Ohrschmuck tragen ohne Löcher

Ich bekam als junges Mädchen Ohrlöcher gestochen. Jedoch reagierte ich allergisch auf Ohrringe und -stecker und die Wunden bluteten oft. Daher ging mein Traum von Ohrsteckern verloren.

Als ich etwa 20 Jahre alt war, ließ ich mir noch einmal Ohrlöcher stechen. Jedoch reagiert ich mit Juckreiz und Schmerzen und meine Ohrlöcher wuchsen innerhalb von einer Nacht wieder zu.

Jahrelang beneidete ich die Frauen, die Ohrstecker und Ohrringe tragen konnten und zerbrach mir den Kopf, ob ich es noch einmal versuchen solle.

Dann fand ich folgende Lösung: Ohrclipse.

Meine ersten Erfahrungen waren nicht zufriedenstellend. Ich kaufte mir Ohrclipse auf dem Flohmarkt, die vor ein paar Jahrzehnten hergestellt wurden. Diese drückten und schmerzten furchtbar und man konnte diese kaum mehr als wenige Minuten tragen.

Ohrclipse, die jedoch neu gekauft werden können, sind besser verarbeitet und drücken kaum noch.

Folgende Tipps solltest du auch beim Kauf von Ohrclipsen beachten:

Kaufe Ohrclipse nur, wenn du das Material verträgst. Ich kann keinen Modeschmuck tragen und behelfe mich damit, dass ich den Ohrclips an der Kontaktstelle zur Haut mit farblosen Überlack bestreiche.

Kaufe keine zu großen Ohrclipse. Je kleiner die Ohrläppchen sind, desto kleiner sollten auch die Ohrclipse sein.

Bevor du die Ohrclipse wirklich lange für ein Fest oder eine Party tragen möchtest, trage sie als Test ein paar Stunden.

Ich habe mir erst einmal sehr günstige gekauft. So konnte ich heraus finden, ob mir das Tragen von Ohrclipsen auch nach ein paar Stunden noch angenehm war.

Wie bei allen Kaufentscheidungen empfehle ich: Die Ohrclipse sollten zu dir und deinem Stil passen. Las dir Zeit, eine Auswahl an Ohrclipsen anzulegen und wähle verschiedene: Ohrclipse mit hängendem Element für den dramatischen Auftritt, Zarte mit einer Perle für den Altag und verspiele für Sommertage.

Da ich ein großer Fan von Modeschmuck bin und leider weniger von hochwertigen Goldschmuck, kaufe ich mir meine Ohrclipse gerne bei Bijou Brigitte.

Der Stand der folgende Recherche bezieht sich auf den März 2019.

In den Shops von Bijou Brigitte findest du sowohl Ohrclipse angelehnt an die neueste Mode als auch Ohrclipse im klassischen Design.

Auf http://www.otto.de habe ich von 20 bis 999 Euro eine Auswahl an eher klassischen Stücken.
Meine zwei Chats mit dem Kundenservice zur Möglichkeit, die Ohrclipse anzuprobieren und gegebenfalls zurück zu senden, ergab, dass die Ohrclipse wohl anprobiert und zurück gesendet werden können.

Bei Swarovski kann man Ohrclipse nur online bestellen.

Auf Amazon können Ohrclipse bestellt werden. Hier sollest du jedoch genau darauf achten, bei welchem Verkäufer du bestellst, wie die Rücksendebedingungen sind und wo der Verkäufer sitzt. Im Zweifel schreibe den Verkäufer vorher an oder ruf den Kundenservice von Amazon an, um dich beraten zu lassen.

Auf Marktplätzen wie http://www.etsy.com und http://www.ebay.de finde sich eine Auswahl an Ohrclipsen.
Auch Karstadt und Kaufhof bieten auf ihren Online-Seiten Ohrclipse an. In den Geschäften selber habe ich keine gefunden.
Meine Recherche hat ergeben, dass Baur, Karstadt, Kaufhof und Otto mehr oder weniger die gleichen Designs anbieten.

Bei Swarovksi findest du hochpreisige Ohrclipse.

Abschließend würde ich dir empfehlen, bei Unklarheiten immer erst den entsprechenden Kundenservice zu kontaktieren. Und wie bei allen Käufen online, den Verkäufer zu prüfen.
Woher kommt der Verkäufer?
Gibt es auf der Homepage ausreichend Informationen zum Verkäufer, zum Bestell- und Rückgabeprozess?
Was findet man im Netz noch über diesen Verkäufer?
Gibt es schon negative Mitteilungen über diesen Verkäufer online?
Wie reagiert er auf Fragen des Kunden?
Wie sind die Zahlungsmodalitäten? Bei einem unbekannten Verkäufer, der nur gegen Vorkasse verschickt, solltest du vorsichtig sein.

Eine weitere Möglichkeit, Ohrclipse zu bekommen ist folgende:
Bastle dir selber welche. Für einen kleinen Test habe ich mir Basis-Ohrclipse bei Idee gekauft und versuche, darauf diese Perlen zu kleben.

Sicher sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Du solltest darauf achten, dass der Ohrclip nicht zu schwer wird.

In Secondhand-Shops und auf Flohmärkten habe ich Ohrclips entdeckt, die mir jedoch vom Stil her nicht gefallen haben. Das ist jedoch auch eine Möglichkeit., an Ohrclips zu gelangen.

Während meiner Recherche vor Ort habe ich mit den Verkäuferinnen vor Ort gesprochen. Meist wurde ich nur verständnislos angesehen, wenn ich nach Ohrclips fragte.

Die Ohrclisp auf dem Bild habe ich in folgenden Geschäften gekauft:

die Herzform bei Oxfam (den zweiten habe ich leider verloren)

die Perlen bei Bijou Brigitte

die Rohlinge bei Idee

Hast du noch Ideen, die ich hier nicht erwähnt habe?

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17. gute Tipps für schöne Fotos

Mit guten Fotos steht und fällt jeder Blogbeitrag, jeder Instragram-Post und jeder Online-Auftritt.

Jede Foto-Technik für einen Beitrag im vierstelligen Bereich und jede Erfahrung des Fotografen bringen nichts, wenn das „Model“ vor der Kamera aussieht, wie ein toter Fisch oder gelangweilt.

Ich habe jahrelang als Fotomodell gearbeitet und möchte dir daher hier einfache Tipps vorstellen, wie du gute Fotos erreichst.

  1. Der passende Fotograf ist wichtig. Vor allem bei außergewöhnlichen Foto-Ideen wie Cosplay, Vintage oder Fantasy-Fotos sollte der Fotograf Ahnung und ein Gespür, noch besser Begeisterung, für dieses Thema haben. Nichts schlimmeres als ein Fotograf, der das Shooting dann nur schnell durchziehen will und unter Umständen gelangweilt ist.
  2. Ein Telefonat oder noch ein besser ein Treffen auf einen Kaffee mit dem Fotografen sollte Pflicht sein. Nur im direkten Kontakt erkennst du, ob dir der Fotograf sympathisch ist und Wissen hat. Im schriftlichen Kontakt kann jede Nachricht und Antwort eingehen recherchiert werden. Bei einem Telefonat oder Treffen müssen beide spontan antworten.
  3. Du musst wissen, was du willst! Hör dir die Vorschläge des Fotografen an, aber setze deine Ideen durch, wenn dir diese mehr zusagen und passender für deinen Online-Auftritt sind.
  4. Sei aber auch spontan, wenn euch beiden etwas anderes einfällt oder “ über den Weg läuft“.
  5. Sieh dir vor dem Shooting Fotos aus deinem Bereich an. So bekommst du ein Idee für gute Posen und Mimiken.
  6. Sieh dir Fotos des Fotografen an.
  7. Bereite dich auf das Shooting vor: Schönheitspflege, mentale und/oder schriftliche Vorbereitung und tolle Musik
  8. Hab Spaß bei dem Shooting. Wenn du unsicher oder lustlos bist, kommt dies auch auf den Fotos rüber.
  9. Finde eine Balance zwischen angespannter und entspannter Muskeln.
  10. Jedes Outfit solltest du in verschiedenen Posen shooten: halte die Arme anders, blicke anders in die Kamera oder nicht in die Kamera, versuche verschiedene Gesichtsausdrücke. Aber nimm dir nicht unbedingt ein Beispiel an den Super-Models auf dem Laufsteg. Model Sunny Montana Dieses Bild ist nicht gestellt. Es ist aus der Bewegung heraus entstanden und zeigt für mich Freude und Spaß. Ein Ventilator lässt die Haare fliegen.
  11. Sieh dir zwischendurch die Fotos an, die der Fotograf gemacht hat. Viele Fotografen bieten das in der Regel selber an.
  12. Bitte den Fotografen, immer zwei Fotos von einer Pose und Mimik zu machen. Auf dem ersten Bild sind die Muskeln noch nicht entspannt.
  13. Ich empfehle bei verschiedenen Outfits oder Themen auch immer, eine Auswahl an Make-up und Haar-Accessoires dabei zu haben. So kannst du beides variieren
  14. Suche dir einen Fotografen, der mehr Fotos machst als jemand der jedes Bild akribisch genau durchplant. Oft sind spontane Fotos oder Fotos aus der Bewegung heraus die Besten.
  15. Wenn du es dir finanziell und zeitlich leisten kannst, mache mit mehrerer Fotografen ein Shooting. Jeder Fotograf kann so auch eigenen Input geben.
  16. Bringe zum Shooting auch eine Auswahl an Accessoires wie Tücher, Hüte und Schmuck mit.
  17. Recherchiere gute Location. Diese sollten gut erreichbar sein, aber nicht von Menschenmassen überlaufen. Oft hilft es schon, möglichst früh dort zu sein.

Das sind die Tipps, die ich am wichtigsten empfinde, jedoch sicher nicht alle.

Bei allem solltest du natürlich überlegen, was du mit den Bilder aussagen möchtest.

Auf Instagram oder Facebook erhalten nicht immer nur die wunderschönen gestellten Fotos die meisten Likes.

Hast du noch weitere Tipps?

Ein Plädoyer für Veränderungen und Entscheidungen im Beruf

Lass dich nicht von anderen überzeugen, etwas zu tun, das du nicht willst.

Ich bin 38 Jahre alt und arbeite seit 19 Jahren. Ich habe in so vielen Firmen gearbeitet, mich aber meist selbst dafür entschieden zu wechseln.
Mein Lebenslauf ist keine Aufzählung an Fehlentscheidungen oder Scheitern, sondern der Wunsch immer Neues zu lernen und neue Menschen kennen zu lernen.

Ich liebe es, neue Arbeitsbereiche kennen zu lernen. Bei jeder neuen Tätigkeit versuche ich, viel zu lernen, mir die Arbeitsabläufe anzusehen und verschiedene Bereiche kennen zu lernen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, das ich dadurch viel mehr Wissen und Erfahrungen habe als manch einer der eine Ausbildung gemacht hat und dann nur noch, tagein und tagaus, in diesem Beruf gearbeitet hat.

Ich habe als Fotomodel gearbeitet, als Verpackerin in einem großen Lager eines Versandhandelsunternehmen, als Kundenbetreuerin und in der Gastronomie.

Alle diese Jobs haben mir verschiedene Facetten von Arbeiten und Menschen gelehrt.

Ich habe sogar einmal im Lager eines Versandhandels gearbeitet und zwei Jahre später für die gleiche Firma in der Kundenbetreuung. Dadurch konnte ich Kunden einen kleinen Einblick verschaffen, warum z.B. der bestellte Artikel nun doch nicht geliefert werden kann oder warum der Karton, in der der Kunde seine Bestellung bekommen hat, so groß ist.

Bleib nicht an einer Arbeitsstelle, wenn es dir dort nicht gefällt. Lass dich nicht davon abhalten, im Berufsleben etwas anderes auszuprobieren. Nur weil du die Ausbildung in einem Beruf gemacht hast, heißt das nicht, dass du dein ganzen Leben in diesem Beruf arbeiten musst.

ich war mutig und habe einfach geprüft, was ich noch machen kann und welche Stärken und Fähigkeiten ich habe.

Kollegen versuchen mich gerne zu beeinflussen, nicht zu kündigen. Sie meinen dann gerne: So schwer ist es ja nicht. Außerdem seien sie ja auch hier und könnten nicht wechseln.

Vor Allem die ältere Generation oder die die schon Jahre in der gleichen Firma sind, wollen einen gerne davon überzeugen, sich zu „opfern“. Immerhin würden sie sich ja auch durchkämpfen und „Opfer“ bringen.

Früher war ich leider genauso. Ich bin lange in einer Firma geblieben, obwohl es mir nicht gefallen hat. Aber die Firma brauchte mich ja und es gab ja so viel Arbeit. Und wie hätte ich all den dort Arbeitenden in den Rücken fallen können.

Lass dich nicht von dem „Opfer“ der Anderen falsch inspirieren oder falsch beeinflussen.

Sieh dir die Aussagen der Kollegen und Vorgesetzen genau an.

Meine Lieblingssprüche aus den letzten Jahren, die ich mir angehört habe:

Ich arbeite jetzt schon so lange hier. Da kann ich nicht wechseln. Die Vorgesetzten verlassen sich auf mich.

Ich suche ja etwas Neues, aber finde nichts. Wenn man dann nachfragt, was sie suchen, kommt so etwas ähnliches wie: maximal 5 km von meinem Zuhause entfernt, Gehalt mindestens X, Arbeitszeit von 8-17Uhr, auf jeden Fall keine Überstunden und nur in dem Job, den ich gelernt habe. All diese Bedingungen müssen bei der neuen Arbeitsstelle natürlich erfüllt sein

Wir müssen alle Opfer bringen. Da kannst du auch bleiben.

Das ist doch in jeder Firma das gleiche. (Das kommt gerne von Kollegen, die bereits seit 10 oder mehr Jahren in der gleichen Firma arbeiten).

Man muss ein paar Jahre in einer Firma bleiben, dann findet man einfacher etwas Neues (Von der Bekannten, die 10 Jahre in der gleichen Firma war und jeden Tag das gleiche gemacht hat und nun keine neue Arbeitsstelle findet, weil die Arbeitgeber sie für unflexibel halten.)

Es gibt nicht den Königsweg. Beide Wege, oft wechseln oder lange in Firmen bleiben, können zu Erfolg oder Misserfolg führen und keiner kann dir sagen, was richtig ist.

Denn keiner kann in die Zukunft sehen.

Bei aller freien Entscheidung sei auch realistisch.

Ich pflege immer zu sagen: Herzchirurgin werde ich dann doch nicht, auch nicht Politikerin.

Wenn du dich zu sehr in deinen Erwartungen festlegst, wird es schwer etwas anderes zu finden.

Es gibt genug andere Menschen, die in einem vollkommen anderen Beruf erfolgreich geworden sind als den, den sie gelernt haben.
Sei mutig, mach beruflich was dir gefällt und lass dich nicht von Kollegen beeinflussen, die angeblich mehr Lebenserfahrung haben, obwohl sie seit 20 Jahren in der gleichen Firma arbeiten.

Die Vorgehensweise der letzten Jahrzehnte hat heute nicht mehr viel Gewicht.

Was ist deine Strategie?

Hotels, Hostels und Pensionen – preiswert übernachten

Im Laufe des letzten Jahres bin ich ein paar Mal verreist.

Aus finanziellen Gründen habe ich dabei nicht nur in Hotels übernachtet, wie man sie üblicherweise kennt.

Wie kann man auf Reisen günstig übernachten?

Es gibt Angebote wie couchsurfing, bei denen man vollkommen umsonst übernachtet oder Angebote wie Arbnb.

Da ich diese jedoch nicht ausprobiert habe, wäre es müßig, darüber zu schreiben.

Ich erzähle ich daher von Möglichkeiten, die ich genutzt habe.

Nachtzug verwenden – kostengünstig schlafen und am nächsten Tag am Zielort ankommen 

Ich habe den Nachtzug in den letzten Jahren 2 oder 3 Mal verwendet. Der Vorteil ist, dass du Zeit sparst. Man steigt am Abend am Abfahrtsbahnhof ein und kommt am nächsten Morgen am Zielbahnhof an. Wenn man nicht gerade zu den Feiertagen oder am Wochenende fährt, sind die Züge meist nicht voll. Man kann verschiedene Kategorien wählen. In der Kategorie Liegewagen bekommst du einen normalen Sitzplatz und die Rückenlehne lässt sich leicht nach hinten klappen.

Was du je nach Bedarf dabei haben solltest:

  • Schlafmaske
  • Ohrenstöpsel
  • warmen Pullover
  • etwas zu essen und zu trinken
  • etwas um deine Wertsachen körpernah zu verstauen
  • eine Möglichkeit, dich wecken zu lassen

Ich war meist eine halbe Stunde vor dem Eintreffen am Zielbahnhof wach und habe dem Hellwerden zugesehen.

Nachteile gibt es leider auch:

Es ist nicht besonders bequem, vor Allem wenn du dich gerne zusammen rollst. Es ist laut, da ja noch mehr Personen anwesend sind und je nach Ziel bekommst du nicht so viel Schlaf. Wenn die Lichter erst um etwa 23 Uhr ausgemacht werden, du aber schon um 5 Uhr ankommst, ist die Schafzeit nicht sehr lange.

Hostels – fremde Leute kennenlernen und günstig übenachten

Hostels sind wohl vielen ein Begriff. In Hostels teilst du dir das Zimmer mit mehreren Personen. Du hast also nur das Bett für dich. Dafür zahlst du erheblich weniger als in einer Pension oder einem Hotel.

Bad und Toilette gibt etwas entweder je Zimmer oder mehrere Zimmer teilen sich mehrere Bäder.

Die meisten Hostels haben mindestens einen Aufenthaltsraum, manche auch eine Bar oder ein kleines Restaurant oder eine Küche zum Selber kochen. Du solltest dich immer über die Ausstattung informieren. Nicht jedes Hostel hat eine Küche in der du kochen kannst und manche verbieten das Essen von mitgebrachten Speisen. Was, aus Erfahrung gesagt, manche trotzdem nicht davon abhält, Essen mitzubringen. Wenn dann viele in der Hostelküche kochen, bewahrheitet sich der Spruch „Die besten Partys finden in der Küche statt“.

Pensionen – das Zwischending zwischen Hostel und Hotel 

In einer Pension kann man auf einfachen Niveau übernachten. Man hat sein eigenes Zimmer. Das Bad wird jedoch oft mit anderen Pensionsgästen geteilt. Man sollte beachten, dass viele Pensionen Eigentümer-geführt sind. 24-Stunden-Rezeption sollte man daher nicht erwarten. Es wird nicht immer Frühstück angeboten und wenn dann ist eher einfach. Es gibt meist nur Kaffee und eine kleine Auswahl an Frühstücksbrötchen und Beilagen. Bei eigentümer-geführten Pensionen kann man bei längeren Aufenthalt auch mal über den Preis verhandeln.

Hotel – mehr Service und am bekannsten

Über Hotels wurde wohl schon viel geschrieben. Meine Erfahrungen dazu sind vielfältig. 

Das wichtigste, das ich gelernt habe: Man kann alles und nichts erwarten. Von Hotels mit super-freundlichen Angestellten, einem tollen Frühstück und einer 24-Stunden-Rezeption bis zu Absteigen habe ich alles erlebt. Man sollte sich da leider nicht von Fotos blenden lassen. Die größten Absteigen geben sich auf Buchungsseiten als das beste Hotel aus und dann sind die Mitarbeiter desinteressiert, die Bäder verdreckt und die Rezeption nur von 18-22Uhr geöffnet. Und das ganze dann für einen „angemessenen“ Preis.

Meine wichtigste Regel:

Ein Preis von X bedeutet nicht, dass du überall den gleichen Standard bekommst. 

Und hier noch ein paar weitere Tipps:

Übernachten werden für den gleichen Tag am Nachmittag manchmal günstiger angeboten. Wenn du daher flexibel bist, kannst du an dem Tag an dem du das Zimmer brauchst bis zum Nachmittag warten und dann die Buchung tätigen. Du solltest trotzdem die Angebote beobachten, damit nicht dann alles ausgebucht ist.

50 Euro für eine Übernachtung kann dir Luxus bringen oder die größte Absteige. Daher helfen hier die Bewertungen von anderen Hotelgästen.

Die Lage des Hotels solltest du je nach Plan abwägen. Ein Hotel das 5-10 Euro günstiger ist, aber dafür weiter von der Innenstadt oder deinem Ziel oder Termin am Abend/Nachmittag weg ist, bringt dir nicht viel, wenn du die Differenz für Fahrtkarten ausgeben musst. Und diesen Fehler habe ich ein paar Mal gemacht.

Jedes Hotel hat unterschiedliche Zeiten für den Check-in, Check-out und Frühstück.

In manchen Hostels kannst du dir das Bett selber aussuchen. Da lohnt es sich, früh zu kommen. So kann man sich das Bett oben oder unten im Stockbett aussuchen.

 

 

 

 

 

 

Die Farbe des Jahres 2019 – Living Coral

Wie du die Farbe kombinierst zeige ich dir hier.

Jedes Jahr legt das Farbinstitut Pantone die Farbe des Jahres fest. Für die Farbe des Jahres 2018 habe ich dir letztes Jahr gezeigt, wie du diese mit den anderen Farben des Jahres und Basic-Farben kombinieren kannst.

Während letztes Jahr ein dunkler Violett-Ton, nämlich Ultra-Violett, die Trend-Farbe war, hat Pantone dieses Jahr einen hellen Ton der ins Orange geht und leicht und frisch ist:

Living Coral

Obwohl ich kein Fan von hellen Farben mit orangen Touch habe, habe ich mir trotzdem gute Farben zum Kombinieren überlegt.

Ein Blau in einer mittleren Intensität reduziert  die Strahlkraft von Living Coral einerseits, jedoch gibt Living Coral Blau ein frisches Update.

Schwarz, dunkles Braun und Grau halte ich für zu dunkel. Alle drei würden Living Coral zu sehr die Strahlkraft nehmen und sollten daher nur als Accessoires z. B. ein Gürtel, eine Tasche oder Schuhe dazu kombiniert werden.

Sehr spontan kam mir die Farbe Harbour Mist als Kombinationspartner in den Sinn.  . Das ist ein sehr helles, fast schon nebeliges grau. Als Farbe würde es Living Coral nicht ausstechen und die Strahlkraft intensivieren.

Rot sollte immer punktgenau kombiniert werden, die Farbe Blooming Dahlia unterstützt die Strahlkraft von Living Coral. 

Grün gefällt mir nicht als Partner, da sich beide Farben ausstechen würden.

Orange solltest exakt im Farbton kombinieren.

Creme und weiß sind gute Farben, die mit Living Coral kombiniert werden können.

Eine wunderbare Kombination, die auch für den Berufsalltag geeignet ist, ist die Kombination aus einem mittleren Grau und Living Coral.

Wenn du von dieser Farbe begeistert bist, dich jedoch nicht so recht heran traust, gönn dir erst ein Accessoires wie ein Tuch oder ein Armband. So kannst du leicht prüfen, ob dir die Farbe auch dauerhaft gefällt.

Ein Tuch ist auch eine gute Möglichkeit um zu prüfen, ob dir die Farbe steht. Halte dir das Tuch an dein Gesicht. Wie sehen deine Augen aus? Wie dein Hautton- klar und frisch oder kränklich? Bringt die Farbe deine Augen und deine Haut zum Leuchten?

Für mich lässt sich Living Coral entweder mit neutralen Farben wie creme, weiß, grau kombinieren oder mit ähnlichen Farben.

Wie kannst du die Farbe des Jahres 2019 mit den Farben des Jahres 2018 kombinieren?

In diesem Artikel habe ich ja bereits dargestellt, was die Farben des Jahres 2018 waren und wie du diese untereinander kombinieren kannst.

Aber welche diese Farben kannst du nun mit der neuen Farbe kombinieren:

Am elegantesten lassen sich wohl Harbour Mist, Coconut Milk, Spring Crocus und Warm Sand mit Living Coral kombinieren.

Für Modemutige, die gerne auffallen, empfehle ich die Kombination mit Chili Oil und Chery Tomato oder Arcadia.

 

Welche Farbkombinationen gefallen dir?

 

 

 

 

 

 

 

Vintage- und Retro-Mode kaufen und tragen

Wie kannst du damit starten, Vintage- und Retro-Mode zu tragen.

Ich habe mir vor 6 Monaten das erste Vintage-inspirierte Kleid gekauft und baue mir nach und nach eine Vintage-Garderobe auf.

Inzwischen besitze ich: 2 Kleider, 3 Hüte, zwei Paar Handschuhe, einen Mantel und eine Handtasche im Stil der 40er oder 50er Jahre. Ich bin ein paar Gruppen auf Facebook beigetragen und habe ein paar Bücher gelesen.

Daher möchte ich dir Tipps geben, von meinen Erfahrungen berichten und dir die ersten Schritte erklären.

Was ist der Unterscheid zwischen Vintage, Retro und Repro

Vintage ist alles, was von 1920 bis 1980 hergestellt ist. Du kannst dir vorstellen, dass dies sehr unterschiedliche Stile und Materialien einschließt.

Retro dagegen sind Kleidungsstücke und Accessoires, die sich an den Stil der vergangenen Jahrzehnte anlehnen. So wiederholen sich bestimmte Merkmale wie Schulterpolster oder Rüschen, werden jedoch modern umgesetzt.

Bei Repro wird genau beim Design und der „Herstellung“ darauf geachtet, dass der Schnitt, das Muster oder die Materialen dem entsprechen, was in dem jeweiligen Jahrzehnt angesagt war.

Im Handel, sowohl online als auch stationär, gibt es einen großen Markt für Vintage-, Retro- und Repro-Mode.

Du solltest dich von dem allgemeinen Vorurteil lösen, dass Vintage und Retro nur Rockabilty, Bulesque and Pin-up ist.

Erste Überlegungen

Da Vintage alles ist, was von 1920 bis 1980 hergestellt wurde, gibt es eine riesige Auswahl an Stilen und Mustern. Ein Kleid aus den 1920er Jahren sieht vollkommen anders aus als ein Kleid aus den 1980er Jahren oder aus den 1950er Jahren.

Daher solltest du über folgende Fragen nachdenken:
Was gefällt dir?

Die kurzen Kleider der 1920er Jahre, die Petticoat-Kleider der 1950er Jahre oder der Hippie-Stil der 1970er Jahre.
Wie auffällig oder dezent möchtest du dich kleiden?

Ein langes Hippie-Kleid wird weniger auffällig sein, da es lange Kleider ja auch heute zu kaufen gibt.

Ein Kleid mit weitem Petticoat könnte mehr Aufsehen erregen.

Und ein Kleid aus den Goldenen Zwanzigern bringt sicher mehr Blicke als ein Kleid aus den 70ern oder 80ern.
Wie viel Zeit möchtest du investieren, um nach Kleidungsstücken und Accessoires zu suchen?

Je aktueller der Mode-Stile, desto einfacher findest du Kleidung.

Fundstücke aus den 1980er Jahren findest du auch in vielen Secondhand-Läden, die Vintage-Kleidung anbieten.

Ein Kleid aus den 1920er Jahren zu finden ist erstens sehr schwer und zweitens kostenintensiver als Kleidung der aktuelleren Jahre.

Bei Retro-Mode ist die Auswahl an Kleidern im Stil der 50er Jahre größer als im Stil der 20er Jahre.
Wie viel Geld möchtest du ausgeben?

Da kannst du den gleichen Grundsatz ansetzen wie der obigen Frage. Je früher das Jahrzehnt, desto teurer wird es.

Je mehr du dich im Stil des vergangenen Jahrzehnts kleiden möchtest, desto mehr Geld gibst du in der Regel aus.
Wie umfänglich möchtest du dich im Stil des jeweiligen Jahrzehnts kleiden?

Ich erkläre dir dies anhand der 1950er Jahre, da für mich dies genau aus diesem Grund die liebste Zeit ist.

In den 1950er Jahren trug eine Frau außer Haus folgendes: Kleid, Unterkleid, Korselett, Jacke oder Mantel, Handschuhe, Handtasche und passende Schuhe und Hut.

Du solltest dir also überlegen, ob dir nur das Kleid und passende Schuhe reichen oder ob du noch viel weiter gehen möchtest. Je mehr du passende Accessoires, Unterwäsche und originale Stücke kaufen möchtest, desto länger suchst du unter Umständen und je mehr Geld muss investiert werden.

Möchtest du nur originale Vintage-Stücke kaufen oder auch Retro- oder Repro-Stücke?

Kannst du dir auch vorstellen, Secondhand-Kleidung zu kaufen oder darf die Kleidung nur ungetragen sein.

Wieviel möchtest du nach dem Kauf in Umarbeiten oder Umarbeiten lassen investieren?

Selbstverständlich gibt es das Kleid, dass du im Laden findest, nicht in allen Größen. Daher ist es oft eine Überlegung wert, das Stück trotzdem zu kaufen und umnähen oder ändern zu lassen.

Du siehst also, dass es erst einmal gut ist, sich Gedanken und einen Plan zu machen, um Geld und Zeit zu sparen.

Es gab einen großen Unterschied zwischen dem, was die Hollywood-Diven der 30er, 40er und 50er Jahre und die normale Frau trugen. Der Stil der Hollywood-Star wird verständlicherweise schwerer zu erreichen sein.

Auch die Mode unterschied sich, vor Allem während und nach dem 2. Weltkrieg, zwischen Europa und Amerika. Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass es in Amerika wohl leichter war, an Stoffe zu kommen.

Wenn du bereits Kleider oder Röcke getragen hast, kannst du damit schon im kleinen beginnen.

Ein tolles Etui-Kleid kann mit Makeup und Haarstyling einen Touch von 50s oder 60s bekommen.

Ein weiter Rock kann auch mit einem Petticoat kombiniert werden. Dazu kannst du eine einfarbige Bluse und eine Halskette oder eine Brosche kombinieren.

Im folgenden erfährst du, wo du nach Kleidung und Accessoires im Vintage-Stil suchen kannst.
Internet
Im Internet gibt es viele Seiten, auf denen du Vintage oder Retro-Mode bestellen kannst.

Es gibt große Unternehmen, die weltweit verschicken. Daher solltest du darauf achten, was zusätzlich noch an Versandkosten oder Zoll dazu kommen.

Wenn du online bestellen möchtest, bestelle nicht planlos bei ausländischen Firmen oder Privatpersonen. Hol dir Informationen ein, wie vertrauensvoll diese Firma ist. Es gibt schwarze Schafe, die Kleider online anbieten die dann in der Realität von so schlechtem Schnitt und Material sind, dass du sie gar nicht tragen möchtest und zurück schicken ist entweder nicht möglich oder muss von dir selber bezahlt werden.

Wenn du bei Privatpersonen z. B. über Ebay oder Facebook bestellst, solltest du einige Überlegungen tätigen: Ein Rücksendung ist meist nicht möglich. Wenn dir das Kleidungsstück nicht passt, kannst du es nicht zurück geben. Manche möchten, dass du vorher zahlst und dann bekommst du nichts. Ist es dir die Mühe wert, dann unter Umständen E-Mails zu schreiben, das Geld über Bank oder Paypal zurück zu holen und dich mit dem Verkäufer zu „streiten“.

Eine Größe in einem Online-Shop garantiert nicht, dass dir die gleiche Größe auch in einem anderen Online-Shop passt.
Secondhand über Online-Seiten oder auf dem Flohmarkt

Auf dem Flohmarkt hast du den Vorteil, dass du den Artikel anfassen und rundum begutachten kannst. Jedoch gilt hier auch: eine Rückgabe ist nicht möglich. Auch kannst du das Kleidungsstück meist nicht anprobieren. Ich empfehle daher, jemanden mit zu nehmen, der dich gegebenenfalls in deiner Begeisterung bremst und beurteilen kann, wie dir das Kleidungsstück steht.

In Secondhand-Läden und Vintage-Läden

Geschäfte, die sich auf den Verkauf von Vintage- und/oder Retro-Kleidung und Accessoires spezialisiert haben, geben dir den Vorteil, dass sich die Mitarbeiter dort auch auskennen. So kannst du auch mal hinein gehen und nach etwas im Stil deines liebsten Jahrzehnts fragen und bekommst nichts was du 20 Jahre später oder früher ansiedeln würdest.

In Secondhandläden hast du eine große Auswahl. Der Vorteil ist, du findest unter Umständen etwas, dass sich entsprechend umnähen oder stylen lässt. Die Nachteile sind, das du selten etwas wirklich aus der Zeit findest, die du bevorzugst. Fragen sollte man in diesen Läden auch nur, wenn man entweder einschätzen kann, dass sich das Personal auskennt oder du dich soweit auskennst, dass du merkst, wenn dir etwas unpassendes empfohlen wird.

Es gibt auch Flohmärke, auf denen es nur Vintage- oder Retro-Mode gibt. Dies macht es sicher einfacher, etwas zu finden. Als Vintage-Liebhaberin geht man dort selten in normaler Kleidung hin. Auf meinem Lieblingsflohmarkt, dem Old Fleas Market, sind die anwesenden Frauen bereits Vintage gekleidet meist im Stil der 30er bis 70er Jahre.
Meine abschließenden Tipps und Tricks

Lass dich nicht von Personen mit falschen Informationen verwirren, die meinen das das auch die Hollywood-Diven so getragen haben.

Fange klein an: eine Brosche oder ein Haarstyling.

Lass dich von Bilder auf Facebook, Pinterest und Instagram inspirieren.

Es gibt Gruppen auf Facebook, in denen du dir Tipps und Tricks holen und Fragen stellen kannst.

Sieh dir alte Filme oder Filme, die in dieser Zeit spielen sollen an. So bekommst du viele Inspirationen.

Lies wunderbare Bücher wie „Style me Vintage – The 40th“.

Und wenn du es ganz perfekt machen möchtest: In der Facebook-Gruppe „Vintage – Tipps and Tricks“ haben wir sogar die Etikette-Regeln für das Tragen von Handschuhen und Hüten diskutiert.

Wann trägt man Hüte und Handschuhe? Wann sollte man diese ablegen? Trägt man Hüte im Cafè und isst man mit oder ohne Handschuhe?

Nicht jeder wird begeistert sein. Aber du wirst auch Komplimente bekommen.

Meine Zwillingsschwester liebt die Moder der 20er, während ich die Mode der 50er und 40er Jahre liebe.

Wilhelmine und Persephone

Schon seit einigen Monaten spiele ich mit der Idee, über die Geschichte der Mode und verschiedene Mode-Stile zu schreiben.

Aber das im Stil von „was trugen die Menschen wann und warum“ haben ich und du sicherlich schon zu oft gelesen und dafür gibt es inzwischen Unmengen an Büchern und Dokumentationen.

Daher spukte schon eine Zeitlang die Idee in meinem Kopf, zwei Protagonistinnen zu kreieren, die aus ihrer Sicht erzählen. So kann ich auch mal zwei ( unterschiedliche) Meinungen über Mode-Themen darstellen und auch über Mode-Stile schreiben, die mir vielleicht gar nicht so liegen. Ich habe mir daher viele Gedanken gemacht und die beiden „Mode-Expertinnen“ kreiert:

Wilhelmina und Persephone

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Meine Erfahrungen, Tipps und Tricks zum BH-Kauf

 

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Einen BH zu kaufen, der sitzt und gut aussieht, ist schon fast eine Wissenschaft.

Ich habe viele Frauen gesehen, die einen falschen oder gar keinen BH tragen.

Daher möchte ich dir hier Schritt für Schritt erklären, wie du einen BH kaufst.

Beachte jedoch, dass ich keine ausgebildete Verkäuferin bin und die folgenden Schritte nur aus jahrelanger Erfahrung entstanden sind.

Ich selbst trage übrigens 65J, was wirklich eine Größe ist und als Beispiel dienen soll.

Als erster Schritt ist es wichtig, die richtige Unterbrust-Weite zu wählen.

Damit ist die Zahl bei der Größenangabe gemeint. Je kleiner diese ist, desto schmaler ist die Frau.

Hier solltest du genau darauf achten, das der Bh gerade sitzt, wenn du ihn an den äußeren Haken schließt. Nach einiger Zeit dehnt sich das Material. Daher hat jeder Bh ein bis zwei weitere Hakenreihen, die dann zum Schließen verwendet werden.

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