalten Wintertagen deine Schultern und deinen Oberkörper vor kalter Luft schützen. Falte das Tuch dazu zu einem Dreieck und lege es dir um die Schultern. Wenn du die Hände frei haben willst, dann knote das Tuch vor der Brust oder befestige eine Brosche daran. Wenn es groß genug ist, kannst du es auch noch einmal am Rücken knoten.

Ein leichtes Tuch oder ein breiter Schal lassen sich auch zu einem Rock oder Sommertop umfunktionieren. Im Internet findest du dazu unzählige Anleitungen und Anleitungsvideos.

Ein Tuch oder Schal um ein Buch zu schützen

Ein Buch lässt sich ein großes Tuch einfach einwickeln. So schützt du es vor Schmutz und harten Gegenständen. Ich wickle ein Buch auch manchmal in einen Schal, wenn ich in der gleichen Tasche noch Einkäufe transportieren möchte. Sicher hast du auch schon die Erfahrung gemacht, dass Lebensmittel klebrig sind oder „auftauen“. Ein Tuch schützt dann wenigstens etwas.

Ein Tuch oder Schal als Unterlage

im öffentlichen Raum sind manche Ablageflächen nicht so sauber. Vor Allem Tische in Zügen werden verständlicherweise nicht öfter am Tag gereinigt. Ein Tuch schützt deine Habseligkeiten wie Buch, Handy oder Besteck vor Verschmutzung und lässt sich am Abend in der Waschmaschine oder per Hand und Hygiene-Waschmittel schnell reinigen.

Ein Tuch als Tragetasche

Im Notfall lässt sein Tuch auch zu einer Tragetasche umfunktionieren, um leichte Dinge zu transportieren. Dazu knotest du nur alle vier Ecken zusammen. Dazu sollte das Tuch natürlich groß genug sein.

Ein Schal als medizinische Unterstützung (ohne Gewähr)

Ein Schal kann auch bei medizinischen Notfällen helfen. Ein paar Jahre hatte ich öfter Schmerzen im Handgelenk aufgrund einer Sehnenscheidenentzündung. Gegen den Schmerz half mir immer ein fester Verband oder eine Schiene. Wenn beides nicht zur Hand ist, hilft vorübergehend auch ein Tuch. Auch bei einer Schnittwunde kann ein Tuch ein sauberes Taschentuch befestigen.

10 Tipps um auch mit wenig Kleidung gut angezogen zu sein

In einer Gruppe für Vintage-Fans fragt eine der Frauen, wie die anderen es schaffen, immer so toll auszusehen. Die kluge Antwort: Wenn du nur Kleidung im Stil der 40er und 50er Jahre da hast, hast du keine andere Wahl.

So weit möchte ich in diesem Blogbeitrag nicht gehen und dir „einfachere“ Tipps geben,

  1. Du brauchst nicht mehrere Kuscheloutfits oder Aufräumoutfits oder Renovieroutfits. Ein Set aus kuscheliger Hose und T–Shirt und Pullover reicht.
  2. Wenn du nur schöne Kleidung zu Hause hast, hast du keine andere Wahl, als schöne Kleidung anzuziehen. Auch für die Arbeit in einem Callcenter bin ich lieber etwas overdressed angezogen als casual.
  3. Lege dich auf einen Stil fest: Vintage, sportlich, elegant oder verspielt. Das hat den Vorteil, dass du nicht so viele Kleidungsstücke brauchst und besser kombinieren kannst.
  4. Bleibe in einem Stil bei deinem Outfit. Ein glänzende Bluse mit einer Baggy-Jeans und dazu eine Tasche mit Blumen passt nicht zusammen.
  5. Style auch den Rest deiner Erscheinung zu deinem Outfit oder andersrum.
  6. Trage Kleidung aus einer oder zwei Farbgruppen, die sich dadurch gut kombinieren lässt. Wähle immer eine ausdrucksstarke Farbgruppe und kombiniere diese mit einer neutralen Farbgruppe. Ich kombiniere Kleidungsstücke in rose, creme und himbeerfarben mit dunklem Blau. Weitere Tipps dazu findest du in meinem Blogbeitrag: https://dielilamuse.wordpress.com/2018/04/02/capsule-collection-wie-stelle-ich-eine-gaderobe-zusammen-die-sich-untereinander-kombinieren-laesst/
  7. Renne nicht jedem Trend hinterher, sondern bleibe lieber bei  Kleidungsstücken, die nicht wild gemustert sind. Ich bin z.B. kein Fan von Sprüche-Pullover oder Animalprint.
  8. Es gibt eine 3-Tage-Regel: Wenn du das Kleidungsstück entdeckst, dass dir gefällt, dann warte drei Tage. Wenn du dich dann noch daran erinnerst, dann kaufe es.
  9. Accessoires verändern die Erscheinung eines Outfits maßgeblich. Ich habe ein Handtasche aus den 50er Jahren (original, braun und aus Leder). Kombiniert mit passender Frisur und Hut wird die Erscheinung sehr 50er, mit Turban und Tasche eher 40er Jahre angelehnt. Mit Dutt, einfachem Kleid und Ballerina wird der Look entspannt und bietet durch die Tasche einen Eyecatcher.
  10. Ich habe drei Hüte in dunkelblau. Dazu habe ich mir Broschen mit Blütenblättern und Blumen gebastelt.
  11. Lass dich nicht von anderen verwirren, die erzählen, dass sie 40 T-Shirts und 20 Jeans im Schrank haben. Erfahrungen zeigen, dass diese Menschen trotzdem nur die 3 liebsten T-Shirts und Hosen tragen.
  12. Trage schwarz und grau und braun im Sommer und Blumen im Winter.
4 blaue Hüte und ein selbst genähter halfhat

Wie ich Fotos ohne Fotograf mache

Das Original, einfach auf dem Balkon aufgenommen

Die letzten 2 Jahre habe ich nach Fotografen/Fotografinnen gesucht, um Fotos für meinen Blog zu machen. Trotz einiger Beiträge in Facebook-Gruppen und Kontakte zu Fotografen bin ich nicht fündig geworden. Ich bin auch kein Fan dieser Selfie-Fotos vor dem Spiegel und Selfies über die Kamera am Handy reichen nur für Portraitfotos. Nun habe ich eine Möglichkeit gefunden, Ganzkörperfotos zu machen ohne die Hilfe eines Fotografen.

Vorteile und Nachteile dieser Methode

Die Vorteile hatte ich mir vorher gar nicht so überlegt. Sie fielen mir aber im Laufe der Vorbereitung und Umsetzung meines ersten eigenen Fotoshootings auf.

1. Du bist flexibler. Du musst mit keinem Fotografen Termine absprechen. Du kannst spontan Ideen umsetzen und so auch schneller auf Trends reagieren. Du kannst die Umgebung und damit den Hintergrund frei wählen.

2. Du kannst schneller fotografieren und musst nicht warten, bis der Fotograf das Foto geschossen hat.

3. Du hast alle Fotos sofort. Dadurch kannst du diese selbst bearbeiten und entscheiden, welche dir gefallen. Als Model habe ich die Erfahrung gemacht, dass Fotografen pingelig sein können, die Bilder angucken möchten und diese manchmal „falsch“ für dich bearbeiten. Ich habe eine Narbe, die von oben nach unten an meinem rechten Oberschenkel entlang läuft. Eine Fotografin hat diese Narbe weg retouchiert. Dadurch erscheine ich mir fremd. Das Original hatte sie gelöscht.

4. Du kannst auch ungewöhnliche Ideen umsetzen, die der Fotograf unter Umständen gar nicht shooten möchte.

Eine moderene Zeit, vintage-inspierierter Stil und ein Buch „Style me Vintage- the 1940s

Die Nachteile sind lösbar, sollten jedoch berücksichtigt werden.

1. Je nach Location brauchst du einen Begleiter, der die Kamera bewacht. Speziell wenn du ein paar Meter weiter weg bist, könnt sonst jemand deine Kamera stehlen.

2. Die Fotos musst du bei Bedarf selber bearbeiten oder jemanden finden, der dies übernimmt. Es gibt gute Programme, mit denen du Bilder selber bearbeiten kannst.

3. Du hast keinen Input von außen, der Ideen beisteuern kann.

4. Kamera, Objektiv und Fernbedienung sind eine hohe Investition.

Ich shooter mit einer Nikon D90 und einer Fernbedienung ohne Kabel.

Ich habe mir drei verschiedene Möglichkeiten angesehen: Fernbedienung mit Kabel, Fernbedienung ohne Kabel und eine Kombination aus Kamera und App.

Die Variante mit der App funktioniert natürlich nur, wenn App und Kamera kompatibel sind. Bei der Variante “ Fernbedienung mit Kabel“ gefiel mir nicht, das man dadurch eingeschränkt ist und das Kabel auf jedem Bild zu sehen ist oder retouchiert werden müsste

Daher war für mich die Entscheidung zur einfachen Fernbedienung einleuchtend.

Meine Tipps und Tricks zum Schluss:

Wenn du Anfängerin bist, sieh dir Bilder online an. Es gibt im Handel auch Bücher nur mit Model-Posen. Auf Youtube geben erfahrene Blogger Tipps zu Posen und Mimik. Überlege dir vorher Ideen, aber lass dich auch inspirieren.

Mach eine Menge Fotos. Selbst bei Highclass-Fotoshoots werden nur ein Bruchteil der Fotos verwendet. Wundere dich also nicht, wenn du von 50 Fotos nur 5 verwendest.

Setz dich nicht unter Druck. Das sieht man auf den Bildern.

Finde deinen eigenen Stil. Kopiere nicht den Stil von bekannten Bloggern oder Youtubern zu 100 Prozent.

Lass dich von SocialMedia inspirieren, entdecke neue Apps und Ideen und lass dich nicht stoppen von Alter, Aussehen oder dummen Sprüchen.

Ohrschmuck tragen ohne Löcher

Ohrclips mit rosa Stein, Secondhand gekauft

Ich bekam als junges Mädchen Ohrlöcher gestochen. Jedoch reagierte ich allergisch auf Ohrringe und -stecker und die Wunden bluteten oft. Daher ging mein Traum von Ohrsteckern verloren.

Als ich etwa 20 Jahre alt war, ließ ich mir noch einmal Ohrlöcher stechen. Jedoch reagiert ich mit Juckreiz und Schmerzen und meine Ohrlöcher wuchsen innerhalb von einer Nacht wieder zu.

Jahrelang beneidete ich die Frauen, die Ohrstecker und Ohrringe tragen konnten und zerbrach mir den Kopf, ob ich es noch einmal versuchen solle.

Dann fand ich folgende Lösung: Ohrclipse.

Meine ersten Erfahrungen waren nicht zufriedenstellend. Ich kaufte mir Ohrclipse auf dem Flohmarkt, die vor ein paar Jahrzehnten hergestellt wurden. Diese drückten und schmerzten furchtbar und man konnte diese kaum mehr als wenige Minuten tragen.

Ohrclipse, die jedoch neu gekauft werden können, sind besser verarbeitet und drücken kaum noch.

Folgende Tipps solltest du auch beim Kauf von Ohrclipsen beachten:

Kaufe Ohrclipse nur, wenn du das Material verträgst. Ich kann keinen Modeschmuck tragen und behelfe mich damit, dass ich den Ohrclips an der Kontaktstelle zur Haut mit farblosen Überlack bestreiche.

Kaufe keine zu großen Ohrclipse. Je kleiner die Ohrläppchen sind, desto kleiner sollten auch die Ohrclipse sein.

Bevor du die Ohrclipse wirklich lange für ein Fest oder eine Party tragen möchtest, trage sie als Test ein paar Stunden.

Ich habe mir erst einmal sehr günstige gekauft. So konnte ich heraus finden, ob mir das Tragen von Ohrclipsen auch nach ein paar Stunden noch angenehm war.

Wie bei allen Kaufentscheidungen empfehle ich: Die Ohrclipse sollten zu dir und deinem Stil passen. Las dir Zeit, eine Auswahl an Ohrclipsen anzulegen und wähle verschiedene: Ohrclipse mit hängendem Element für den dramatischen Auftritt, Zarte mit einer Perle für den Altag und verspiele für Sommertage.

Da ich ein großer Fan von Modeschmuck bin und leider weniger von hochwertigen Goldschmuck, kaufe ich mir meine Ohrclipse gerne bei Bijou Brigitte.

Der Stand der folgende Recherche bezieht sich auf den März 2019.

In den Shops von Bijou Brigitte findest du sowohl Ohrclipse angelehnt an die neueste Mode als auch Ohrclipse im klassischen Design.

Auf http://www.otto.de habe ich von 20 bis 999 Euro eine Auswahl an eher klassischen Stücken.
Meine zwei Chats mit dem Kundenservice zur Möglichkeit, die Ohrclipse anzuprobieren und gegebenfalls zurück zu senden, ergab, dass die Ohrclipse wohl anprobiert und zurück gesendet werden können.

Bei Swarovski kann man Ohrclipse nur online bestellen.

Auf Amazon können Ohrclipse bestellt werden. Hier sollest du jedoch genau darauf achten, bei welchem Verkäufer du bestellst, wie die Rücksendebedingungen sind und wo der Verkäufer sitzt. Im Zweifel schreibe den Verkäufer vorher an oder ruf den Kundenservice von Amazon an, um dich beraten zu lassen.

Auf Marktplätzen wie http://www.etsy.com und http://www.ebay.de finde sich eine Auswahl an Ohrclipsen.
Auch Karstadt und Kaufhof bieten auf ihren Online-Seiten Ohrclipse an. In den Geschäften selber habe ich keine gefunden.
Meine Recherche hat ergeben, dass Baur, Karstadt, Kaufhof und Otto mehr oder weniger die gleichen Designs anbieten.

Bei Swarovksi findest du hochpreisige Ohrclipse.

Abschließend würde ich dir empfehlen, bei Unklarheiten immer erst den entsprechenden Kundenservice zu kontaktieren. Und wie bei allen Käufen online, den Verkäufer zu prüfen.
Woher kommt der Verkäufer?
Gibt es auf der Homepage ausreichend Informationen zum Verkäufer, zum Bestell- und Rückgabeprozess?
Was findet man im Netz noch über diesen Verkäufer?
Gibt es schon negative Mitteilungen über diesen Verkäufer online?
Wie reagiert er auf Fragen des Kunden?
Wie sind die Zahlungsmodalitäten? Bei einem unbekannten Verkäufer, der nur gegen Vorkasse verschickt, solltest du vorsichtig sein.

Eine weitere Möglichkeit, Ohrclipse zu bekommen ist folgende:
Bastle dir selber welche. Für einen kleinen Test habe ich mir Basis-Ohrclipse bei Idee gekauft und versuche, darauf diese Perlen zu kleben.

Sicher sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Du solltest darauf achten, dass der Ohrclip nicht zu schwer wird.

In Secondhand-Shops und auf Flohmärkten habe ich Ohrclips entdeckt, die mir jedoch vom Stil her nicht gefallen haben. Das ist jedoch auch eine Möglichkeit., an Ohrclips zu gelangen.

Während meiner Recherche vor Ort habe ich mit den Verkäuferinnen vor Ort gesprochen. Meist wurde ich nur verständnislos angesehen, wenn ich nach Ohrclips fragte.

Die Ohrclisp auf dem Bild habe ich in folgenden Geschäften gekauft:

die Herzform bei Oxfam (den zweiten habe ich leider verloren)

die Perlen bei Bijou Brigitte

die Rohlinge bei Idee

Hast du noch Ideen, die ich hier nicht erwähnt habe?

17. gute Tipps für schöne Fotos

Mit guten Fotos steht und fällt jeder Blogbeitrag, jeder Instragram-Post und jeder Online-Auftritt.

Jede Foto-Technik für einen Beitrag im vierstelligen Bereich und jede Erfahrung des Fotografen bringen nichts, wenn das „Model“ vor der Kamera aussieht, wie ein toter Fisch oder gelangweilt.

Ich habe jahrelang als Fotomodell gearbeitet und möchte dir daher hier einfache Tipps vorstellen, wie du gute Fotos erreichst.

  1. Der passende Fotograf ist wichtig. Vor allem bei außergewöhnlichen Foto-Ideen wie Cosplay, Vintage oder Fantasy-Fotos sollte der Fotograf Ahnung und ein Gespür, noch besser Begeisterung, für dieses Thema haben. Nichts schlimmeres als ein Fotograf, der das Shooting dann nur schnell durchziehen will und unter Umständen gelangweilt ist.
  2. Ein Telefonat oder noch ein besser ein Treffen auf einen Kaffee mit dem Fotografen sollte Pflicht sein. Nur im direkten Kontakt erkennst du, ob dir der Fotograf sympathisch ist und Wissen hat. Im schriftlichen Kontakt kann jede Nachricht und Antwort eingehen recherchiert werden. Bei einem Telefonat oder Treffen müssen beide spontan antworten.
  3. Du musst wissen, was du willst! Hör dir die Vorschläge des Fotografen an, aber setze deine Ideen durch, wenn dir diese mehr zusagen und passender für deinen Online-Auftritt sind.
  4. Sei aber auch spontan, wenn euch beiden etwas anderes einfällt oder “ über den Weg läuft“.
  5. Sieh dir vor dem Shooting Fotos aus deinem Bereich an. So bekommst du ein Idee für gute Posen und Mimiken.
  6. Sieh dir Fotos des Fotografen an.
  7. Bereite dich auf das Shooting vor: Schönheitspflege, mentale und/oder schriftliche Vorbereitung und tolle Musik
  8. Hab Spaß bei dem Shooting. Wenn du unsicher oder lustlos bist, kommt dies auch auf den Fotos rüber.
  9. Finde eine Balance zwischen angespannter und entspannter Muskeln.
  10. Jedes Outfit solltest du in verschiedenen Posen shooten: halte die Arme anders, blicke anders in die Kamera oder nicht in die Kamera, versuche verschiedene Gesichtsausdrücke. Aber nimm dir nicht unbedingt ein Beispiel an den Super-Models auf dem Laufsteg.
    Model Sunny Montana
     Dieses Bild ist nicht gestellt. Es ist aus der Bewegung heraus entstanden und zeigt für mich Freude und Spaß. Ein Ventilator lässt die Haare fliegen.
  11. Sieh dir zwischendurch die Fotos an, die der Fotograf gemacht hat. Viele Fotografen bieten das in der Regel selber an.
  12. Bitte den Fotografen, immer zwei Fotos von einer Pose und Mimik zu machen. Auf dem ersten Bild sind die Muskeln noch nicht entspannt.
  13. Ich empfehle bei verschiedenen Outfits oder Themen auch immer, eine Auswahl an Make-up und Haar-Accessoires dabei zu haben. So kannst du beides variieren
  14. Suche dir einen Fotografen, der mehr Fotos machst als jemand der jedes Bild akribisch genau durchplant. Oft sind spontane Fotos oder Fotos aus der Bewegung heraus die Besten.
  15. Wenn du es dir finanziell und zeitlich leisten kannst, mache mit mehrerer Fotografen ein Shooting. Jeder Fotograf kann so auch eigenen Input geben.
  16. Bringe zum Shooting auch eine Auswahl an Accessoires wie Tücher, Hüte und Schmuck mit.
  17. Recherchiere gute Location. Diese sollten gut erreichbar sein, aber nicht von Menschenmassen überlaufen. Oft hilft es schon, möglichst früh dort zu sein.

Das sind die Tipps, die ich am wichtigsten empfinde, jedoch sicher nicht alle.

Bei allem solltest du natürlich überlegen, was du mit den Bilder aussagen möchtest.

Auf Instagram oder Facebook erhalten nicht immer nur die wunderschönen gestellten Fotos die meisten Likes.

Hast du noch weitere Tipps?

vintage-inspirierte Mode mit einer Tasche aus den 50er Jahren

Ein Plädoyer für Veränderungen und Entscheidungen im Beruf

Lass dich nicht von anderen überzeugen, etwas zu tun, das du nicht willst.

Ich bin 38 Jahre alt und arbeite seit 19 Jahren. Ich habe in so vielen Firmen gearbeitet, mich aber meist selbst dafür entschieden zu wechseln.
Mein Lebenslauf ist keine Aufzählung an Fehlentscheidungen oder Scheitern, sondern der Wunsch immer Neues zu lernen und neue Menschen kennen zu lernen.

Ich liebe es, neue Arbeitsbereiche kennen zu lernen. Bei jeder neuen Tätigkeit versuche ich, viel zu lernen, mir die Arbeitsabläufe anzusehen und verschiedene Bereiche kennen zu lernen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, das ich dadurch viel mehr Wissen und Erfahrungen habe als manch einer der eine Ausbildung gemacht hat und dann nur noch, tagein und tagaus, in diesem Beruf gearbeitet hat.

Ich habe als Fotomodel gearbeitet, als Verpackerin in einem großen Lager eines Versandhandelsunternehmen, als Kundenbetreuerin und in der Gastronomie.

Alle diese Jobs haben mir verschiedene Facetten von Arbeiten und Menschen gelehrt.

Ich habe sogar einmal im Lager eines Versandhandels gearbeitet und zwei Jahre später für die gleiche Firma in der Kundenbetreuung. Dadurch konnte ich Kunden einen kleinen Einblick verschaffen, warum z.B. der bestellte Artikel nun doch nicht geliefert werden kann oder warum der Karton, in der der Kunde seine Bestellung bekommen hat, so groß ist.

Bleib nicht an einer Arbeitsstelle, wenn es dir dort nicht gefällt. Lass dich nicht davon abhalten, im Berufsleben etwas anderes auszuprobieren. Nur weil du die Ausbildung in einem Beruf gemacht hast, heißt das nicht, dass du dein ganzen Leben in diesem Beruf arbeiten musst.

ich war mutig und habe einfach geprüft, was ich noch machen kann und welche Stärken und Fähigkeiten ich habe.

Kollegen versuchen mich gerne zu beeinflussen, nicht zu kündigen. Sie meinen dann gerne: So schwer ist es ja nicht. Außerdem seien sie ja auch hier und könnten nicht wechseln.

Vor Allem die ältere Generation oder die die schon Jahre in der gleichen Firma sind, wollen einen gerne davon überzeugen, sich zu „opfern“. Immerhin würden sie sich ja auch durchkämpfen und „Opfer“ bringen.

Früher war ich leider genauso. Ich bin lange in einer Firma geblieben, obwohl es mir nicht gefallen hat. Aber die Firma brauchte mich ja und es gab ja so viel Arbeit. Und wie hätte ich all den dort Arbeitenden in den Rücken fallen können.

Lass dich nicht von dem „Opfer“ der Anderen falsch inspirieren oder falsch beeinflussen.

Sieh dir die Aussagen der Kollegen und Vorgesetzen genau an.

Meine Lieblingssprüche aus den letzten Jahren, die ich mir angehört habe:

Ich arbeite jetzt schon so lange hier. Da kann ich nicht wechseln. Die Vorgesetzten verlassen sich auf mich.

Ich suche ja etwas Neues, aber finde nichts. Wenn man dann nachfragt, was sie suchen, kommt so etwas ähnliches wie: maximal 5 km von meinem Zuhause entfernt, Gehalt mindestens X, Arbeitszeit von 8-17Uhr, auf jeden Fall keine Überstunden und nur in dem Job, den ich gelernt habe. All diese Bedingungen müssen bei der neuen Arbeitsstelle natürlich erfüllt sein

Wir müssen alle Opfer bringen. Da kannst du auch bleiben.

Das ist doch in jeder Firma das gleiche. (Das kommt gerne von Kollegen, die bereits seit 10 oder mehr Jahren in der gleichen Firma arbeiten).

Man muss ein paar Jahre in einer Firma bleiben, dann findet man einfacher etwas Neues (Von der Bekannten, die 10 Jahre in der gleichen Firma war und jeden Tag das gleiche gemacht hat und nun keine neue Arbeitsstelle findet, weil die Arbeitgeber sie für unflexibel halten.)

Es gibt nicht den Königsweg. Beide Wege, oft wechseln oder lange in Firmen bleiben, können zu Erfolg oder Misserfolg führen und keiner kann dir sagen, was richtig ist.

Denn keiner kann in die Zukunft sehen.

Bei aller freien Entscheidung sei auch realistisch.

Ich pflege immer zu sagen: Herzchirurgin werde ich dann doch nicht, auch nicht Politikerin.

Wenn du dich zu sehr in deinen Erwartungen festlegst, wird es schwer etwas anderes zu finden.

Es gibt genug andere Menschen, die in einem vollkommen anderen Beruf erfolgreich geworden sind als den, den sie gelernt haben.
Sei mutig, mach beruflich was dir gefällt und lass dich nicht von Kollegen beeinflussen, die angeblich mehr Lebenserfahrung haben, obwohl sie seit 20 Jahren in der gleichen Firma arbeiten.

Die Vorgehensweise der letzten Jahrzehnte hat heute nicht mehr viel Gewicht.

Was ist deine Strategie?